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Verwackelter Schnappschuss: Der Leopard in Meerut.
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Verwackelter Schnappschuss: Der Leopard in Meerut.

Indien

Leopard im Großstadtdschungel

Ein Leopard versetzt die nordindische Millionenstadt Meerut in Angst und Schrecken, ein indisches Dorf ist in Schockstarre, weil ein Tiger bereits zwei Erwachsene getötet hat.

Ein Leopard hat in der nordindischen Millionenstadt Meerut Angst und Schrecken verbreitet. Die Raubkatze wurde zunächst auf einem Markt gesehen und lief später in ein Militärkrankenhaus. Die Großkatze war am Wochenende in Meerut aufgetaucht. Durch ihre Attacken und die dadurch entstandene Panik seien insgesamt sechs Menschen leicht verletzt worden, so die Polizei. Alle Schulen blieben am Montag geschlossen. „Wir haben versucht, das Tier mit einem Betäubungspfeil zu treffen, verfehlten das Ziel aber“, sagte Polizeisprecher Neeraj Singh.

Der Leopard, der wohl aus einem nahe gelegenen Waldschutzgebiet kommt, entkam seinen Fängern. Er kletterte über mehrere Mauern und sprang von Dach zu Dach, bis er schließlich in dem Krankenhaus landete. Dem Krankenhauspersonal gelang es, den Leoparden in der Klinik einzuschließen – doch nach einigen Stunden zerschlug das Tier ein Fensterglas. Journalist Raja erzählt, in den vergangenen Monaten waren Leoparden in den Außenbezirken gesehen worden. „Der natürliche Lebensraum der Wildtiere nimmt ab, da die Zahl der Menschen zunimmt.“

Tiger im Dorf Bijua gesichtet

Während die Menschen in der indischen Stadt Meerut sich wegen eines umherstreifenden Leopards seit Tagen kaum auf die Straßen trauen, setzt ein Tiger das Dorf Bijua in Schockstarre. Die Raubkatze sei in einer Schule gesichtet worden, berichtete die Zeitung «Times of India» am Dienstag. Da der Tiger wahrscheinlich schon zwei Erwachsene getötet habe, blieben alle Schulen bis auf weiteres geschlossen.

Auch in der 1,3-Millionen-Stadt Meerut, die wie Bijua im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh liegt, blieben die Menschen in Alarmbereitschaft. Der Leopard sei zwar zunächst nicht mehr gesehen worden, berichtete der Nachrichtensender NDTV. Dennoch seien vor allen Schulen und Hochschulen Polizisten stationiert worden.

In Bijua versuchten die Förster, den Tiger mit der Hilfe von Elefanten, Böllern und Schüssen in die Luft zurück in den Wald zu treiben, wie es in dem Bericht weiter heißt. Trotzdem blieben die Menschen meist Zuhause. «Wir bewegen uns nur in Gruppen von 25 bis 30 Menschen und mit Stöcken bewaffnet», wird ein Dorfbewohner zitiert. (dpa)

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