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In Thüringen haben am Abend an verschiedenen Orten Hunderte Menschen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. In Erfurt beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 500 Menschen an den Protesten.
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In Thüringen haben am Abend an verschiedenen Orten Hunderte Menschen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. In Erfurt beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 500 Menschen an den Protesten.

Sachsen

Demo in Leipzig: Scheiben von Moschee eingeschlagen

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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In Leipzig kommt es bei einem Aufzug zu Ausschreitungen. Eine Moschee wird angegriffen, Mülltonnen angezündet und Autos beschädigt.

Leipzig – Bei einer Demonstration in Leipzig ist es am Montagabend (13.12.2021) zu Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben einer Polizeisprecherin vom Dienstag zündeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Mülltonnen an und beschädigten Autos. Außerdem wurden Fensterscheiben an einer Moschee eingeschlagen. Darüber hinaus wurde ein Polizeiauto mit Steinen und Farbbeuteln beworfen sowie Pyrotechnik gezündet.

Die Einsatzkräfte ermittelten den Angaben der Behörden zufolge mehrere mögliche Verdächtige. Weitere Einzelheiten teilten die Beamten zunächst jedoch nicht mit. Dies galt auch für eine Einschätzung eines möglichen politischen Hintergrunds der Demonstration, die sich im Osten des Stadtgebiets ereignete. Medienberichten zufolge soll es sich bei der Demonstration um eine Versammlung mutmaßlicher Linksextremisten gehandelt haben, an der schätzungsweise etwa hundert Menschen beteiligt gewesen sein sollen.

Leipzig: Protestaktionen gegen Corona-Maßnahmen

In Leipzig und Umgebung gab es laut Polizei am Montag auch wieder Protestaktionen von Gegnerinnen und Gegnern der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie*, die abends in kleineren Gruppen an verschiedenen Orten im Stadtgebiet unterwegs waren. Kundgebungen gab es aber nicht, Zwischenfälle blieben aus.

Auch in anderen Städten im Osten Deutschland kam es zu Kundgebungen. In Erfurt versammelten sich einige Hundert Gegner der Corona-Maßnahmen auf dem zentralen Anger. Einsatzkräfte hinderten laut Innenministerium mehrere Gruppen daran, in der Innenstadt zu demonstrieren. An mehreren Orten der thüringischen Landeshauptstadt kam es zu Festnahmen.

Corona-Demos: Einsätze auch in anderen Orten in Ostdeutschland

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD*) schloss in der Süddeutschen Zeitung drastische staatliche Maßnahmen gegen den Messengerdienst Telegram nicht mehr aus. Die Politik müsse Telegram klarmachen, dass der Betreiber verpflichtet sei, Hass und Hetze aus dem Netz zu löschen und zur Anzeige zu bringen. Der Dienst Telegram mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach Einschätzung deutscher Behörden zum zentralen Forum militanter Corona-Leugnerinnen und Corona-Leugner geworden.

Einsatzschwerpunkte der Polizei in Sachsen waren Chemnitz und Freiberg, wo zusammen mehr als zehn Versammlungen angemeldet worden waren. In Chemnitz stoppten die Beamten schließlich einen Aufzug von etwa 100 Menschen. Die Teilnehmerzahl in Freiberg gab die Polizei mit 450 Personen an. (skr mit AFP/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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