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Ursula, Alexander Latotzkys Mutter, um 1945.

Brüche

Lebenslücken

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Sie kamen in den Nachkriegsjahren in Gefängnissen oder Lagern zur Welt und wurden von ihren Müttern getrennt. Erst nach dem Fall der Mauer konnten einige der sogenannten „Kinder ohne Namen“ diesen Bruch aufarbeiten.

Richard hatte lange auf diesen Brief gewartet. Und nun verstand er nichts mehr. In seinem Ausweis und auf anderen Urkunden war als Geburtsort stets „Leipzig“ eingetragen gewesen. Und nun teilte ihm das Standesamt Leipzig mit, sein Geburtsort sei „Hoheneck“, nicht Leipzig.

Richard war in der DDR aufgewachsen, die Eltern machten „rüber“ in den Westen – lange vor dem Mauerbau 1961. Seine erste Ehe, 1975 geschlossen, hielt nicht lange. Er will erneut heiraten und bestellt das Aufgebot. Er denkt, es werde genauso gehen wie 1975. Er hat keine Geburtsurkunde. Doch nach der Wiedervereinigung reicht eine eidesstattliche Versicherung über die Geburt nicht mehr. Er müsse sich schon ans Standesamt Leipzig wenden, heißt es, und die entsprechende Urkunde anfordern.

Rüdiger mit seiner Mutter Gerda S., 1969.

Und nun das! Wo liegt Hoheneck? Er sucht im Internet, findet ein Hotel „Hoheneck“ in der Schweiz, ein Landgasthaus bei Pforzheim, findet die einstige Stadt Hoheneck bei Stuttgart, seit 1926 Stadtteil von Ludwigsburg, findet Burg Hoheneck bei Ipsheim in Franken und Schloss Hoheneck bei Stollberg: Das Schloss „war von 1862 bis 2001 ein Frauengefängnis“, einst „Königlich sächsische Weiberzuchtanstalt“. Stollberg liegt im Erzgebirge, also in der DDR.

Richard ist irritiert: Was hat er mit dem Gefängnis zu tun? Die Eltern kann er nicht mehr fragen. Sie sind gestorben. Es dauert, bis er begreift: Seine Eltern hatten ihm verschwiegen, dass er im Gefängnis geboren worden war. Aber er ist nicht das einzige Kind, das in der Sowjetischen Besatzungszone, aus der im Oktober 1949 die DDR wurde, in einem Gefängnis oder Lager zur Welt kam.

Für Alexander Latotzky war sofort klar: Richard gehört zu den in der damaligen Sowjetzone im Lager oder im Gefängnis geborenen Kindern. Dafür spricht der angebliche Geburtsort „Leipzig“, den das Standesamt nach dem Ende der DDR als „Hoheneck“ feststellte. Auch Latotzky kam in einem Gefängnis zur Welt, im „Gelben Elend“, wie die Haftanstalt in Bautzen im Volksmund heißt, auch er lernte seine Mutter erst später kennen, als Neunjähriger. Und seit den Neunzigerjahren ist er damit befasst, das „militärische“ Staatsgeheimnis über Kinder hinter Stacheldraht zu entschlüsseln.

Richard erklärt er, warum die Eltern schwiegen. Bei der Entlassung in den frühen Fünfzigerjahren mussten sie versichern, mit niemanden über ihre Haftzeit zu sprechen. Gedroht wurde mit erneuter Haft. Zudem hielten „brave“ – man kann auch sagen „engstirnige“ – SED-Genossen all jene für Kriegsverbrecher, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Sowjetzone und späteren DDR verhaftet und zu hohen Strafen verurteilt wurden. Nicht wenige glauben das heute noch.

Wladimir, Alexanders Vater, 1943.

Laut DDR-Propaganda verurteilte die Sowjetische Militäradministration (SMAD), die von 1945 bis 1949 das höchste Machtorgan der Sowjetunion in der Ostzone des geteilten Deutschlands darstellte, keine Unschuldigen. Doch die Russische Föderation hat als Nachfolgestaat der Sowjetunion seit 1990 fast alle Urteile wegen Spionage, Sabotage, Diversion, antisowjetischer Hetze oder auch „Neigung zum Hochverrat“ aufgehoben – und damit die Betroffenen rehabilitiert.

Historiker sind sich heute einig, dass die Sowjets damals kaum Verbrechen der NS-Täter sühnten. Vielmehr zogen sie Regimegegner aus dem Verkehr und sperrten sie weg – eine Methode, die die Sowjetunion auch im eigenen Land anwandte. Zudem fielen die Urteile für solche „Straftaten“ viel höher aus als für NS-Verbrechen: zwischen zehn und 25 Jahre Arbeitslager. Nach sowjetischen Quellen überlebten nur zwei von drei Häftlingen die Lagerzeit.

Betroffen waren viele Frauen, so auch Latotzkys Mutter Ursula. Sie lebte in Berlin-Schöneberg in West-Berlin im US-Sektor. Als sie im Februar 1946 nach Hause kam – da war der Krieg schon neun Monate vorbei – fand sie ihre Mutter vergewaltigt und erdrosselt in der gemeinsamen Wohnung. Die Täter, zwei offenkundig betrunkene sowjetische Soldaten, schliefen noch in der Wohnung. Die 20-Jährige alarmierte die Polizei und zeigte das Verbrechen bei der Staatsanwaltschaft im Westteil Berlins an.

Bald darauf forderte die Sowjetkommandantur die Akten an, was die Polizei im Westen korrekt vermerkte. Bei einer Fahrt nach Brandenburg – also in die Sowjetzone – wurde Ursula bei Senftenberg verhaftet. Ihr wurde offenbar zum Verhängnis, dass sie zwei Sowjetsoldaten als Mörder angezeigt hatte. Nach einem unter Folter erzwungenen Geständnis wegen „Spionage“ lautete ihre Strafe: 15 Jahre Arbeitslager. Sie kam ins Lager in Torgau an der Elbe.

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Dort verliebte sich Ursula in den gleichaltrigen Wachsoldaten Wladimir, der 1943 mit 17 Jahren als Zwangsarbeiter aus der besetzten Ukraine ins Deutsche Reich gekommen war. Für die Sowjetunion galten Zwangsarbeiter in Deutschland als „Verräter“. Zweimal stand er vor der Hinrichtung. Doch schließlich wurde er als Soldat eingezogen und kam zunächst als Wächter ins Lager Buchenwald, 1946 schließlich nach Torgau.

Die beiden konnten ihr Verhältnis zunächst geheim halten, aber als Ursula schwanger wurde und die Lagerleitung Fragen stellte, haben Mithäftlinge sie denunziert. Sie weigerte sich, den Namen des Vaters zu nennen. Am Ende gestand der Wachsoldat, wurde vor ein Militärgericht gestellt und zu sechs Jahren Haft im Arbeitsbesserungslager verurteilt. Er kam im April 1948 in die geschlossene Stadt Gorki, das heutige Nischni Nowgorod. Die beiden haben sich nie wiedergesehen. Der schwangeren Ursula sagten die russischen Aufseher, Wladimir sei zum Tode verurteilt und hingerichtet worden. Ursula kam zur Entbindung nach Bautzen. Ihr Sohn Alexander wurde dort am Tag der Verbannung des Vaters nach Gorki geboren.

Rüdiger, um 1953.

Entlassen wurde Ursula im Jahr 1956, knapp zehn Jahre nach ihrer Verhaftung. Dafür musste sie sich noch verpflichten, in West-Berlin russische Exilorganisationen und die orthodoxe Kirche für die Stasi und den KGB auszuspionieren. Ihr Sohn, zunächst Faustpfand für die Stasi, kam erst 1957 zur Mutter. Zehn Jahre später starb sie mit nur 41 Jahren – geschwächt durch die lange Haft – an Krebs. Die Stasi und den KGB hat sie allerdings an der Nase herumgeführt. Bei einer Prüfung ihrer Berichte stellten beide „Sicherheitsdienste“ fest, dass alle ihre Angaben erfunden waren. Aber da war Sohn Alexander schon bei der Großmutter – im Westen.

Dass Latotzkys Mutter die Jahre in Haft überhaupt überlebte, grenzt schon an ein Wunder. Denn um die Schwangeren kümmerten sich die Lagerleitungen nicht. Stand die Geburt unmittelbar bevor, mussten sich die Frauen selbst helfen. Weibliche Mithäftlinge unterstützten sie. Männer wurden aus der Baracke verwiesen und warteten – im Winter mitunter in eisiger Kälte – so lange, bis der neue Erdenbürger Lebenszeichen von sich gab. In einem Fall erfror ein Mann vor einer Baracke, wie Alexander Latotzky von einer Zeitzeugin erfuhr.

Die in der Haft geborenen Kinder erhielten keinen Namen und keine Geburtsurkunde. Erst bei der Entlassung der Mütter wurden sie auf deren Drängen hin auf der Haftkarte notiert. Was viel schlimmer war: Diese Kinder standen nicht auf der Verpflegungsliste. Die in der Haft abgemagerten Mütter konnten oft keine Muttermilch geben. Manchmal halfen andere Frauen aus. Überlebten die Kinder die ersten Wochen, teilten die Mütter ihre dürftige Verpflegung mit ihrem Kind.

Alexander Latotzky hat seit dem Ende der DDR bisher 105 „Kinder ohne Namen“ in sowjetischen Lagern oder in Gefängnissen gefunden. „Ich will allen Kindern ihren Namen geben“, sagt er und weiß, dass er nicht alle erfassen kann. In seiner Liste steht manchmal: „Junge, Geburtstag unbekannt, Name unbekannt, in der Haft verstorben.“ Das verwundert nicht, denn in den Lagern herrschte das Prinzip „vollständiger Isolierung“. Internierte durften Angehörige nicht kontaktieren, selbst bei Todesfällen nicht. Es herrschten strenge Sicherheitsmaßnahmen, es gab kaum Arbeitskommandos außerhalb der Lager. Lebensmittelrationen und medizinische Versorgung waren völlig unzureichend.

Alexander Latotzky, um 1952 im Heim Naunhof.

Mehrere Lager wurden 1947 aufgelöst, die Häftlinge dort kamen in andere Lager, einige wurden dabei auch entlassen. Die drei letzten Lager Buchenwald, Bautzen und Sachsenhausen übergab die Rote Armee 1948 an die Verwaltung Gulag. Sachsenhausen wurde zum zentralen Lager für verurteilte Frauen mit „geringer“ Haftstrafe, also bis zu 15 Jahren. So befanden sich dort fast alle neugeborenen Kinder. Auch Alexander aus Bautzen kam dorthin.

Am 17. Januar 1950 schließlich übergab die Sowjetunion die drei Lager an die DDR. Zu diesem Zeitpunkt waren Latotzkys Forschungen zufolge im Lager Sachsenhausen noch 43 Kinder. Der Güterwagenzug brachte 1119 Frauen mit 30 Kindern nach Stollberg. Das Gefängnis, auf 400 Gefangene ausgelegt, war damit völlig überfordert. Zudem war auf die Ankunft von Kindern niemand vorbereitet. Die anderen 13 Kinder sind offenkundig mit ihren Müttern entlassen worden.

Seit 1950 wurden auch in Hoheneck Kinder geboren, von Frauen, die aus politischen Gründen inhaftiert und verurteilt worden waren. Schon bald wurden die Kinder den Müttern weggenommen. Die Gefängnisleitung ging dabei so vor: Man erzählte den Müttern, die Kinder müssten medizinisch untersucht werden. Während die Mütter warteten, fuhr man die Kinder nach Leipzig. Das war für viele Mütter ein traumatisches Erlebnis, über das sie nach dem Ende der DDR in den Neunzigerjahren nur unter Tränen berichten konnten. Ursula konnte ihrem Sohn noch einen mit Kohle beschriebenen Zettel mitgeben: „Schläft nur in meinen Armen ein.“

In Leipzig wurden die Kinder nach einer medizinischen Untersuchung auf mehrere Kinderheime verteilt, die eher Kinderverwahranstalten waren. So schlimm die Wegnahme der Kinder für die betroffenen Mütter auch war; es kann sein, dass die Verantwortlichen das als eine Art humanitären Akt verstehen wollten. Von Anfang an hat sich die DDR stets als besonders kinderfreundliches Land dargestellt. Dazu passten keine Kinder im Gefängnis. Und wenn im Gefängnis die Mutter bei der Geburt starb, dann wurde der Säugling einer Frau übergeben, deren Kind vorher gestorben war. Es gab damals Fälle, bei denen die DDR-Behörden die Mütter aufforderten, Verwandte wie Onkel und Tante oder Großeltern zu informieren, sie könnten die Kinder aus der Haft abholen. Das galt aber nur für in der DDR lebende Verwandte, nicht für die aus West-Berlin stammende Ursula.

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Zur DDR-Propaganda des „kinderfreundlichen Landes“ passt aber überhaupt nicht, dass einige der Kinder zur Adoption freigegeben wurden und die Mütter bis heute nicht wissen, was aus ihren Kindern geworden ist. Es passt auch nicht, dass die Kinder, nun getrennt von der Mutter, überhaupt keinen Namen mehr hatten.

Auch die Leiterin eines Leipziger Heims erfuhr keine Namen ihrer Schutzbefohlenen und musste darüber schweigen. Ihr wurde erklärt, das seien „Kinder der Landesregierung“. Doch die Leiterin gab sich damit nicht zufrieden: Sie informierte den Chef der Volkspolizei Leipzig. Er konnte zwar keine Geburtsurkunden ausstellen, aber vergab Nummern auf Blechmarken, die jedes Kind zu tragen hatte. Den Säuglingen wurden sie ans Bettchen gehängt.

Im Film „Kinder ohne Namen“ des Regisseurs Hans-Dieter Rutsch, an dem auch Alexander Latotzky mitgearbeitet hat, berichtet auch Karin K., geboren 1952, über ihr Schicksal. „Ich wurde auf einer Burg geboren. Auf der Burg Hoheneck“, sagt sie nicht ohne Stolz. Aber: „Das war ein Gefängnis.“ Auch Karin K.s Geburt wurde nicht registriert, auch ihre Mutter kam während der Schwangerschaft durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in Haft. Ein früherer Nachbar war „in den Westen abgehauen“ und hatte Karin K.s Eltern gebeten, ihm Post nach West-Berlin zu bringen. Auf dem Rückweg nahmen Uniformierte das Ehepaar fest. Niemand wusste, wo die beiden waren. Angeklagt haben DDR-Behörden sie wegen Beihilfe zur Republikflucht. Die Großeltern durften die sechs Monate alte Karin später aus dem Heim abholen. „Sie haben mich wie ihren Augapfel behütet“.

Ähnlich erging es Gerda S. Sie wohnte in Ifta, heute ein Stadtteil von Treffurt. Mit Pferd und Wagen brachte sie Vertriebene aus Gebieten jenseits von Oder und Neiße von Ifta in Thüringen ins drei Kilometer entfernte Netra in Hessen, das heute das Zentrum der Großgemeinde Ringgau bildet. Doch seit der DDR-Gründung 1949 verlief dort eine Staatsgrenze. Eines Tages fingen sie Männer in Uniform und mit Gewehren an der neuen Grenze ab und nahmen sie fest. Auch Gerda S. wurde wegen Spionage verurteilt. Ihr Sohn Rüdiger wird am 5. Juli in Hoheneck geboren. Bei der Geburt hilft eine Mitgefangene, eine Hebamme. Auch Rüdiger wird von der Mutter getrennt, kommt bald in ein „Kinderheim“ bei Leipzig. Gerda S. darf ihrem Bruder in Ifta schreiben, er dürfe seinen Neffen abholen. Onkel und Tante sind für den Kleinen Vater und Mutter. Als die Mutter nach fünf Jahren entlassen wird, will der Junge nichts von ihr wissen. Verzweifelt geht sie in den Westen. Erst Ende der Sechzigerjahre sehen sich Mutter und Sohn wieder.

Günter W., im Lager Torgau geboren, erfuhr erst Jahre nach dem Mauerfall, dass er dort geboren worden war. Er lebte längst im Westen und fiel aus allen Wolken, als er davon erfuhr. Über Günters Schicksal gibt es gar keine Urkunden. Eine Frau, die mit seiner – längst verstorbenen Mutter – die Zelle geteilt hatte, meldete sich bei Alexander Latotzky und fragte ihn, ob er Kenntnis von Frau W. habe, die im Lager einen Sohn geboren habe, den sie Günter nannte.

Die Geschichte dieser Kinder ohne Namen ist noch lange nicht zu Ende erzählt, aber es kann doch von so manch glücklicher Wendung berichtet werden. So konnte Alexander Latotzky seinen eigenen Vater ausfindig machen. Er besuchte ihn in Russland; lernte seine Halbgeschwister kennen. Sein Vater kam zweimal nach Deutschland.

Seit mehreren Jahren organisiert Latotzky, der auch Vorsitzender des Bautzen-Komitees ist, Treffen für die einstigen Kinder ohne Namen. Er sagt: „Wir wollen kein Mitleid, das würde ohnehin nichts ungeschehen machen.“ All die Frauen und Männer, die dieses Schicksal teilten, seien auch keine traurigen Menschen, die bis heute darunter litten, dass ihnen ihre Kindheit gestohlen wurde. „Wir lassen uns das Leben davon nicht kaputtmachen“, sagt Latotzky, „aber wir wollen, dass das Unrecht, das damals geschah, nicht vergessen wird.“

Alexander Latotzky hat den Regisseur und Autor Hans-Dieter Rutsch bei dessen Film „Kinder ohne Namen“ unterstützt. Auf der „Geschichtsmesse 2019 der Bundesstiftung Aufarbeitung“ in Suhl zeigten Rutsch und Latotzky den Film über das Schicksal im Gefängnis Hoheneck geborener Kinder. Die Kinder berichten über ihre damals schwangeren Mütter, die aus den fadenscheinigsten Gründen festgenommenen wurden und nach Hoheneck kamen.

Den Film „Kinder ohne Namen“ hat der Landtag Sachsen finanziell gefördert. Er kann mit Begleitmaterial für den Unterricht angefragt werden unter alex.latotzky@web.de sowie hansdieterrutsch@havel-film.de.

Insgesamt zehn Lager richtete die Sowjetische Militäradministration 1945 in ihrer Zone ein und nannte sie „Speziallager“. Für diese Zwecke haben die Sowjets die vom nationalsozialistischen Regime erbauten Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar, Sachsenhausen bei Berlin und das Außenlager Jamlitz des Konzentrationslagers Sachsenhausen bei Lübben im Spreewald übernommen, ebenso die NS-Kriegsgefangenenlager Mühlberg in Sachsen und Fünfeichen bei Neubrandenburg.

Außerdem gab es zwei Lager nahe Torgau an der Elbe, je eins in Bautzen, in Ketschendorf bei Fürstenwalde an der Spree, und eines in Weesow, heute Stadtteil von Werneuchen nordöstlich Berlins.

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