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Kosmonaut Iwan Wagner friert biologische Proben ein.
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Kosmonaut Iwan Wagner friert biologische Proben ein.

ISS

Langsam, aber stetig

Durch ein Leck an der ISS entweicht immer noch Atemluft – laut Russland kein Problem.

Kosmonauten kämpfen im russischen Teil der Internationalen Raumstation ISS wegen eines Lecks mit Problemen bei der Luftversorgung. Die Raumfahrer müssten nun die undichte Stelle finden, weil die Sauerstoffreserven immer kleiner würden, meldete die Staatsagentur Tass nach einer Schalte zwischen der ISS und der Leitzentrale in Moskau. Es sei nicht klar, wo genau sich die undichte Stelle in einem Übergang zum Modul „Swesda“ („Stern“) befinde, sagte ein Experte auf der Erde. Das Problem mit Luftaustritt und Druckabfall in dem Modul gibt es seit August.

Neue Lieferung im Februar

Die Zeit laufe ab, das Problem müsse gelöst werden, hieß es bei der Flugleitzentrale. Der Kosmonaut Sergej Ryschkow auf der ISS sagte, die Luft entweiche aus einem Übergang zum Modul „Swesda“, unklar sei allerdings, wo genau. Diskutiert werde nun, den Teil hermetisch abzuriegeln, um die Luftversorgung nicht zu gefährden. Das werde die Arbeit auf der ISS beeinflussen, hieß es.

„Es ist alles unter Kontrolle“, sagte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, am Samstag. „Es gibt noch Reserven.“ Im Februar fliege zudem ein neuer „Progress“-Raumfrachter mit Sauerstoffvorräten ins All. Sollte es notwendig sein, darüber hinaus die ISS mit zusätzlichem Sauerstoff zu versorgen, dann könnten die US-Partner bei der Nasa ihn mit einem eigenen unbemannten Transporter liefern.

Bereits im Oktober fand die Besatzung in einem Übergangsteil des „Swesda“-Moduls einen Riss. Die Crew hatte damals einen Teebeutel eingesetzt, der sich in der Schwerelosigkeit auf die undichte Stelle zubewegte. Die etwa 4,5 Zentimeter lange Öffnung wurde gestopft. Später stellte sich heraus, dass weiter Luft austrat. Auch ein Außeneinsatz im Weltall brachte im November nicht mehr Klarheit.

Roskosmos-Manager Sergej Krikaljow sagte am Wochenende, dass die Luft inzwischen nur noch sehr langsam austrete. Roskosmos hatte stets betont, dass es keine unmittelbare Gefahr für die Besatzung der ISS gebe. Es gebe ständigen Kontakt zur Crew. (dpa)

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