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Cumbre Vieja

Vulkanausbruch auf La Palma – Kanareninsel wächst um mehr als 40 Hektar

  • VonLukas Zigo
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Der seit zwei Monaten andauernde Ausbruch des Vulkans auf La Palma vergrößert die Fläche der Insel erheblich. Ein Ende des schon zweimonatigen Ausbruchs ist nicht in Sicht.

Santa Cruz de La Palma – Es zeichnet sich kein zeitnahes Ende des Vulkanausbruchs auf La Palma an. Der bereits am 19. September 2021 ausgebrochene Vulkan Cumbre Vieja macht zwar immer mal wieder den Anschein, er würde in seiner Aktivität nachlassen, nur um dann erneut mit häufigen Erdbeben weitere Lava über die Insel zu ergießen.

Dieser längerfristige Ausbruch hat dazu geführt, dass sich die Landfläche der Insel durch in das Meer laufende Lava erheblich vergrößert hat. Analysen zufolge ist die Insel so bereits um 43 Hektar gewachsen. Die Vorher-Nachher-Bilder der Sentinel-2-Satelliten des Copernicus Programms zur Erdbeobachtung machen das Ausmaß an Landgewinn deutlich. Der Fluss von Lava hat insgesamt bereits eine Fläche von 1065,9 Hektar der Insel bedeckt. Seit dem Beginn des Ausbruchs vor mehr als zwei Monaten wurden insgesamt 2651 Gebäude zerstört. Für das Auftreffen der Lava auf das Meer wurde der Austritt großer Mengen giftiger Gase prognostiziert. Es mussten knapp 3000 Menschen wegen der Gase 24 Stunden lang in ihren Wohnungen bleiben. Die Bewohner:innen der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma waren aufgefordert, Masken zu tragen.

Vulkanausbruch auf La Palma: Kanareninsel registriert 40 Erschütterungen an einem Tag

Nach Angaben des National Geographic Institute wurden am Montag (22.11.2021) mehr als 40 Erschütterungen auf der Insel gemessen. In den Gemeinden Fuencaliente und Villa de Mazo ereignete sich das stärkste Beben, eines der Stärke 4,8.

Der Vulkan auf La Palma kommt nicht zur Ruhe. (Archivfoto)

Auch die Luftqualität auf der Insel hat sich verschlechtert. Ein Anstieg an Schwefeldioxid in der Luft wurde festgestellt. Schwefeldioxid ist ein wichtiger Indikator für die Aktivität eines Vulkans.

La Palma: Flughafen geschlossen – Vulkantouristen stecken fest

Der Flughafen auf La Palma ist nach wie vor außer Betrieb. Winde wehen die Vulkanasche Richtung Start- und Landebahn und machen einen Flugbetrieb somit unmöglich. Viele Tourist:innen kommen, um das Vulkan-Phänomen hautnah beobachten zu können. Viele von ihnen sind nun jedoch auf der Insel gestrandet und müssen per Fähre auf andere Kanaren-Inseln übersetzen, um von dort einen Flug nach Hause antreten zu können.

Mitglieder der militärischen Notfalleinheit (UME) sind im Einsatz, als Lava aus einem Vulkan ins Meer fließt.

Flüge werden wohl auch in der nächsten Zeit nicht möglich werden, da der Wind auch in den kommenden Tagen nicht drehen soll. (lz)

Rubriklistenbild: © Christoph Hardt via www.imago-images.de

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