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Vulkanausbruch

La Palma kommt nicht zu Ruhe – Neuer Lavastrom brennt Häuser nieder

  • VonLukas Zigo
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Seit fast drei Monaten verwüstet der Vulkan Cumbre Vieja die Kanareninsel La Palma. Elf Wochen Vulkanausbruch haben bislang fast 850 Millionen Euro Schaden verursacht.

Santa Cruz de La Palma – Noch immer zeichnet sich kein Ende des Vulkanausbruchs auf der Kanareninsel La Palma ab. Es ist der erste Vulkanausbruch auf der zu Spanien gehörenden Insel seit 50 Jahren. Damals war der Teneguía ausgebrochen, dieser Ausbruch jedoch dauerte drei Wochen. Der Cumbre Vieja bricht nun bereits seit elf Wochen aus und hat laut Lokalregierung einen Schaden von 842 Millionen Euro verursacht.

Nun speist sich aus einer neuen Erdspalte ein neuer Lavastrom, welcher weitere Häuser zerstört. Zwar wurde die betroffene Region bereits vor einiger Zeit evakuiert, doch die Lava könnte weiter großen Schaden in dieser Gegend anrichten.

Der Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma spuckt auch über 2 Monate nach Beginn des Ausbruchs weiter Lava und Aschewolken.

La Palma: Viele Häuser zerstört und ein Ende nicht in Sicht

Der Schaden, den der Vulkan seit Ausbruch am 19. September verursacht hat, bewegt sich auf die Milliarden-Euro-Marke zu. Die bis zu 1300 Grad heiße Lava hat fast 2800 Gebäude zerstört und 100 weitere schwer beschädigt, berichtet der staatliche TV-Sender RTVE am Sonntag (05.12.2021).

Durch eine große Landzunge aus erkalteter Lava hat sich die Küstenfläche der Insel um 40 Hektar vergrößert. Rund 1140 Hektar seien mit Lava oder meterdicker Asche bedeckt. Schon vor Wochen mussten Menschen ihre Häuser verlassen, Schulen, Kirchen, Supermärkte sowie zahlreiche Straßen, Stromleitungen, Bewässerungsanlagen und Bananenplantagen wurden zerstört.

Vulkanausbruch auf La Palma fordert ein Menschenleben – Touristen sitzen fest

Auf der Atlantikinsel vor der Westküste Afrikas kam aufgrund des Ausbruchs bislang eine Person ums Leben. Viele Vulkan-Touristen kamen, um sich das Naturspektakel mit eigenen Augen anzusehen. Zwischenzeitlich hatte der Ausbruch aber die Schließung des Flughafens zur Folge, wodurch viele Touristen auf der Insel festsaßen, und per Fähre auf eine andere Kanareninsel übersetzen mussten, um ihren Heimflug anzutreten.

Immer wieder macht der Cumbre Vieja den Anschein, an Aktivität abzunehmen, nur um mit häufigen Erdbeben weitere Lava und Asche über die Insel zu ergießen. Vulkanologen betonen, dass ein Ende des Ausbruchs nach wie vor nicht absehbar sei. (Lukas Zigo/dpa)

Rubriklistenbild: © Miguel Calero via www.imago-images.de

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