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Der niederländische Kronprinz Willem-Alexander und Prinzessin Maxima mit ihren Töchtern Prinzessin Ariane (l), Prinzessin Amalia (M) und Prinzessin Alexia (r)

Niederlande

Kronprinz bekommt Villa in Afrika

Das dürfte das schönste Weihnachtsgeschenk für den niederländischen Kronprinzen Willem-Alexander und Prinzessin Máxima sein: Ihr Traum von einer Ferienvilla in Afrika darf wahr werden.

Amsterdam. Das dürfte das schönste Weihnachtsgeschenk für den niederländischen Kronprinzen Willem-Alexander und Prinzessin Máxima sein: Ihr Traum von einer Ferienvilla in Afrika darf wahr werden.

Wie die Zeitung "De Telegraaf" am Dienstag berichtet, will die Regierung in Den Haag nun grünes Licht für den Bau des Luxus- Anwesens auf der zu Mosambik gehörenden Halbinsel Machangulo geben.

"Das Hausprojekt wird so durchkommen", sagte Ministerpräsident Jan Peter Balkenende der Zeitung. Zuvor hatte der staatliche Dienst für die Sicherheit des Königshauses und der Diplomaten (DKDB) im Auftrag des Kabinetts geprüft, ob der Schutz des künftigen Monarchen bei Ferienaufenthalten in Mosambik zu vertretbaren Kosten gewährleistet werden kann. Obwohl der Prinz die Villa selbst finanziert, ist für die Ferienpläne des künftigen Staatsoberhaupts die Zustimmung des Kabinetts und des Parlaments erforderlich.

Im Oktober hatte ein Bericht des "Telegraaf", wonach zum Schutz von Willem-Alexander (41) womöglich eine Fregatte der Kriegsmarine vor Mosambiks Küste stationiert werden muss, viele Untertanen von Königin Beatrix (70) empört. Der Staat müsse für die Sicherheit ihres Sohnes, seiner Frau Máxima (37) und der drei kleinen Töchter des Paares in Afrika erheblich mehr ausgeben als bei deren bisher üblichen Ferien in der Toskana, hieß es. Derartige Berichte seien stark übertrieben, sagte Balkenende der Zeitung nun, ohne Einzelheiten zu nennen.

Ihren Traum vom afrikanischen Feriendomizil wollen Willem- Alexander und Máxima gemeinsam mit "einigen europäischen Freunden" verwirklichen, wie sie erklärten. In Medienberichten hieß es, auch der belgische Kronprinz Philippe und dessen Frau Mathilde sowie der spanische Thronfolger Felipe wollten sich auf Machangulo einkaufen, wo eine südafrikanische Firma in der Abgeschiedenheit eines Naturreservats eine Fünf-Sterne-Urlaubsanlage mit bis zu 120 Ferienvillen errichtet. (dpa)

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