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Die Polizei von Knoxville arbeitet am Tatort nach einem Schusswaffenangriff an einer Schule.
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Die Polizei von Knoxville arbeitet am Tatort nach einem Schusswaffenangriff an einer Schule.

USA

Knoxville: Ein Toter nach Schusswechsel in Schule

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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Im US-Bundesstaat Tennessee kommt es an einer High School zu einem Schusswechsel. Dabei stirbt ein Schüler durch eine Polizeikugel.

Washington - Bei einem Schusswechsel in einer Schule in Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee ist am Montag (12.04.2021) ein Schüler durch eine Polizeikugel getötet worden. Das Kriminalamt von Tennessee (TBI) teilte am Montagabend (12.04.2021) mit, Polizisten seien wegen Meldungen über eine möglicherweise bewaffnete Person in einer Toilettenanlage an die Austin-East High School gerufen worden.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, „fielen Schüsse“, wie die Polizei weiter mitteilte. Ein Polizist wurde getroffen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden - er wurde aber nicht lebensgefährlich verletzt. Ein männliches Opfer starb demnach noch am Tatort. Man geht inzwischen davon aus, dass es sich dabei um einen Schüler der High School handelte. Weitere Opfer durch Schussverletzungen gebe es nicht. Zunächst war von mehreren Verletzten die Rede gewesen. Eine Person wurde demnach im Zusammenhang mit den Ermittlungen festgenommen.

Schusswechsel in einer Schule in Tennessee: Immer wieder Gewalt an Schulen

Das Schulgebäude wurde evakuiert und gesichert, wie die Schulbehörde des Bezirks Knox mitteilte. Zuvor waren Anwohner aufgerufen worden, die Gegend um die Austin-East Magnet High School zu meiden. Die Polizei sprach von Berichten über einen vermutlich bewaffneten „männlichen Verdächtigen“ in der Schule. Gouverneur Bill Lee sagte, die Lage sei „sehr schwierig und tragisch“.

Die USA werden immer wieder von tödlichen Schusswaffenangriffen in Schulen erschüttert. An der Columbine High School in Littleton hatten 1999 zwei Jugendliche zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Danach begingen sie Suizid.

US-Präsident Joe Biden: Schusswaffengewalt ist „Seuche“ und „Schandfleck“ für das Land

US-Präsident Joe Biden hatte die Schusswaffengewalt in den Vereinigten Staaten erst in der vergangenen Woche als „Seuche“ und „Schandfleck“ für das Land bezeichnet. Er stellte mehrere Verordnungen zur Eindämmung der Schusswaffengewalt vor. So sollen striktere Regeln für sogenannte Geisterwaffen erlassen werden, die von den Nutzern selbst zusammengebaut werden können und keine Seriennummern haben. Neue Vorgaben sollen auch für aufgerüstete Pistolen gelten.

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Alle Hintergrundinformationen rund um den 46. Präsidenten der USA finden Sie in den Biden-News.

Biden rief zugleich den Kongress auf, per Gesetz weitergehende Maßnahmen zu ergreifen. Der Präsident verlangt unter anderem ein Verkaufsverbot für Sturmgewehre sowie umfassendere Hintergrundchecks für Waffenkäufer. Ob sich dafür im Kongress eine Mehrheit findet, ist allerdings höchst ungewiss. Vorstöße der Demokraten zur Verschärfung der Waffengesetze sind in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder gescheitert. Die mächtige Waffenlobby NRA hat im Kongress viele Verbündete, vor allem bei den Republikanern. (skr mit afp/dpa)

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