George mit Schwesterchen Prinzessin Charlotte, 2018.
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George mit Schwesterchen Prinzessin Charlotte, 2018.

Royals

Der kleine Prinz

Wird er ein Nachfolger der Queen? Prinz George feiert an diesem Mittwoch seinen siebten Geburtstag.

Ballett und Mathematik: Noch muss der britische Prinz George für etliche Jahre die Schulbank drücken. Viele Briten sehen in „Prinz Charming“ aber bereits einen Hoffnungsträger für das Königreich. Sieben Fakten zum siebten Geburtstag des kleinen Royals:

Thronfolge: Die Chancen, König zu werden, stehen für George gut. Denn er steht nach Opa Prinz Charles (71) und Vater William (38) an dritter Stelle der Thronfolge. Seine Urgroßmutter, Königin Elizabeth II. (94), regiert seit mehr als 25 000 Tagen – nie zuvor saß jemand so lange auf dem Thron wie die britische Monarchin. Dass die rüstige Seniorin vorzeitig das Zepter weiterreicht, gilt als unwahrscheinlich: „Mein ganzes Leben, sollte es kurz oder lang werden“, versprach die spätere Monarchin an ihrem 21. Geburtstag, wolle sie ihren Untertanen widmen.

Terrorgefahr: Prinz George Alexander Louis of Cambridge – so sein vollständiger Name – war bereits in großer Gefahr. Ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hatte mit der Nachrichten-App Telegram zu einem Terroranschlag gegen den Jungen aufgerufen und dafür die Adresse von Georges Privatschule im Süden Londons veröffentlicht. Der Mann soll auch zu Attacken auf Fußballstadien aufgerufen haben. Ein Gericht verurteilte den IS-Anhänger zu lebenslanger Haft – er muss mindestens 25 Jahre absitzen.

Ballettunterricht: Als George mit vier Jahren eingeschult wurde, war nur Vater William an seiner Seite. Kate (38) litt damals unter extremer Schwangerschaftsübelkeit. In der Privatschule wird viel Wert auf Höflichkeit, Toleranz, musische Fähigkeiten und Sport gelegt. Auf dem Stundenplan des Prinzen stehen auch Ballett und Schauspiel. „Wir hoffen, dass unsere Schüler diese Schule mit einem starken Sinn für soziale Verantwortung verlassen werden“, betont Direktor Simon O’Malley auf der Website der Thomas’s Battersea School. Das klingt fast wie auf einen künftigen König zugeschnitten.

Geschwister: George galt anfangs als etwas schüchtern – ganz im Gegensatz zu seiner Schwester Charlotte. Die Fünfjährige ist ziemlich keck und sorgte zum Beispiel für viel Gelächter, als sie Zuschauern einer Segelregatta die Zunge zeigte. Charlotte besucht dieselbe Privatschule wie George in der britischen Hauptstadt. Der zweijährige Louis ist hingegen noch wenig in der Öffentlichkeit zu sehen.

Hubschrauberpilot: George ist wie viele Jungen in seiner Altersklasse : Im Fußballstadion jubelte er an der Seite von Vater William kräftig mit. Er findet seiner Mutter Kate zufolge auch Dinos, Käfer und Vulkane super. Er mag auch alles, was mit der Polizei zu tun hat. Ganz besonders liebt George aber Hubschrauber und er fliegt sehr gern. Kein Wunder, denn er hat ein Vorbild: Prinz William ist ein ausgebildeter Hubschrauberpilot.

Weltenbummler: Als kleiner Royal kommt George natürlich ganz schön um die Welt. Er war noch nicht mal ein Jahr alt, als er seine Eltern auf einer offiziellen Reise nach Neuseeland und Australien begleitete. 2016 besuchten er und Charlotte mit ihren Eltern Kanada, 2017 ging es dann nach Polen und Deutschland. Zu den Stationen gehörten Berlin, Hamburg und Heidelberg. Medien werteten diese Reise auch als Charme-Offensive Großbritanniens mit Blick auf den Brexit.

Prinz Charming: George ist wie seine Geschwister ein sehr hübsches Kind. Dass er auf vielen Bildern so locker wirkt, hat mit seiner Mutter Kate zu tun. Viele der vom Kensington-Palast veröffentlichten Fotos stammen nämlich von der Herzogin selbst. So war ihr ältester Sprössling anlässlich seines sechsten Geburtstags auf einem Bild ausgelassen mit Zahnlücke und im Shirt des englischen Fußball-Nationalteams zu sehen. (dpa)

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