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Rettungsfahrzeuge sind hinter Sichtschutz-Planen zu sehen. Hier war nach Abschluss des Pinkpop-Festivals, eines großen Musikfestivals im niederländischen Landgraaf an der deutschen Grenze, ein Kleinbus in eine Besuchergruppe gefahren.

Niederlande

Kleinbus fährt nach Pinkpop-Festival in Besuchergruppe

Schreckliches Ende eines Musikfestivals: Besucher laufen zu ihren Zelten oder gehen nach Hause. Da rast ein Kleinbus in eine Menschengruppe.

Nach dem tödlichen Unglück beim Musikfestival „Pinkpop“ in den Niederlanden ist der mutmaßliche Verursacher gefasst worden. Auch das Fahrzeug sei gefunden worden, teilte die Polizei mit.

Der weiße Kleinbus war am frühen Montagmorgen im niederländischen Landgraaf an der deutschen Grenze bei Aachen in eine Besuchergruppe gefahren, die das Festivalgelände verlassen hatte. Dabei wurden ein Mensch getötet und drei Personen schwer verletzt.

Der Fahrer des weißen Kleinbusses hatte Fahrerflucht begangen und war mit einer Großfahndung gesucht worden. Auch in Belgien und Nordrhein-Westfalen war nach ihm gefahndet worden. Unklar sei noch, ob es sich um einen Unfall handelte oder um Absicht.

Die Opfer waren nach Angaben der Polizei auf der Straße unterwegs, als der Kleinbus in die Gruppe fuhr. Rettungskräfte waren schnell zur Stelle. Auch zwei Rettungs-Hubschrauber wurden eingesetzt.

Der Bürgermeister von Landgraaf, Raymond Vlecken, besuchte die Unglücksstelle am Montag. „Es ist schrecklich, dass ein gutes "Pinkpop" so endet.“ Auch die Leitung des Festivals reagierte geschockt und sagte die traditionellen Abschiedsfeiern ab. (dpa)

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