Kleider machen Bräute: Spekulationsfieber steigt

Im Spekulationswettkampf um den Designer von Kate Middletons Brautkleid ist ein neuer Mitläufer aufgetaucht: Die bislang ...

London. Im Spekulationswettkampf um den Designer von Kate Middletons Brautkleid ist ein neuer Mitläufer aufgetaucht: Die bislang eher unbekannte Schneiderin Sophie Cranston soll mit ihrem Label Libelula das gut gehütete Geheimnis in den Händen halten, berichteten mehrere Medien am Montag.

Die 29 Jahre alte Kate hatte im Januar einen Libelula-Samtmantel zu einer Hochzeit getragen. Offizielles gab es dazu wie erwartbar weder vom Palast noch von Cranston.

Die Boulevardzeitung "Daily Mail" ist sogar der Ansicht, dass die modebegeisterte Kate ihr Kleid für die Hochzeit mit Prinz William selber entworfen hat. Dabei habe sie sich an der italienischen Renaissance orientiert, mit der sie sich nach ihrem Schulabschluss in Florenz beschäftigt hat, berichtete die Zeitung. Mit ihren Ideen sei sie dann zu einem "etablierten Schneider" gegangen.

Bislang sind vor allem drei Namen als Designer der Robe im Spiel gewesen. Während die Zeitung "The Times" sich schon sicher ist, dass Sarah Burton vom britischen Label Alexander McQueen das Kleid gemacht hat, sprechen andere von Bruce Oldfield, Alice Temperley oder Jasper Conran. Auch Daniella Issa Helayel, von der das mittlerweile weltberühmte blaue Kleid von der Bekanntgabe der Verlobung von Kate und William stammt, gehört zu den Favoriten. Der "Daily Telegraph" hatte gar berichtet, Kate habe drei Hochzeitskleider fertigen lassen, um gewappnet zu sein, falls einer der Entwürfe vorher herauskommt.

Während William an seinem Hochzeitstag am 29. April aller Wahrscheinlichkeit nach in Uniform erscheinen wird, haben die männlichen Hochzeitsgäste die Qual der Wahl. Auf der Einladung steht zur Kleiderordnung: Uniform, Stresemann oder Lounge-Anzug. Premierminister David Cameron hat sich entgegen der Tradition für die bequemste der drei Varianten entschieden. Er werde einen Lounge-Suit - zu Deutsch in etwa Alltags- oder Geschäftsanzug - tragen, bestätigten Mitarbeiter Camerons.

Es wird erwartet, dass ihm andere Regierungsmitglieder folgen werden. Cameron gilt als bedacht darauf, seine Herkunft aus gehobenen Kreisen nicht in den Mittelpunkt zu stellen und ist seit seiner Wahl zum Premier im Mai 2010 selten in formeller Kleidung aufgetreten. (dpa)

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