„Digitale Charta“

Kirche von England gibt Empfehlungen für Umgang mit Social Media

Anmut statt Gepöbel: Der Erzbischof von Canterbury stellt die Prinzipien der Kirche von England für Facebook & Co vor.

Die Kirche von England hat erstmals einen Empfehlungskatalog für Gläubige zum Umgang mit Sozialen Medien herausgeben. Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, wollte die digitale Charta am Montag bei einem Besuch in der britischen Facebook-Zentrale vorstellen. Laut Medienberichten sollen die Verhaltensregeln „Zynismus und Missbrauch“ in den Sozialen Medien bekämpfen. Stattdessen wolle man Christen aufrufen, sich für den Weg von „Licht und Anmut“ zu entscheiden und fünf Prinzipien zu befolgen: Wahrheit, Freundlichkeit, Willkommen heißen, Inspiration und Gemeinsamkeit.

Ihm sei „eine positive Atmosphäre“ des gegenseitigen Respekts im Umgang mit den Sozialen Medien wichtig, wird der Primas der anglikanischen Kirche zitiert. Man werde daher künftig auf den Social-Media-Seiten der anglikanischen Kirche auf die Einhaltung der Verhaltensregeln der digitalen Charta achten, so Welby weiter. Beleidigende und unangemessene Kommentare werde man künftig schneller löschen.

Zu den in der digitalen Charta festgehaltenen Richtlinien gehören unter anderem die Aufforderung, mit anderen online so zu kommunizieren, wie man es von Angesicht zu Angesicht tun würde, keine sexuellen Inhalte zu veröffentlichen und sich im Klaren darüber zu sein, dass das Internet nicht vergesse. (kna)

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