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Von Donald Trumps Pressesprecherin zur Fox-News-Moderatorin: Kayleigh McEnany
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Von Donald Trumps Pressesprecherin zur Fox-News-Moderatorin: Kayleigh McEnany

Neueinstellung bei konservativem TV-Sender

Donald Trump: Ex-Pressesprecherin landet bei Fox News

  • Sophie Vorgrimler
    vonSophie Vorgrimler
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  • Mirko Schmid
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Kayleigh McEnany hat einen neuen Job. Beim US-Sender Fox News ist man „erleichtert“ die Ex-Pressesprecherin von Donald Trump als Moderatorin gewonnen zu haben.

Update vom 31.03.2021, 14.00 Uhr: Die ehemalige Pressesprecherin von Donald Trump im Weißen Haus wird Co-Moderatorin einer Nachmittags-Talkshow beim TV-Sender Fox News. Das sorgt für Kritik, denn McEnany gilt als notorische Lügnerin.

Erst vor wenigen Wochen hat der US-amerikanische TV-Sender Fox News Kayleigh McEnany in sein Team aufgenommen. Schon dafür regnete es negative Kommentare. Ihre Anstellung wäre ein Schlag ins Gesicht für hart arbeitende Journalisten, die richtige Nachrichten und Tatsachen wertschätzen“, lautete die Kritik. McEnany ist war seit April 2020 die vierte Pressesprecherin in Donald Trumps Amtszeit. Sie hielt bis zum Ende seiner US-Präsidentschaft - den ganzen Wahlkampf zur US-Wahl 2020 und auch während des Sturms auf das Kapitol - strikt zu ihm. Sie verteidigte seine Lügen und steuerte zu seiner Unterstützung selbst welche bei.

Am Dienstag verkündete Fox News, dass Kayleigh McEnany nun dauerhaft zur Co-Moderatorin der Talkshow „Outnumbered“ wird. Der Sender begründete die Besetzung damit, dass „Kayleigh‘s einzigartiger Hintergrund in Politik und Recht in Kombination mit ihrem Leben als moderne Mutter“ gut zur Sendung passe. Man sei erleichtert die Moderation beim Sender wieder begrüßen zu können, wo sie ihre Karriere begonnen hatte, sagte Suzanne Scott, die Chefin des Senders.

Lara Trump: Schwiegertochter von Donald Trump arbeitet jetzt für Fox News

Lara Trump: Die Schwiegertochter des Ex-Präsidenten ist auf vielen Feldern zu Hause.

New York City - Lara Trump gilt als eines der ambitionierten Mitglieder des Trump-Clans, wenn es um eine eigene politische Karriere geht. Sie gilt als aussichtsreiche Nachfolgerin von Richard Burr im Rennen um dessen Senatssitz in North Carolina. Burr, einer der wenigen Senatoren der Republikaner, der für eine Amtsenthebung von Donald Trump gestimmt hatte, hat mehrfach durchblicken lassen, sich zeitnah aus der Politik zurückziehen zu wollen. Ungeachtet der Tatsache, dass der Ehefrau von Eric Trump große Chancen auf Burrs Nachfolge eingeräumt werden, schließt sie sich nun dem erzkonservativen TV-Sender Fox News an.

Am Montagmorgen (Ortszeit, 29. März 2021) ließ sich Lara Trump als Gast in der Sendung „Fox and Frieds“ offiziell als neue Mitarbeiterin des Kabelsenders des konservativen australischen Medienmoguls Rupert Murdoch vorstellen. Gastgeberin Ainsley Erhardt war es vergönnt, Trump mit den Worten „willkommen in der Familie“ in ihr Kollegium aufzunehmen. „Ich bin so aufgeregt, der Fox-Familie beizutreten“, entgegnete Trump. Sie habe das Gefühl, schon „so lange ein inoffizielles Mitglied“ des Fox-Teams zu sein: „Wisst ihr, das war in den letzten fünf Jahren eine Art Running-Gag. Ich war so oft bei euch, dass die Sicherheitskräfte mir schon einen Schlüssel geben wollten.“

Dass der konservative TV-Sender Donald Trump und seiner Familie seit Jahren eine politische Bühne bietet, ist weithin bekannt - Lara Trumps Engagement überrascht in den USA nur Wenige. Das US-amerikanische Webmagazin „Mediaite“ schreibt: „Lara Trumps Anstellung bei Fox News scheint die symbiotische Beziehung zu unterstreichen, die das Netzwerk während der Präsidentschaft von Donald Trump zu ihrem Schwiegervater hatte.“

Lara Trump will auch bei Senatskandidatur weiter für Fox News arbeiten

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Und so lösten ihre offenen Worte auch ein zustimmendes Gekichere in der Runde der Fox-Kommentatoren um Ainsley Erhardt aus. Steve Doocy hakte dennoch nach, ob sich Lara Trump trotz ihrer Anstellung bei Fox News weiterhin vorstellen könne, für den US-Senat zu kandidieren. Trump antwortete, dass sie ihre Entscheidung noch abwägen wolle. Allerdings wolle Sie sich diesbezüglich bald erklären und befand, dass sie die Doppelfunktion nicht einschränken würde. Ob eine gleichzeitige Rolle als Medienakteurin und politische Kandidatin ethisch vertretbar ist, wurde Lara Trump nicht gefragt. (Mirko Schmid)

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