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Katzenschutzverordnung: Kommt auf Hamburgs Katzenhalter eine Kastrations- und Chippflicht zu?

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Hamburgs Straßenkatzen sind unterernährt und meist krank. Die neue Katzenschutzverordnung soll ihnen - aber auch Hauskatzen - helfen. (Symbolbild)
Hamburgs Straßenkatzen sind unterernährt und meist krank. Die neue Katzenschutzverordnung soll ihnen - aber auch Hauskatzen - helfen. (Symbolbild) © Sabine Gudath/imago

Hamburgs Katzenbesitzer könnten demnächst verpflichtet werde, ihre Katzen zu kastrieren und zu chippen. Darum ist die Katzenschutzverordnung für Hamburg so wichtig.

Hamburg – Straßenkatzen sind auch in Hamburg ein großes Problem. Etwa 10.000 Stubentiger ohne Stube leben laut Angaben des Hamburger Tierschutzvereins (HTV) aktuell auf den Straßen der Hansestadt. Meist sind sie unterernährt und krank. Die neue Katzenschutzverordnung soll die Population eindämmen und den Tieren ein besseres Leben ermöglichen.
Wie sich die neuen Auflagen für Katzen auch auf Besitzer von Hauskatzen auswirken könnten, verrät 24hamburg.de hier.

Straßenkatzen sind ausgesetzte oder entlaufene Hauskatzen und deren Nachkommen, wie in dem Antrag von SPD und Grünen erklärt wird. Deshalb soll die neue Katzenschutzverordnung, über die der Senat noch bis zum 31. März entscheiden wird, auch Katzenbesitzer betreffen. Nur etwa 25 Prozent aller gefundenen Hauskatzen sind gechippt oder kastriert. Das heißt, dass einerseits die Besitzer nicht ausfindig gemacht werden können, andererseits weitere Kätzchen gezeugt werden, die dann ebenfalls auf der Straße leben.

Um das zu verhindert, wird in dem Antrag eine Pflicht zur Kastration und zum Chippen ab einem Alter von sechs Monaten gefordert. Das betrifft sowohl Hauskatzen als auch gefundene Straßenkatzen, die vom Tierheim versorgt werden müssen. Der HTV steht hinter dieser Forderung. Laut Angaben der Katzenretter gebe es aktuell so viele verwahrloste Katzen in Hamburg, dass die Lage kaum noch zu bewältigen sei. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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