Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Karl Lauterbach
+
Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor einer neuen Corona-Variante aus Indien. (Archivfoto)

Corona-Variante B.1.617

Lauterbach warnt vor „Covid-Katastrophe“ – Mutante aus Indien gefährlicher

  • Nico Scheck
    vonNico Scheck
    schließen

Ansteckender als die britische Variante? Karl Lauterbach warnt vor B.1.617, der neuen Corona-Mutante aus Indien und spricht von einer „Covid-Katastrophe“.

Berlin – Erst die britische und die südafrikanische Corona-Variante, jetzt das: Die Doppel-Mutante aus Indien hat die Lage im Land dramatisch verschärft. Am Montag vermeldete das Gesundheitsministerium in Indien innerhalb von nur 24 Stunden 274.000 neue Corona-Fälle. Und: Die Variante B.1.617 verbreitet sich bis nach Europa.

Während die Inzidenz in Deutschland derzeit sinkt, meldete sich nun auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zu Wort - und warnte vor einem Desaster.

Mutante aus Indien: Karl Lauterbach warnt - „Kommt Problem auf Europa zu“

„In Indien bahnt sich Covid Katastrophe an“, schrieb Lauterbach auf Twitter, um die Erklärung gleich hinterher zu schieben: „Neue Mutation B1.617 setzt sich massiv durch, auch gegen B117. Da B1.617 sich auch bei Impfung durchsetzen kann, kommt auch auf Europa ein Problem zu.“ In England wachse B1.617 rasant, doch es sei noch „unklar, ob dies nur Reisende sind“.

Karl Lauterbach warnt via Twitter vor der neuen Variante aus Indien.

Um die Katastrophe abzuwenden, sieht Lauterbach die „Industrieländer moralisch in der Pflicht, auch ärmere Länder schnellstens mit Impfstoff zu versorgen“. Technisch sei das möglich, „ökonomisch und ethisch ein Muss“. Schließlich würden die Fallzahlen in Indien aktuell „explodieren“ und es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Mutationen auch „andere ärmere Länder erreichen“.

Trotz Variante aus Indien: Karl Lauterbach sieht Pandemie-Ende in Sicht

Abhilfe sollen laut Lauterbach Impfungen und ein harter Lockdown in Deutschland schaffen. So würden Israel und Großbritannien zeigen, „dass eine hohe Impfquote nach erfolgreichem Lockdown auch mit B117 die Pandemie bezwingen kann“. Deutschland könne das auch bis Ende Mai erreichen. „Das Ende ist in Sicht“, schrieb der SPD-Politiker bei Twitter.

In Deutschland sieht Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Bundesnotbremse vor. Am Montag einigten sich zudem die Koalitionspartner aus Union und SPD auf weniger strenge Regeln für nächtliche Ausgangsbeschränkungen als ursprünglich geplant. Demnach soll es Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr geben. (nc)

Transparenzhinweis: In einer älteren Version hatten wir fälschlicherweise geschrieben, dass die Inzidenz in Deutschland aktuell steigt. Der Fehler wurde korrigiert. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare