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USA

Kalifornien: Ölteppich breitet sich weiter aus - Strände großflächig gesperrt

  • VonMax Schäfer
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Vor der Küste Kaliforniens tritt Rohöl aus einer Pipeline aus. Der riesige Ölteppich wird sich wohl noch vergrößern.

+++ Update, 16.07 Uhr: Die Ursache für das Leck in der Pipeline in Kalifornien ist nach wie vor nicht gefunden. Doch zumindest das Loch, aus dem die hunderttausende Liter Öl ausgetreten waren, scheint gefunden. Das zumindest sagt Martyn Willsher, Präsident der Firma „Amplify Energy“, die Eigentümer der Pipeline ist.

Der Ölteppich an der Südküste Kaliforniens umfasst mittlerweile mehr als 30 Quadratkilometer. Auch wenn kein neues Öl mehr aus der Pipeline austritt, könnte sich der Teppich auch noch vergrößern. Das liege an der Strömung und dem Wind, sagte Rebecca Ore von der US-Küstenwache gegenüber dem Nachrichtensender CNN.

Ölteppich in Kalifornien durch Leck in Pipeline

Update von Dienstag, 05.10.2021, 06.30 Uhr: Die Ölpest vor der Küste Südkaliforniens hat am Montag weitere Strände verschmutzt. Die Reinigungsarbeiten dauern an, nachdem seit Samstag (02.10.2021) aus einer Leck geschlagenen Pipeline mehr als 475.000 Liter Öl ausgetreten waren. Der Küstenwache zufolge wird der Ölteppich mit Hilfe von Schiffen eingegrenzt und von der Oberfläche abgeschöpft. Einsatzteams legten Barrieren aus, um bedrohte Feuchtgebiete vor der Verseuchung zu schützen.

Auch in dem beliebten Strandort Laguna Beach wurden nun die Strände für Besucher gesperrt. Im nördlich angrenzenden Huntington Beach waren Schwimmer, Surfer und Spaziergänger schon am Sonntag aufgefordert worden, das Strandgebiet zu verlassen.

Eine der größten Ölverschmutzungen in der jüngeren Geschichte Südkaliforniens verschmutzte beliebte Strände und tötete Wildtiere.

Kalifornien: Rohöl tritt aus Pipeline - Ölteppich tötet Tiere und Natur

Newport Beach – Vor der südlichen Küste Kaliforniens* hat sich ein großer Ölteppich gebildet. Schwere Umweltschäden an den Stränden sind die Folge. Ursache des Ölteppichs im Pazifik ist nach Behördenangaben ein Leck in einer Pipeline. Bis Sonntag (03.10.2021) liefen 480.000 Liter Öl aus. Die Nachrichtenseite Al Jazerra spricht unter Berufung von Reuters-Informationen von 570.000 Litern.

Ölteppich sorgt für Umweltzerstörung an den Stränden Kaliforniens

An den Stränden des größten Bundesstaates der USA* werden seit Sonntag Ölklumpen und tote Fische und Vögel angeschwemmt. „Der Ölteppich hat Huntington Beach stark in Mitleidenschaft gezogen - mit erheblichen ökologischen Auswirkungen am Strand und in den Feuchtgebieten“, erklärte die Stadtverwaltung von Huntington Beach. Die Auswirkungen auf die Umwelt seien „unumkehrbar“ und gingen über die bisher sichtbaren Verschmutzungen und den Gestank hinaus, teilte die Bezirksvertreterin von Orange County, Katrina Foley, auf Twitter mit. In Huntington Beach hätten Einsatzkräfte Barrieren ausgelegt, um bedrohte Gebiete vor der Verseuchung zu schützen, berichtet Bürgermeisterin Kim Carr.

In Kalifornien setzen Helfende schwimmende Barrieren ein, um den Ölteppich von den Stränden fernzuhalten.

Der Ölteppich vor der Küste Kaliforniens erstrecke sich über eine Fläche von etwa 33 Quadratkilometern, berichtet die Küstenwache. Die betroffenen Strände wurden zum Schwimmen und Surfen gesperrt. Außerdem sollen Anwohner:innen die Küste meiden und wild lebende Tiere nicht anfassen oder retten. Stattdessen sollen sie die Behörden verständigen. Spezialist:innen patrouillierten bereits an den Ständen, um ölverschmierte Tiere zu finden, sagte der Behördenvertreter Christian Corbo.

Ölteppich vor der Küste Kaliforniens: Leck in Pipeline ist die Ursache

Das Leck befinde sich an einer Pipleline, die zu einer Öl-Förderplattform im Pazifischen Ozean führt, berichtet Katrina Foley. Die Ursache ist bisher unklar und soll bei einer weiteren Untersuchung geklärt werden. Das Austreten von Öl aus der Pipeline wurde bis Sonntagnachmittag noch nicht vollständig gestoppt.

Die defekte Pipeline ist mit einer Förderplattform verbunden, die sich mehrere Kilometer vor der Küste Kaliforniens befindet. Die Ursache für das Leck ist bisher unklar. Taucher würden sie jedoch untersuchen, teilten die Betreiber mit. Die Förderung sei bereits vorübergehend eingestellt worden. Seitdem sei kein weiteres Öl ausgetreten, sagte Firmenchef Martyn Willsher.

Nach den Waldbränden in Kalifornien, die den Yosemite-Nationalpark bedrohten*, ist der Ölteppich die nächste Umweltkatastrophe in Kalifornien. (Max Schäfer mit dpa/afp) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Xinhua via www.imago-images.de

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