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Waldbrände in Kalifornien: Das Sugar Fire zerstört ein Haus in Doyle.
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Waldbrände in Kalifornien: Das Sugar Fire zerstört ein Haus in Doyle.

Extreme Hitze

Kalifornien: Waldbrände breiten sich unbarmherzig aus - Hitzewarnung für 30 Millionen Menschen

Bei extremer Hitze haben sich die Wald - und Buschbrände in Kalifornien ausgeweitet. Mehr als 1.200 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpfen gegen die Flammen. 

Sacramento - In Kalifornien fressen sich Brände durch das Land. In dem US-Bundesstaat fielen nach offiziellen Angaben bislang 98 Quadratkilometer Wald den Flammen zum Opfer. Die Feuerwehr teilte mit, man habe noch nicht alle Regionen erreicht, deshalb könnte die Zahl noch steigen. Im benachbarten US-Bundestaat Nevada wurden die Bewohner mehrerer Siedlungen an der Grenze zu Kalifornien aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Auch in Oregon, Arizona und Idaho kämpfen die Feuerwehren gegen Wald- und Buschbrände. Bei den Waldbränden in Kalifornien wurde ein gewaltiger Feuer-Tornado* gefilmt.

Kalifornien - Löschwasser verdunstet, bevor es den Boden erreicht

Die Hitze lässt derzeit in der Nacht kaum nach. Mehr als 1.200 Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Löschflugzeuge aus der Luft unterstützen sie dabei. Die Luft sei so trocken, dass ein Teil des abgeworfenen Wassers verdunste, bevor es den Boden erreicht, berichtet der Nachrichtensender CBC.

Kalifornien: Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpfen gegen das Sugar Fire.

Meteorologen erwarten extreme Hitzewelle im Westen der USA

In den westlichen US-Bundesstaaten wird erneut mit extremer Hitze gerechnet. Für mehr als 30 Millionen Menschen sprach der Nationale Wetterdienst entsprechende Warnungen aus. In großen Teilen Kaliforniens und Nevadas gelte gar die höchste Warnstufe: Gesundheitlich gefährdet sind wegen der anhaltenden Hitze und einer fehlenden nächtlichen Abkühlung damit nicht nur Ältere oder Kranke, sondern die gesamte Bevölkerung. Extreme Hitze wird auch in Utah und Arizona erwartet.

Im für seine unglaubliche Hitze berüchtigten Death Valley in Kalifornien könnten die Temperaturen auf mehr als 50 Grad Celsius steigen. Die höchste, dort je gemessene Temperatur habe bei 56,7 Grad gelegen. Dieser Wert werde diesmal wohl nicht erreicht. Auch in Las Vegas und Sacramento könnte es besonders heiß werden. Erst in der vergangene Woche herrschte extreme Hitze im Nordwesten der USA und im westlichen Kanada*. Temperaturen bis knapp 50 Grad forderten Hunderte Menschenleben. Im kleinen Ort Lytton (Kanada) wurde Rekordwerte von 49,6 Grad gemessen.Dann wurde Lytton von einer Feuerwalze überrollt.

USA: Kalifornier sollen Wasser sparen

Wegen zunehmender Dürre und steigender Temperaturen hat Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom die Einwohner des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaates zum Wassersparen aufgerufen. Die Menschen sollten im Vergleich zum Vorjahr freiwillig 15 Prozent weniger Wasser verbrauchen, sagte er am Donnerstag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz. Der Appell richte sich nicht nur an die Bevölkerung allgemein, sondern auch an die Industrie und die Landwirtschaft.

Die Bürger sollten kürzer duschen, den Rasen weniger häufig bewässern und etwaige Lecks in Leitungen reparieren. Es gehe um „gesunden Menschenverstand“, betonte Newsom. Zugleich kündigte der Politiker der Demokraten an, der im April ausgerufene Dürre-Notstand werde um 9 weitere auf nunmehr 50 der 58 Bezirke Kaliforniens ausgeweitet. Dies entspreche etwa 42 Prozent der Bevölkerung des Bundesstaates.

Niederschläge und die Schneedecke in den Bergen, die gewöhnlich die Wasserreservoire füllen, sind bereits auf einem kritischen Tiefstand. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern verschärft der Klimawandel zudem Trockenheit, Hitze und Wetterextreme, die zu heftigeren Waldbränden beitragen können. (dpa/ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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