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Jürgen Klopp vergleicht Impfgegner mit betrunkenen Autofahrern

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Von: Mirko Schmid

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Jürgen Klopp nach dem Spitzenspiel gegen Manchester City: Kein Verstädnis für Impfgegner.
Jürgen Klopp nach dem Spitzenspiel gegen Manchester City: Kein Verstädnis für Impfgegner. © Matt West/Shutterstock/imago

Jürgen Klopp zeigt keinerlei Verständnis dafür, sich nicht gegen Corona impfen zu lassen und findet deutliche Worte.

Liverpool – Jürgen Klopp hat sich mit deutlichen Worten für das Impfen ausgesprochen. Er verstehe nicht, „warum das eine Einschränkung der Freiheit“ sein soll. Schließlich gehe es nicht nur darum, sich selbst zu einer Corona-Erkrankung zu schützen, sondern eben auch andere.

Die gesetzlichen Bestimmungen seien nicht dazu da, „mich zu schützen, wenn ich zwei Bier trinke und fahren will, es ist zum Schutz anderer Leute, weil ich betrunken bin, und wir akzeptieren das als ein Gesetz“, verglich der Cheftrainer des FC Liverpool das Verweigern einer Impfung mit Alkohol am Steuer. Wenn das Impfen eine Freiheitsbeschränkung darstelle, so Klopp weiter, „dann ist das Verbot, betrunken zu fahren, auch eine Freiheitsbeschränkung“.

Jürgen Klopp äußerte sich in einer Medienrunde vor dem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel gegen Titelverteidiger Manchester City zum Thema, da aktuell eine Debatte über angeblich ungeimpfte Profifußballer entbrannt ist. In vielen Medien wird darüber spekuliert, dass eine Vielzahl von Profis eine Impfung verweigern soll.

Jürgen Klopp fordert mehr Transparenz beim Impfstatus

Bei seinem FC Liverpool seien „99 Prozent geimpft“, erklärte Klopp weiter. Überzeugen habe er niemanden müssen, betonte der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05. Es sie die „Entscheidung des Teams“ gewesen, sich impfen zu lassen.

Über seine Kritik an Impfverweigerern hinaus, forderte Klopp auch mehr Transparenz bezüglich des Impfstatus: „Wir dürfen Leute nicht fragen, ob sie geimpft sind, aber ich darf einen Taxifahrer fragen: Bist du betrunken? Wenn er sagt: Das muss ich dir nicht sagen, dann sage ich: Okay, ich fahre nicht mit dir.“ Mit seinen deutlichen Worten stellt sich Klopp deutlich gegen jene, die eine Impfung als reine Privatsache bezeichnen und für sich selbst einen Sonderstatus einfordern. Das Spitzenspiel zwischen Liverpool und Manchester endete übrigens 2:2. (Mirko Schmid)

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