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Hat Johnny seine Amber geheiratet?

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Sollen geheiratet haben: Johnny Depp und seine Freundin Amber Heard.
Sollen geheiratet haben: Johnny Depp und seine Freundin Amber Heard. © rtr

Beweise gibt es nicht, doch Klatschblätter in den USA melden, dass Johnny Depp seine Freudin Amber Heard in einer ganz privaten Zeremonie geheiratet hat. Für das Wochenende ist angeblich eine rauschende Party auf einer Privat-Insel geplant.

Hat er nun oder hat er nicht? Johnny Depp soll geheiratet haben, melden gleich mehrere Klatschblätter in den USA. Die Quellen gelten als seriös, doch Beweise, etwa Fotos, gibt es keine, eine Bestätigung erst recht nicht. Der Star schweigt auf Anfragen, sein Management sagt nichts. Dabei wäre es die erste Ehe Depps seit 30 Jahren und eine Heirat nach einer Vielzahl von Beziehungen, die zuweilen bis zur Verlobung reiften.

Mit gleich mehreren Traumfrauen war Depp zusammen: Nach einer kurzen Ehe war er erst mit Jennifer Grey ("Dirty Dancing") und dann mit Sherilyn Fenn ("Twin Peaks") zusammen. Für Winona Ryder ("Edward mit den Scherenhänden") ließ er sich sogar "Winona forever" eintätowieren, das "für immer" hielt etwa vier Jahre. Mit Supermodel Kate Moss war er liiert, bis er Vanessa Paradis traf. Seine Beziehung zu der französischen Sängerin und Schauspielerin galt als eine Art Traumehe - obwohl beide nie verheiratet waren. Beide haben aber zwei Kinder - doch nach 14 Jahren war im Sommer 2012 Schluss.

Und jetzt Amber. Die 28-jährige Amber Heard, deutlich jünger als der 51-jährige Depp, ist, wie so viele ihre Vorgängerinnen, Model und Schauspielerin. Depp lernte sie vor vier Jahren kennen, als beide den Film "The Rum Diary" drehten - da war Depp noch mit Paradis zusammen. Seit 2012 sollen beide ein Paar sein. Die Ex kommentierte es aus Frankreich mit: "Liebe lässt sich nicht einsperren."

Nun sollen Heard und Depp in einer ganz privaten Zeremonie geheiratet haben. Die Boten dieser Nachricht heißen "People", "Us Weekly" und "E! Online" und sind normalerweise sehr gut informiert. Allerdings berufen sie sich nur auf "eine Quelle" («People»), "Quellen" ("Us Weekly") und "eine Quelle" ("E! Online"). Die drei Blätter wissen gar zu berichten, dass für das Wochenende noch eine rauschende Party geplant ist - auf einer Bahamas-Insel, die Depp 2004 gekauft habe.

Die letzten Filme waren Flops

Hier in der Karibik hatte Depp auch seine größten Erfolge. Als Pirat Jack Sparrow ("Captain Jack Sparrow, bitte!"), der ständig betrunken und etwas verwirrt durch vier "Pirates of the Caribbean"-Filme taumelte, hat er Milliarden eingespielt und nicht nur das Publikum, sondern auch die Kritiker überzeugt. Depp hatte eine Kultfigur geschaffen, ein Kassenmagnet war er schon vorher.

Danach sank die Filmkarriere des Johnny Depp aber wie ein gekentertes Piratenschiff. Dass "The Rum Diary" nur die Hälfte seiner Kosten einspielte, störte Depp noch nicht. Der Film war ohnehin mehr eine Hommage an seinen toten Freund Hunter S. Thompson. Aber "Dark Shadows" (2012) spielte gerade so seine Kosten ein, "Lone Ranger" (2013) war ein Fiasko, "Transcendence" (2014) ein Misserfolg und "Mortdecai - Der Teilzeitgauner", in den USA noch im Kino, kam selbst am Startwochenende nur auf den desaströsen neunten Platz. Gut sieben Millionen Dollar hat der Film bisher in den USA eingespielt - gekostet hat er laut Boxoffice Mojo 60 Millionen.

Als Star gilt Depp in den USA immer noch, ohne Frage. Vielleicht auch, weil er nach außen nichts auf den Kassenerfolg seiner Filme gibt. Aber wenn er sich weiter seine Filme aussuchen möchte, braucht er einen Erfolg - nach dem privaten auch einen beruflichen. (dpa)

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