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Johnny Depp bei der Vorführung seines Films „The Libertine“ während des Glastonbury Festivals 2017.

"Es wird furchtbar werden"

Johnny Depp fabuliert über Mordanschlag auf Donald Trump

Erst der Eklat, dann die Entschuldigung: Beim Glastonbury-Musikfestival sorgt Hollywood-Star Johnny Depp mit einem makabren Witz für einen Eklat. Stunden später entschuldigt sich Depp für den "schlechten Geschmack".

Hollywood-Star Johnny Depp (54, „Pirates of the Caribbean“) hat bei einem Musikfestival im englischen Glastonbury Witze über einen möglichen Mordanschlag auf US-Präsident Donald Trump gemacht.

„Ich glaube, er braucht Hilfe, und es gibt viele wunderbare sehr dunkle Orte, wo er hingehen könnte“, sagte der Schauspieler laut einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur PA am Donnerstagabend. In einem Freiluftkino auf dem Festivalgelände wurde sein Film „The Libertine“ gezeigt.

„Wann war das letzte Mal, dass ein Schauspieler einen Anschlag auf einen Präsidenten verübt hat?“, fragte Depp demnach weiter.

Der BBC zufolge könnte Depp auf den Anschlag auf den ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln durch den Schauspieler John Wilkes Booth im Jahr 1865 angespielt haben.

Mit Blick auf ein mögliches Nachspiel seines Kommentars sagte der Hollywood-Star: „Das wird in die Presse kommen, und es wird furchtbar werden.“

Mittlerweile hat sich Depp entschuldigt. Seine Bemerkungen seien „nicht so herübergekommen, wie ich das wollte“, bedauerte Depp in einer vom Promi-Magazin „People“ veröffentlichten Erklärung.

Er entschuldige sich für „den schlechten Witz, den ich gestern Abend mit schlechtem Geschmack über Präsident Trump gemacht habe.“  (dpa/afp)

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