Hauptdarsteller Ulrich Tukur bei der Premiere des Kinofilms "John Rabe" in Essen.
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Hauptdarsteller Ulrich Tukur bei der Premiere des Kinofilms "John Rabe" in Essen.

Deutscher Film

"John Rabe" startet in chinesischen Kinos

"John Rabe" ist Favorit für den Deutschen Filmpreis 2009. Er erzählt die wahre Geschichte des Hamburger Kaufmanns John Rabe, der kurz vor dem Zweiten Weltkrieg 250.000 Chinesen das Leben rettete.

Berlin. Der deutsche Film "John Rabe" wird am 29. April auch in vielen chinesischen Kinos starten. Der Favorit für den Deutschen Filmpreis 2009 erzählt die wahre Geschichte des Hamburger Kaufmanns John Rabe, der kurz vor dem Zweiten Weltkrieg 250.000 Chinesen das Leben rettete.

Die Titelrolle spielt Ulrich Tukur. Die Regiearbeit von Oscar-Preisträger Florian Gallenberger kommt mit zunächst 750 Kopien nach China. Das sei der mit Abstand größte Kinostart eines deutschen Films in dem asiatischen Land, teilte die Filmagentur Limelight PR in Berlin mit - und damit auch der größte Kinostart aller Zeiten für einen deutschsprachigen Film im Ausland.

In China, wo es nur knapp 4000 Leinwände gebe, sei zuletzt "James Bond - Ein Quantum Trost" in einer ähnlichen Größenordnung in die Kinos gekommen. Feierliche Premiere von "John Rabe" wird am Vorabend des Kinostarts, am 28. April, in Peking sein. Erwartet werden neben der chinesischen Hauptdarstellerin Zhang Jingchu und dem japanischen Filmstar Teruyuki Kagawa auch Hauptdarsteller Tukur und Regisseur Gallenberger. Produziert wurde der Film von den Ländern Deutschland, Frankreich und China.

In Deutschland läuft "John Rabe" seit dem 2. April in den Kinos. Der bewegende Film, der seine Weltpremiere auf der Berlinale im Februar feierte, ist mit sieben Nominierungen auch Favorit für den Deutschen Filmpreis. Die Gewinner der Goldenen Lola werden am 24. April bei einer Gala in Berlin bekanntgegeben. "John Rabe" hat nicht nur Chancen auf die Auszeichnung als bester Film. Nominiert sind auch Tukur als bester Hauptdarsteller, Steve Buscemi als bester Nebendarsteller und Gallenberger für die beste Regie. Chancen auf Preise hat der Film außerdem in den Kategorien Kamera, Szenenbild und Kostümbild. (dpa)

www.johnrabe.de

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