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Ein kleines Mädchen streichelt einen Hund.
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Raelynn fand trost durch Hund Blue und seine Besitzerin.

Sechsjährige wird zur Halbwaise

Joggerin und Hund trösten trauerndes Mädchen bei Beerdigung ihres Vaters - „purer Herzschmerz“

  • Zülal Acar
    vonZülal Acar
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Eine vorbeilaufende Joggerin tröstet mit ihrem Hund ein trauerndes Mädchen. Die beiden wollen nun für immer Freunde bleiben.

Fort Smith, Arkansas - Mit den Schicksalsschlägen ist es so eine Sache. Sie bereiten uns Angst. Selten bis nie kündigen sie sich vorher an, oft platzen sie rein in unser Leben und hinterlassen ihre Spuren. Raelynn Nast war erst sechs Jahre alt, als sie zur Halbwaise wurde. Das kleine Mädchen aus Fort Smith in dem US-amerikanischen Bundesstaat Arkansas hatte ihren über alles geliebten Vater verloren. Im Alter von 41 starb er an Darmkrebs.

Raelynn habe nur noch geweint, „Es war purer Herzschmerz“, erzählte ihre Mutter dem Sender CBS News. Eine Zufallsbegegnung am Tag der Trauerfeier schenkte dem kleinen Mädchen jedoch ein bisschen Trost.

Joggerin trifft auf trauerndes Mädchen: „Half mir, mich besser zu fühlen“

Wie cbsnews.com berichtet, lief Joggerin Emily Beineman mit ihrem Hund Blue an dem Haus der trauernden Familie vorbei. Draußen auf den Treppenstufen des Hauses saß Raelynn, die, sofort als sie die Joggerin erblickte, nach ihr rief. „Sie fragte mich, ob sie den Hund streicheln kann“, erzählte Beinemann dem Sender.

Die Joggerin bejahte den Wunsch des Mädchens, ohne zu wissen, dass im Haus eine Trauerfeier stattfand. „Solange es deinen Eltern nichts ausmacht“, sagte sie zu der Kleinen. Den Hund zu streicheln, (*FR berichtete) lenkte das trauernde Mädchen für einen Moment von seinem Schmerz ab.

Die Sechsjährige bot der Joggerin daraufhin an, mit nach Drinnen zu kommen. Schon zu Lebzeiten ihres Vaters wollte sie ihn jedem vorstellen. Auch jetzt, wo er im Sarg lag. „Ich wollte, dass sie meinen Vater sieht“, erzählte Raelynn. Also gingen die beiden zusammen mit dem Hund ins Haus.

Und obwohl es Fremde waren, fühlte es sich für beide ganz natürlich an, erzählten sie dem Sender. „Sie half mir, mich durch ihre Freundlichkeit besser zu fühlen“, so Raelynn. Die Frau und das Mädchen wollen nun eine lebenslange Freundschaft pflegen, natürlich immer begleitet von Hund Blue.

Laut einer Studie der Forscher der University of British Columbia hat schon der einmalige Kontakt mit einem Hund einen positiven Einfluss auf die Stimmung und Psyche des Menschen. Studienteilnehmer fühlten sich durch die Vierbeiner weniger gestresst, glücklicher und hatten mehr Energie.

Zehn Minuten Kontakt zu einem Hund würde zudem laut der Angst-Therapeutin Alison Stone das Oxytocin-Level im Körper* erhöhen. Das Kuschelhormon sorgt dafür, dass wir uns geborgen und entspannt fühlen. *FR ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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