Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Bewegung „March For Our Lives“ demonstriert für schärfere Waffengesetze in den USA. Auch am 11. Februar, drei Tage vor dem dritten Jahrestag des Parkland-Massakers, gingen sie auf die Straße.
+
Die Bewegung „March For Our Lives“ demonstriert für schärfere Waffengesetze in den USA. Auch am 11. Februar, drei Tage vor dem dritten Jahrestag des Parkland-Massakers, gingen sie auf die Straße.

Schulmassaker von Parkland

Joe Biden will Waffengesetz in den USA verschärfen und gibt ein Versprechen

  • Ines Alberti
    vonInes Alberti
    schließen

Vor drei Jahren tötete ein ehemaliger Schüler einer High School in Parkland 17 Menschen. Jetzt will US-Präsident Joe Biden das Waffengesetz verschärfen.

  • Am 14. Februar 2018 tötete Nikolas Cruz 17 Menschen an seiner ehemaligen High School in Parkland, Florida.
  • In den USA gibt es immer wieder Amokläufe gefolgt von fruchtlosen Diskussionen um das Waffengesetz.
  • US-Präsident Joe Biden verspricht: „Diese Regierung wird nicht auf die nächste Massenschießerei warten.“

Parkland – Der Valentinstag wird für viele Familien und eine ganze Kommune in Florida womöglich nie wieder lediglich mit unbeschwertem Blumenschenken und Romantik verbunden sein. Denn am 14. Februar 2018 verlieren sie Kinder, Geschwister, Freund:innen, Eltern, als der 19 Jahre alte Nikolas Cruz in seiner alten Schule in Parkland bei einem Amoklauf 17 unschuldige Menschen erschießt. 14 Schüler:innen und drei Lehrkräfte lassen an diesem Tag ihr Leben. Später stellt sich heraus, dass Cruz psychische Probleme hat, vernarrt in Waffen und Gewalt ist, sich unter anderem im Internet rassistisch und homophob äußerte und Drohungen aussprach.

Dennoch konnte er im Februar 2017 mit 18 Jahren ein Sturmgewehr des Typs AR-15 in einem Waffengeschäft kaufen, da er den entsprechenden Background Check bestanden hatte. Er kannte sich zudem mit Waffen aus, war Teil eines schulischen Militärausbildungsprogramms und des Luftgewehr-Teams der Schule. Erst nach dem Massaker wurde das Mindestalter für Waffenkäufe in Florida auf 21 Jahre angehoben.

Nach Parkland-Massaker: Bewegung fordert schärferes Waffengesetz in den USA

Das Massaker an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland führte zur Gründung der „March for Our Lives“-Bewegung für ein strengeres Waffengesetz und US-weiten Protestaktionen. Ihre Forderungen nach einer Verschärfung des Waffenrechts scheiterten aber bislang an den Republikanern im Kongress.

Zwei Frauen stehen an der Gedenkstätte für die Opfer des Parkland-Massakers im Februar 2018. Der Amoklauf, bei dem 17 Menschen getötet wurden, jährt sich zum dritten Mal.

US-Präsident Joe Biden sprach sich am dritten Jahrestag des Amoklaufs in Parkland für ein schärferes Waffengesetz aus. In einer Mitteilung des Weißen Hauses wagte er ein Versprechen: „Diese Regierung wird nicht auf die nächste Massenschießerei warten. Wir werden handeln, um unsere Epidemie der Waffengewalt zu beenden und unsere Schulen und Kommunen sicherer zu machen“, so Biden.

Joe Biden für Reform von Waffengesetz in den USA: Republikaner im Senat könnten blockieren

Joe Biden appellierte an den Kongress, das Waffengesetz „vernünftig“ zu reformieren, etwa mit Hintergrundüberprüfungen bei jedem Waffenkauf sowie einem Verbot von Sturmgewehren und Magazinen mit hoher Kapazität. Er forderte außerdem, Waffenhersteller, „die bewusst Kriegswaffen auf unsere Straßen bringen“, in die Verantwortung zu nehmen. Das sei man jenen schuldig, die man durch Waffengewalt verloren habe, und auch jenen, die in Trauer hinterblieben sind.

Das Repräsentantenhaus werde „diese und andere lebensrettende Gesetze beschließen“, erklärte Nancy Pelosi, Sprecherin des Hauses und ranghöchste Abgeordnete der Demokraten. Allerdings müssten für eine Verabschiedung auch mindestens zehn republikanische Abgeordnete im Senat zustimmen, was derzeit schwierig erscheint. (Ines Alberti mit AFP)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare