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Ein Republikaner und Ex-Arzt von Donald Trump versucht Bidens Glaubwürdigkeit infrage zu stellen. Es geht um die kognitive Gesundheit des US-Präsidenten.
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Ein Republikaner und Ex-Arzt von Donald Trump versucht Bidens Glaubwürdigkeit infrage zu stellen. Es geht um die kognitive Gesundheit des US-Präsidenten.

Nicht fit genug?

Donald Trumps Ex-Arzt fordert kognitiven Funktionstest von Joe Biden

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Die Vorwürfe gegen Joe Biden haben fast schon Tradition. Donald Trumps Ex-Arzt stellt mit seiner Forderung einmal mehr die Gesundheit des US-Präsidenten infrage.

Washington D.C. - Bereits während des Wahlkampfs hatten die Anhänger von Donald Trump immer wieder darauf angespielt – und auch nach der Wahl des neuen US-Präsidenten ebben die Vorwürfe nicht ab. Immer wieder wird behauptet, dass Joe Biden kognitiv nicht auf der Höhe oder gar senil sei.

Auf den gleichen Zug springt nun auch der ehemalige Leibarzt von Donald Trump auf. Ronny Jackson fordert von Joe Biden, der US-Präsident solle sich einem kognitiven Funktions- oder Fitnesstest unterziehen. Dafür hätte er extra einen Brief verfasst, der zur Unterschrift nun unter den Republikanern im Repräsentantenhaus herumgehe. Doch der republikanische Kongressabgeordnete und Arzt ist nicht unumstritten.

Joe Biden soll sich testen lassen: Donald Trumps Ex-Arzt mit Forderung

In einem Interview mit der Zeitung The Hill sagte Jackson: „[Biden] hat keine Ahnung was los ist oder wo er überhaupt ist. Er ist die ganze Zeit einfach nur vewirrt.“ Nachdem der Brief von mehreren Republikanern unterschrieben wurde, schickte Ronny Jackson ihn ab. Wie er ein einer Pressemitteilung verkündet, waren unter den Adressaten neben Joe Biden auch dessen Leibarzt Kevin O’Connor und Virologe Anthony Fauci. Mindestens 13 Parteimitglieder hätten den Brief unterschrieben, erklärt er.

Dann nennt er nochmals seine Beweggründe. „Die Amerikaner verdienen es, absolutes Vertrauen in ihren Präsidenten haben zu können – zu wissen, ob er seine Tätigkeiten auch ausführen kann. Sie verdienen volle Transparenz, was die geistige Gesundheit des höchsten gewählten Anführers betrifft.“ Seiner Meinung nach hätten die Amerikaner:innen dieses Vertrauen nicht in Joe Biden. Gründe dafür nennt er in der Pressemitteilung allerdings keine. Dafür betont er nochmals, wie vehement die liberalen Medien gefordert hätten, dass Donald Trump einen solchen kognitiven Fitnesstest mache. Das sei auch geschehen, und Trump habe im Montreal Cognitive Assessment (MOCA) „ausgezeichnet“ abgeschnitten.

Ex-Arzt von Donald Trump sorgte bereits für Kontroversen

Als Ex-Mediziner von Donald Trump ist Ronny Jackson bei weitem kein unbeschriebenes Blatt. Er hatte Trump während dessen Amtszeit ein auffällig gutes Attest zu dessen Gesundheit ausgestellt. Dieser sei in bemerkenswertem und ungewöhnlich gutem Zustand. Er habe „unglaublich gute Gene“ und einen Test bezüglich seiner kognitiven Fähigkeiten mit 30 von 30 Punkten bestanden.

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Neben diesem bemerkenswert positiven Attest für Donald Trump geriet Jackson aber auch wegen anderer Vorfälle bereits in die Kritik. So veröffentlichte das Verteidigungsministerium einen Bericht im März 2021, der ihn bezichtigt, während der Arbeit Alkohol und Schlaftabletten zu konsumieren sowie anzügliche und abwertende Kommentare gegenüber einer Angestellten gemacht zu haben. Das berichtet The Independent; Ronny Jackson selbst bestritt die Vorwürfe.

Joe Biden: Weißes Haus will weiteren Gesundheits-Report über den US-Präsidenten veröffentlichen

Aufgrund der Vorwürfe hatten Joe Biden und sein Team bereits 2019 reagiert und einen Gesundheits-Report veröffentlicht. Dieser attestierte: „Joe Biden ist ein gesunder, kräftiger 77-jähriger Mann, der in der Lage ist, die Amtsgeschäfte eines US-Präsidenten erfolgreich auszuführen“. Wie die Zeitung weiter berichtet, plant das Weiße Haus, im weiteren Verlauf des Jahres eine erneute Gesundheitsbewertung des Präsidenten der USA zu veröffentlichen. (Sophia Lother)

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