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First Lady Jill Biden gestikuliert während eines Besuchs des Massey Cancer Center an der Virginia Commonwealth University für eine Diskussion über Krebs Disparitäten. Krebsforschung ist einer ihrer Schwerpunkte.
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First Lady Jill Biden- Krebsforschung ist einer ihrer Schwerpunkte.

Bildung, Krebsforschung, Militärfamilien

Jill Biden sieht die Corona-Pandemie als Chance – First Lady mit großen Plänen

  • vonSebastian Richter
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Die neue First Lady der USA hat einiges vor. Aus den Erfahrungen der Corona-Krise könne man lernen, so Jill Biden.

  • Mit Jill Biden zieht eine neue First Lady ins Weiße Haus ein.
  • Die Ehefrau des 46. US-Präsidenten Joe Biden hat einige Pläne als mächtigste Frau der USA.
  • Alle Neuigkeiten zu den USA finden Sie auf unserer Themenseite.

USA – Jill Biden ist von Beruf Lehrerin. Die First Lady der Vereinigten Staaten traf sich in einer frisch wiedereröffneten Schule zum Gespräch mit Eltern und Lehrern. Sie lobte die Zusammenarbeit bei der Wiedereröffnung. Außerdem wiederholte sie eine Botschaft, mit der sie schon einmal in einer Grundschule auftrat.

„Wir haben wirklich harte, harte Zeiten durchgemacht, aber ich denke, das einzig Gute an Pädagogen, die ich liebe - und das schließt die Cafeteria-Mitarbeiter, die Busfahrer, die Lehrer, alle Beteiligten ein - ist, dass wir alle daraus gelernt haben“, sagte Biden laut der Zeitung „The Independent“ bei dem Treffen. „Wir werden alles, was wir gelernt haben, in eine Chance umwandeln, um die Dinge für die Schüler zu verbessern, während wir vorwärts gehen.“

Jill Biden legt sich als First Lady der USA von Anfang an ins Zeug

Die frische First Lady hat mit großem Tempo ihre Arbeit aufgenommen. „Sie hat einen schnellen Start hingelegt, und ich denke, einen sehr soliden“, sagte Myra Gutin, Autorin von „The President‘s Partner: The First Lady in the Twentieth Century“. Jill Bidens Schwerpunkte: Bildung, Krebsforschung und die Betreuung der Familien von Soldaten. Keine neuen Bemühungen, schon lange ist sie bei allen drei Themen aktiv – zumal aufgrund breiter Überschneidungen mit ihrem Privatleben.

Drei Jahrzehnte unterrichtete sie selbst an einer Highschool, außerdem war sie an einer psychiatrischen Klinik und Community Colleges angestellt. Im Alter von 55 promovierte Jill Biden an der Universität von Delaware, ihre Dissertation befasste sich mit den Bedürfnissen von Schülern an Community Colleges. An diesen Einrichtungen wird es Schülern mit wenigen Chancen für ein reguläres Studium ermöglicht, trotzdem einen College-Abschluss zu erreichen.

Bildung, Krebsforschung und Familien von Soldaten – Jill Bidens Schwerpunkte sind gesetzt

In ihrer Familie hat sie einige Erfahrungen mit Krebserkrankungen machen müssen, ihr Stiefsohn Beau starb 2015 an einem Hirntumor. Auch ihre Eltern starben an Krebs, ihre Schwester hatte eine Stammzellentransplantation und vier ihrer Freundinnen erhielten innerhalb eines Jahres die Diagnose Brustkrebs. Die First Lady gründete die Stiftung „Biden Breast Health“, die sich der Brustkrebsvorsorge widmet.

Ihr Einsatz für die Familien von Personen im Militärdienst steht in Verbindung mit der Arbeit ihres Stiefsohns Beau, der als Soldat im Irak aktiv war. Schon als Second Lady während Barack Obamas Amtszeit leitete sie gemeinsam mit Michelle Obama das Projekt „Joining Forces“ zur Unterstützung von Militärfamilien. Diese Initiative möchte sie jetzt wiederbeleben.

Jill Biden mit Michelle Obama auf einer Veranstaltung 2011. Die beiden Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft.

Jill Biden bleibt ihrer Arbeit auch als First Lady treu

Außerdem will sie auch als First Lady weiter arbeiten gehen – ein Novum. Sie misst ihrem ehemaligem Wirken eine Menge Bedeutung bei, und lässt das Amt ihres Ehemannes Joe Biden nicht ihr Leben bestimmen. Gemeinsam mit dem Mann von Vize-Präsidentin Kamala Harris – Doug Emhoff – könnte sie eine „Evolution der US-Politik“ verkörpern, sagte Politik-Professorin Jeniffer Lawless der Irish Times. In jedem Fall bildet sie ein krasses Gegenstück zu ihrer Vorgängerin Melania Trump, die das Weiße Haus mit den schlechtesten Umfragewerten verließ, die eine First Lady jemals hatte. (Sebastian Richter)

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