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Ghislaine Maxwell außerhalb ihrer Zelle.
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Die angeklagte Ghislaine Maxwell soll Jeffrey Epstein dabei unterstützt haben, sein berühmtes kleines schwarzes Buch zu füllen.

Verbindungen zu Promis

Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell: Wie das Netzwerk der Reichen und Schönen entstand

  • Teresa Toth
    VonTeresa Toth
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Im Herbst 2021 soll der Prozess gegen Ghislaine Maxwell beginnen. Offenbar hat sie Jeffrey Epstein maßgeblich bei dem Aufbau seines Netzwerks geholfen.

New York – „Sexhandel mit einer Minderjährigen“ und „Verschwörung zum Sexhandel“ werden Ghislaine Maxwell unter anderem vorgeworfen. Die Ex-Freundin des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein befindet sich seit 2020 in einem New Yorker Gefängnis in Haft, der Prozess soll nach einer Verschiebung voraussichtlich im Herbst 2021 beginnen. In der Zwischenzeit kommen immer neue Details über das Leben der inzwischen 59-Jährigen und dem im Gefängnis verstorbenen Epstein ans Licht.

Bereits bekannt ist, dass Maxwell an dem Transport Minderjähriger für „kriminelle sexuelle Handlungen“ im Namen von Jeffrey Epstein beteiligt gewesen sein soll. Der Investmentbanker habe die Kinder dann sexuell missbraucht. Es wird vermutet, dass Maxwell an den Missbräuchen ebenfalls selbst beteiligt gewesen war. Zudem wird sie für „den Sexhandel mit einer Minderjährigen“ und „Verschwörung zum Sexhandel“ angeklagt.

Jeffrey Epstein: Maxwell verhalf ihm, sein mächtiges Netzwerk aufzubauen

Wie der Guardian nun berichtet, konnten Forscher, die an einem Dokumentarfilm zum Fall Epstein und Maxwell arbeiten, noch weitere Informationen aufdecken. Sie sollen mit etwa 200 Quellen gesprochen haben, die ihnen tiefe Einblicke in das Leben der Tochter des Medienbarons Robert Maxwell geben konnten. So soll sie Epstein bereits in den späten 1980er Jahren – und damit früher als bisher angenommen – kennengelernt haben, als dieser geschäftlich nach London kam.

So konnte Epstein bereits vor dem Tod von Robert Maxwell Verbindungen zu berühmten Freunden und Bekannten von Ghislaine Maxwell aufbauen, etwa zu Prinz Andrew und Woody Allen – Namen, die in seinem berüchtigten kleinen schwarzen Buch auftauchen. Maxwell half Epstein demnach, sein einflussreiches Netzwerk aufzubauen und sein Buch um zahlreiche Kontakte zu erweitern.

Epstein und Maxwell: Freilassung auf Kaution mehrfach abgelehnt

In der Dokumentation werden zudem die Versuche Maxwells beleuchtet, sich von Epstein zu distanzieren. Etwa als sie eine Umweltorganisation gründete und eine neue Beziehung einging. Generell war es allerdings schwer, eine Bindung zu Maxwell aufzubauen – das berichten verschiedene Interviewte. Sie war schon immer ein Rätsel und spielte je nach Situation verschiedene Rollen.

Maxwell streitet bislang alle Anschuldigungen ab und plädiert auf nicht schuldig. Sie beantragte mehrmals eine Freilassung aus der Untersuchungshaft auf Kaution. Diese wurde jedoch abgelehnt, da eine Fluchtgefahr bestünde. (Teresa Toth)

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