Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Enthüllungen

Was hatte Donald Trump mit Jeffrey Epstein zu tun? Vertrauter von Bill Clinton packt aus

Ein ehemaliger Vertrauter von Bill Clinton soll sich Donald Trump als Mitarbeiter angedient haben. Zur Verbindung von Clinton und Epstein gibt es Neuigkeiten.

  • Als Gehilfin des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein erwartet Ghislaine Maxwell in New York ihren Prozess.
  • Maxwell behauptet, ihr Ehemann hätte geheime Aufnahmen von Donald Trump und Bill Clinton machen lassen. Ein Journalist verspricht, die Aufnahmen veröffentlichen zu wollen.
  • Ein ehemaliger Vertrauter von Bill Clinton bestätigt nun dessen Nähe zu Jeffrey Epstein.
  • Trump-News: Alle Informationen zum ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika auf unserer Themenseite.

Update vom 05.03.2021, 10.25 Uhr: Ein ehemaliger enger Vertrauter von Bill Clinton hat sich bereit erklärt, gegenüber den Behörden in den USA zum Fall Jeffrey Epstein auszusagen. Auch zu Donald Trump gibt es demnach Verbindungen.

Wie das Portal „The Radar“ berichtet, soll Doug Band Beweise bereitstellen wollen, die seinen ehemaligen Arbeitgeber in Bedrängnis bringen könnten. Band hat demnach auch bestätigt, dass Clinton die Privatinsel von Jeffrey Epstein besucht haben soll, auf der dieser Minderjährige zu sexuellen Handlungen gezwungen haben soll.

Ehemaliger Clinton-Vertrauter wollte für Donald Trump arbeiten

2019 soll sich Band, der als „Architekt“ der Karriere von Bill Clinton nach dessen Präsidentschaft gilt, mit dem damaligen US-Außenminister Mike Pompeo getroffen haben, um eine Anstellung von Band unter Donald Trump zu diskutieren. Das Treffen fand nur Tage nach der Verhaftung von Jeffrey Epstein statt und stand offenbar in Verbindung mit einem 500-Milliarden-Dollar-Projekt in Verbindung, bei dem eine neue Stadt in Saudi-Arabien errichtet werden soll.

Dabei ist Saudi-Arabien das Land, in das Jeffrey Epstein mehrfach mit einem gefälschten Pass eingereist ist. Ob es einen direkten Zusammenhang zwischen der möglichen Anstellung von Band in der Trump-Administration, Epstein und dessen Reisen nach Saudi-Arabien gibt, ist unklar.

Einst noch Golfpartner: Donald Trump (m.), Bill Clinton und Trump-Anwalt Rudy Giuliani (l.). (Archivbild)

Verurteilter Sexualstraftäter soll Aufnahmen von Donald Trump gemacht haben

Erstmeldung vom 22.02.2021, 17.11 Uhr: New York – Ghislaine Maxwell, die als mutmaßliche Komplizin und Ehefrau des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein in New York auf ihren Prozess wartet, soll einem Journalisten gesagt haben, dass ihr Mann Video-Bänder von Besuchen der ehemaligen Präsidenten Donald Trump und Bill Clinton aufgenommen habe. Die Präsidenten seien ehemalige Bekannte des Sexualstraftäters gewesen. Das berichtet die britische Zeitung „The Independent“. Maxwell kündigte an, dass für sie nur infrage komme, beide Mitschnitte zusammen zu veröffentlichen.

Diese Enthüllungen veröffentlichte Ira Rosen, Ex-Produzent der CBS-Show „60 Minutes“, in seinem Buch „Ticking Clock: Hinter den Kulissen in 60 Minuten“. Die Tageszeitung „The Telegraph“ berichtet, dass Rosen eine „Vermutung“ gehabt hätte, dass geheime Aufzeichnungen von Epsteins früheren Bekannten existierten - obwohl die Theorie nie bestätigt wurde und keine Bänder erschienen sind. Deshalb sei Rosen auf Ghislaine Maxwell zugegangen: „Ich möchte die Bänder. Ich weiß, dass er [Epstein] alle auf Video aufgenommen hat.“

Videos von Donald Trump und Bill Clinton – Ghislaine Maxwell will beide veröffentlicht sehen

Ghislaine Maxwell sagte Berichten zufolge zu Ira Rosen: „Ich bin die Tochter eines Pressebarons. Ich weiß, wie ihr Leute denkt. Wenn Sie eine Seite machen, müssen Sie die andere machen. Wenn du die Bänder von Trump bekommst, musst du auch Clinton veröffentlichen.“ Der Produzent habe erwidert: „Ich werde es machen. Ich werde dorthin gehen, wohin die Geschichte geht.“

Die Familien von Donald Trump und Bill Clinton sind seit längerem einander bekannt. Die Töchter der beiden Ex-Präsidenten, Ivanka Trump und Chelsea Clinton, pflegten über einen längeren Zeitraum eine freundschaftliche Beziehung. Die jedoch fand ihr Ende, als Trump im Wahlkampf 2016 gegen Hillary Clinton zog und der ehemaligen Außenministerin drohte, sie ins Gefängnis zu stecken.

Donald Trump sagte laut Independent zuvor über Ghislaine Maxwell, dass er sie „mehrfach“ getroffen habe, aber „kein Fan“ von Jeffrey Epstein gewesen sei, schon bevor sich das Paar überworfen habe. Bill Clinton sprach davon, seine Freundschaft mit Epstein sei vor der Verurteilung des ehemaligen Finanziers beendet worden. Er hatte verneint, Epsteins Grundstücke besucht zu haben.

Ghislaine Maxwell, die weiterhin jegliches Fehlverhalten bestreitet, wird vor ihrem Prozess im Juli ohne Kaution in einer Einrichtung in Manhattan, New York festgehalten. (Theresa Ricke)

Rubriklistenbild: © RICK ODELL

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare