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In China beginnt das Jahr des Schweins.

Neujahrsfest

Chinesen feiern Neujahr

Jahr des Schweins in China mit Gebeten und Familienfeiern begrüßt.

Chinesen in aller Welt haben am Dienstag das Neujahrsfest nach chinesischem Mondkalender gefeiert. Mit Gebeten und Familienfeiern begrüßten sie das Jahr des Schweins. In den vergangenen Tagen waren hunderte Millionen Chinesen in Zügen, Bussen, Autos und Flugzeugen unterwegs gewesen, um die sich nun anschließenden zweiwöchigen Feierlichkeiten mit ihren Familien und Freunden zu begehen. Die Massen-Reisen sind weltweit die größte Wanderungsbewegung.

Chinas Mega-Metropolen leerten sich, weil zahlreiche wegen der Arbeit zugewanderte Einwohner für die Feierlichkeiten heim fuhren. In Peking waren die Straßen deutlich leerer als sonst. Die Neujahrsfeier nehmen auch viele Chinesen zum Anlass für einen Urlaub im Ausland. Dieses Jahr seien schätzungsweise sieben Millionen Chinesen ins Ausland gereist, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong deckten sich viele Menschen auf den Blumenmärkten mit Orchideen und Pfirsichblüten ein, um ihre Wohnungen zu schmücken. Außerdem gab es an jeder Ecke Schweine in allen möglichen Formen zu kaufen – als Stofftiere, Taschen oder Kissen.

Zum Jahreswechsel strömten tausende Menschen in den berühmten Wong-Tai-Sin-Tempel von Hongkong, um mit Räucherstäbchen in der Hand für ein gutes neues Jahr zu beten. Einige von ihnen trugen Schweine-Kostüme.

Chinesen begrüßen das Jahr des Schweins

Chinesisches Neujahr
Drachentanz zum Neujahresfest: Die Chinesen begrüßen am 5. Februar das neue Jahr nach dem Mondkalender.  © dpa
Chinesisches Neujahrsfest
In einem Park in der Hauptstadt Peking kommen die Menschen zum Neujahrsfest zusammen. © dpa
Chinesisches Neujahrsfest
Darsteller nehmen im Ditan-Park an einer Qing-Dynastie-Zeremonie, bei der traditionell die Kaiser für gute Ernte und Glück beteten, teil. © dpa
Chinesisches Neujahrsfest - Myanmar
Auch außerhalb Chinas begehen die Chinesen das Neujahrsfest - hier in Yangon (Myanmar). © dpa
Chinesisches Neujahrsfest - Serbien
In Belgrad feiern Chinesen das Lichtfest im Kalemegdan-Park. © dpa
 © afp

Auch die chinesischen Minderheiten im Ausland feierten. Im überwiegend muslimischen Malaysia wurden die Schweine-Dekorationen zum neuen Jahr allerdings nicht in den Schaufenstern, sondern im Inneren von Läden ausgestellt. Das Schwein gilt im Islam als unreines Tier.

Im bevölkerungsreichsten muslimischen Land Indonesien, in dem eine große chinesische Minderheit lebt, war das Mond-Neujahr offizieller Feiertag.

In den Chinesen-Vierteln in westlichen Großstädten wie New York, Vancouver und London waren Neujahrsparaden geplant. In der japanischen Hauptstadt sollte der Tokyo Tower wegen des Neujahrsfestes erstmals rot angestrahlt werden.

Beim chinesischen Neujahrsfest bereiten Familien gemeinsam Teigtaschen zu, machen sich Geschenke und überreichen sich rote Umschläge mit Geld. Schweine stehen in der chinesischen Kultur für Reichtum und Wohlstand. Das vergangene Jahr im chinesischen Mondkalender hatte im Zeichen des Hundes gestanden. (afp)

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