"Jackass 3D" überrascht mit phänomenalem Start

Der erste "Jackass"-Film im 3D-Format, "Jackass 3D", hat sich in Nordamerika mit phänomenalen 50 Millionen Dollar (36 ...

New York. Der erste "Jackass"-Film im 3D-Format, "Jackass 3D", hat sich in Nordamerika mit phänomenalen 50 Millionen Dollar (36 Millionen Euro) an die Spitze der Kinocharts gesetzt.

Die neue Folge um das Chaosteam von Johnny Knoxville steht ihren Vorgängern "Jackass - Der Film" und "Jackass Nummer 2" an derben und fast immer geschmacklosen Gags nicht nach. Fische werden als Keulen und Menschen als Zielscheiben beim Tontaubenschießen missbraucht, eine mobile Toilette geht samt Benutzer und Inhalt hoch in die Luft.

Dreidimensional verbesserte der jüngste "Jackass"-Film sein Premierenergebnis nach Schätzung des Branchenführers Box Office Mojo vom Montag auf das Doppelte der bisherigen ersten Folgen. Das übertreffe die Erwartungen selbst der größten Optimisten, hieß es. Dabei hatte die Produktion gerade 20 Millionen Dollar gekostet. "Jackass 3D" läuft in der nächsten Woche, am 28. Oktober, in Deutschland an.

Robert Schwentkes neuer Film, "R.E.D. - Härter, älter, besser", landete auf Platz zwei der US- und kanadischen Kinocharts. Die auf einem Comic basierende Actionkomödie verhalf Bruce Willis zu seinem besten Premierenergebnis seit "Stirb langsam 4" vor drei Jahren. Außer ihm wirken Morgan Freeman und Helen Mirren in dem vor allem bei etwas älteren Zuschauern beliebten Film mit.

Das Facebook-Porträt "The Social Network" hielt sich mit 11,0 Millionen Dollar auf Platz drei (Gesamteinnahmen 63,1 Millionen). Der Film um das Wunderpferd "Secretariat" fiel leicht zurück und muss sich jetzt mit Rang vier zufriedengeben. Ihm folgt Katherine Heigls und Josh Duhamels Pateneltern-Abenteuer "So spielt das Leben" dicht auf den Fersen.

Im Vergleich zum Vorjahreswochenende spielten die Top-12-Filme fünf Prozent weniger in die Kinokassen; die Zuschauerzahl ging lediglich um 2,3 Prozent zurück. (dpa)

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