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USA

Eklat um die Toiletten: Ivanka Trump sorgt für Aufregung

  • Moritz Serif
    VonMoritz Serif
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Ivanka Trump, Tochter von US-Präsident Donald, und Jared Kushner, stehen mal wieder in der Kritik. Im Fokus dieses Mal: ihre Badezimmer.

  • Ivanka Trump und Jared Kushner sollen den Agenten des Secret Service nicht erlaubt haben, ihre Toiletten zu nutzen.
  • Die Agenten sollen laut US-Medien gezwungen gewesen sein, ihr Geschäft bei Mike Pence, dem Vizepräsidenten der USA, zu verrichten.
  • Trump-News: Alle Neuigkeiten zur Familie des scheidenden US-Präsidenten auf unserer Themenseite.

Washington D.C. – Eigentlich ist der Secret Service dafür zuständig, den US-Präsidenten und dessen Familie zu schützen. In diesem Falle die Tochter von Donald Trump, Ivanka, und ihren Ehemann Jared Kushner. Wie die „Washington Post“ berichtete, hatten die Beamten in den vergangenen Jahren eine ganz andere, weitaus absurdere Aufgabe. Und zwar eine Toilette im Anwesen und in der Nachbarschaft der Präsidententochter und ihres Gatten zu finden.

Agenten des Secret Service dürfen Ivanka Trump die Autotür aufhalten, aber nicht ihre Toilette benutzen (Archivbild).

Und das sollte sich als schwerer herausstellen, als gedacht. Denn das Ehepaar soll dem Secret Service nicht erlaubt haben, eine der sechs Toiletten in ihrem Anwesen zu nutzen. Das hatten auch Nachbarn und Beamten der Strafverfolgungsbehörden bestätigt. Auf die Badezimmer von Ex-Präsident Barack Obama und Vize-Präsident Mike Pence, die ebenfalls im Viertel wohnen, durften die Beamten allerdings..

Ivanka Trump und Jared Kushner: Toiletten-Spaß für den Secret Service kostet bislang rund 100.000 Dollar

Die Lösung des Problems: Gelder der US-Steuerzahler:innen. Diese müssen nämlich laut „Washington Post“ seit September 2017 dafür zahlen, dass der Secret Service eine Toilette nutzen darf. 3.000 Dollar seien das pro Monat. Hochgerechnet auf die vergangenen dreieinhalb Jahre sollen es bislang rund 100.000 Dollar sein, die notwendig waren, damit die Beamten ihr Grundbedürfnis befriedigen konnten. Das Weiße Haus dementiert übrigens, dass Ivanka Trump und Jared Kushner den Mitarbeitern nicht erlaubte, das stille Örtchenzu nutzen.

Ivanka Trump und Jared Kushner haben dem Secret Service nicht verboten, auf ihr Anwesen, inklusive Toiletten, zu gehen“, sagte eine Sprecherin der Strafverfolgungsbehörde. Doch gleich mehrere Quellen, sowohl aus Reihen des Secret Service wie auch aus der Nachbarschaft und aus der Administration von Donald Trump selbst, bestätigten den Bericht. Demnach soll es den Agenten ausdrücklich untersagt worden sein, ihr Geschäft im Haus der fünfköpfigen Familie, die über sechs Badezimmer verfügt, zu verrichten.

Ivanka Trump und Jared Kushner - Von Washington nach Florida

In der Nachbarschaft, die von zahlreichen Multimilliardären wie Jeff Bezos und politischen Schwergewichten wie Barack Obama bewohnt wird, waren die Familie von Ivanka Trump und Jared Kushner ohnehin nie gern gesehen. „Ich möchte einfach meine ruhige Nachbarschaft zurück“, sagte Marti Robinson, Anwalt und Nachbar der Familie, laut „Washington Post“. Dieser Wunsch könnte ihm bald erfüllt werden. Ivanka und Jared hatten sich unlängst eine mehrere Millionen teures Anwesen in Florida gekauft und dürften sich alsbald dort niederlassen.

Auch Stephen Colbert, US-amerikanischer Satiriker, bekannt für seine Auftritte in der „Late Show“, äußerte sich. „Das ist ein Update für alle, die schon dachten, sie könnten Jared und Ivanka überhaupt nicht ausstehen“, kündigte Colbert in seiner Show an.

Colbert: „Das ist teurer Mist, aber typisch für Ivanka Trump“

Natürlich verstehe er, dass die Toiletten der beiden gerade häufig genutzt würden. Immerhin „müsste das Ehepaar gerade ihre politische Zukunft dort hinunterspülen“. Auch bezüglich der immensen Kosten hatte Colbert eine Botschaft für Ivanka Trump und Jared Kushner. „Das ist teurer Mist, aber typisch für Ivanka“, sagte der Satiriker. Im Übrigen sei er noch nie ein Fan der beiden gewesen. „Alles, was ich sage, ist, dass diese Menschen täglich ihr Leben riskieren. Es wäre das mindeste, sie die Toiletten nutzen zu lassen“, bilanzierte Colbert. (Moritz Serif)

Rubriklistenbild: © Björn Trotzki

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