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Mysteriöses Tier vor Urlaubsinsel entdeckt – Foto von Meeresbewohner sorgt für Wirbel

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Von: Nico Scheck

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Eine vom Mittelmeer aus aufgenommene Panorama-Anicht der italienischen Insel Elba
Vor Elba wurde ein seltenes Tier entdeckt. © Robert Harding/Imago

Vor der Urlaubsinsel Elba in Italien wurde ein mysteriöses Tier aus dem Wasser gefischt. Ein Foto auf Facebook sorgt für reichlich Wirbel. 

Elba – Was ist das denn? Diesen Meeresbewohner kennt wohl kaum einer. Beziehungsweise: kannte. Denn vor der italienischen Insel Elba ist ein seltenes Tier aus dem Wasser gezogen worden. Es schimpft sich „Oxynotus Centrina“, besser bekannt als gefleckte Meersau. Noch nie von dem Tier gehört? Es handelt sich bei der Meersau um eine Haiart aus der Gattung der Schweinshaie, ein wahrlich seltener Fund.

Entdeckt wurde das Tier am 19. August, doch nun verbreitet sich die Nachricht rasend schnell. Der Grund: Die Facebook-Seite Isola d‘Elba App hat am 3. September ein Foto des mysteriösen Meeresbewohners geteilt. Demnach wurde der Fisch tot aus den Gewässern Elbas geborgen.

Die Gefleckte Meersau (Oxynotus centrina) lebt hauptsächlich im Ostatlantik und im Schwarzen Meer.
Seltener Fund: Die Gefleckte Meersau (Oxynotus centrina) lebt hauptsächlich im Ostatlantik und im Schwarzen Meer. © Facebook/Isola d‘Elba App

Italien: Seltener Hai vor Insel Elba entdeckt

Nachdem Marinemitarbeitende die gefleckte Meersau gefunden hatten, wurde der Kadaver an die Hafenbehörde ausgehändigt. Dort wurde der Fund genau untersucht. Die Meersau wird auch „grunzender Hai“ genannt. Dieser Name rührt jedoch nicht – wie man zunächst vermuten könnte – am Aussehen der Tiere, sondern vielmehr an den Geräuschen, die sie von sich geben. Es soll an das Grunzen von Schweinen erinnern.

Im Englischen trägt die gefleckte Meersau auch den Spitznamen „roughshark“ (dt.: „rauer Hai“), weil diese Haiart über eine sehr raue Haut verfügt. Diese Art ist vor allem im Ostatlantik, im Schwarzen Meer und im Mittelmeerraum anzutreffen. Zudem wurde die Meersau auch schon in der nördlichen Nordsee entdeckt. Meist lebt das Tier in Tiefen zwischen 100 und 700 Metern. Laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) ist die gefleckte Meersau vom Aussterben bedroht.

Zum Speiseplan der ungewöhnlichen Meeresbewohner gehören vor allem Vielborster und Spritzwürmer, seltener Knochenfische, Krebstiere und Stachelhäuter. Für Menschen ist der Hai ungefährlich.

Italien: Gefleckte Meersau tot gefunden – Foto von Insel Elba sorgt für Wirbel

Das Foto wurde auf Facebook mittlerweile über 600 Mal geteilt, über 500 Kommentare versammeln sich unter dem Post. Nicht jeder Facebook-User ist glücklich über das Bild. So fragt ein User entsetzt: „War es wirklich nötig, es zu fischen und dann auch noch zu veröffentlichen?“ Die Betreiber der Facebook-Seite betonen jedoch, dass die Meersau bereits tot war. Man habe dieses „besondere Foto“ nur teilen wollen. Denn eines ist klar: Die gefleckte Meersau erreicht aktuell einen deutlich höheren Bekanntheitsgrad.

Erst vor wenigen Monaten hat ein Buckelwal angeblich einen US-Fischer verschluckt. Die Geschichte ging viral. (nc)

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