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Pandemie

An Weihnachten und Silvester: Italien verhängt Corona-Lockdown

  • Tobias Utz
    vonTobias Utz
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Italien greift zu drastischen Corona-Maßnahmen. Über Weihnachten und Silvester gilt ein Lockdown - was das für die Menschen bedeutet.

  • Italien verhängt einen Corona-Lockdown an Weihnachten und Silvester.
  • Strengere Regeln treten in Kraft.
  • Conte-Regierung will dritte Corona-Welle verhindern.

Rom - Italien hat einen Corona-Lockdown des Landes an den Weihnachtsfeiertagen und an Neujahr beschlossen. Giuseppe Conte, Ministerpräsident des Landes, unterschrieb ein Dekret, das ab Freitag (04.12.2020) gelten soll. Hintergrund der Maßnahmen sei, dass die Regierung eine dritte Corona-Welle verhindern wolle. Kürzlich warnte ein Intensivmediziner auch vor einer dritten Pandemie-Welle und einem „Jojo-Effekt“ in Deutschland.

Italien hat härtere Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester beschlossen. (Archivfoto)

Corona-Lockdown in Italien: Was das bedeutet

Am Donnerstagabend (03.12.2020) teilte Conte auf einer Pressekonferenz mit, was der Lockdown für Menschen in Italien mit sich bringt:

  • Alle italienischen Skigebiete bleiben bis zum 06.01.2020 geschlossen.
  • Zwischen dem 21.12.2020 und dem 06.01.2020 müssen sich Reiserückkehrer nach Italien für 14 Tage in Quarantäne begeben. Das gilt auch für ausländische Reisende, die sich in diesem Zeitraum in Italien aufhalten.
  • Reisen zwischen italienischen Regionen sind zwischen dem 21.12.2020 und dem 06.01.2020 verboten. An den Weihnachtsfeiertagen sowie an Neujahr sollen die Menschen zu Hause bleiben, in ihren Städten und Gemeinden Italiens. Davon ausgenommen sind Notfälle, Arbeit oder die Rückkehr zum Erstwohnsitz.
  • Die Ausgangssperre in Italien bleibt zwischen 22.00 Uhr am Abend und 05.00 Uhr am Morgen bestehen.
  • Für Silvester gilt eine erweiterte Ausgangssperre: In der Nacht auf Neujahr wurde diese bis 07.00 Uhr am Morgen erweitert.
  • Der Präsenzunterricht in Italien soll in den höheren Klassenstufen erst wieder am 07.01.2020 beginnen. Ältere Schüler:innen müssen sich also noch gedulden. In einer ersten Phase soll der Unterricht in der Schule lediglich für drei Viertel der Schülerschaft gelten.

Wie die „Deutsche Presse-Agentur“ berichtet, regt sich unter einigen Regionalpräsidenten in Italien Unmut über die harten Corona-Regeln der Conte-Regierung.

Giovanni Toti, Regionalpräsident von Ligurien im Nordwesten des Landes, äußerte seine Kritik über Twitter. „Die Regierungsbestimmung werden eine weitere Kluft zwischen Italienern schaffen“, so Toti. Die Kluft entstehe zwischen denen, „die in großen Städten leben“ und ein „Weihnachtsfest mit der Familie verbringen werden, und denen, die in einer kleinen Stadt leben und allein bleiben“ werden, so 52-Jährige. (Tobias Utz)

Rubriklistenbild: © Andrew Medichini/AP/dpa

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