Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nahost-Konflikt eskaliert

„Massivster Raketenangriff auf Tel Aviv“ – Reporter berichtet von dramatischen Szenen

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
    schließen

Seit Tagen erreicht der Nahost-Konflikt neue Stufen der Eskalation. Ein Reporter spricht nun vom „massivsten Angriff auf Tel Aviv“.

Frankfurt/Tel Aviv – Der Konflikt im Nahen Osten spitzt sich weiter zu. Sowohl militante Palästinenser als auch die israelische Armee setzen zahlreiche Raketen für Bombardierungen ein. In Tel Aviv, Schauplatz der Eskalation auf israelischer Seite, heulen regelmäßig die Sirenen. Die Bevölkerung wird auf diese Weise vor neuen Angriffen gewarnt und in Schutzbunker geschickt.

Seit Tagen erreichen Deutschland Bilder von Schäden durch massive Explosionen. Regelmäßig berichtet beispielsweise Mike Lingenfelser als Korrespondent der ARD vor Ort. Eine Live-Schalte kommentiert er in sozialen Netzwerken in der Nacht auf Freitag (14.05.2021) mit den Worten: „Diese Schalte werde ich so schnell nicht vergessen.“ Er spricht vom „massivsten Raketenangriff auf Tel Aviv.“ Dutzende Abfangraketen seien am Himmel zu sehen, so Lingenfelser.

Nahost-Konflikt eskaliert: Palästinenser feuern 1800 Raketen ab

Ein Armeesprecher Israels sagte, dass seit Montagabend (10.05.2021) insgesamt 1800 Raketen von militanten Palästinensern im Gazastreifen abgefeuert worden seien. Viele davon versucht das Militär mit einem Abfangsystem zu entschärfen. Die Erfolgsquote des israelischen Schirms „Iron Dome“ liege bei 90 Prozent, so der Sprecher.

Unterdessen bombardierte die israelische Armee in den vergangenen Tagen ihrerseits rund 750 Ziele im Gazastreifen. Ihren Angaben zufolge handelte es sich dabei um militärische Ziele wie Waffenfabriken oder Häusern von Hamas-Kommandanten. Nach Schätzungen der israelischen Armee wurden bei den Angriffen bereits mehr als 30 Anführer militanter Palästinenserorganisation wie der Hamas und des Islamischen Dschihad getötet.

„Wir erleben hier eine weitere, gefährliche Eskalation der Lage – Ausgang ungewiss.“

Mike Lingenfelser, Journalist
Ein Öltank steht in der Nähe der Stadt Ashkelon in Flammen, nachdem er von einer Rakete aus dem Gaza-Streifen getroffen wurde.

Seit dem erneuten Aufflammen des Konflikts starben nach Angaben beider Seiten bisher 127 Menschen. Durch die israelischen Luftangriffe seien 119 Palästinenser getötet worden, darunter 31 Kinder, teilte das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium im Gazastreifen mit. In Israel stieg die Zahl der Toten auf acht. (tu/dpa)

Rubriklistenbild: © Tsafrir Abayov/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare