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Eskalation zwischen Israel und Gaza

Äußerungen zu Nahost-Konflikt: Armin Laschet kritisiert Greta Thunberg – „nicht sehr durchdacht“

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Die Bombardierungen zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas eskalieren. Greta Thunberg äußert sich – und wird von Armin Laschet kritisiert.

Update von Freitag, 14.05.2021, 16.30 Uhr: Armin Laschet hat Greta Thunberg für ihren Tweet zum Nahost-Konflikt kritisiert. Klimaaktivistin Thunberg hatte sich am Montag auf Twitter zur Eskalation zwischen Israel und Gaza geäußert (s. Erstmeldung vom 11.05.2021, 14.15 Uhr). Laschet bezeichnete ihr Vorgehen im Format „Bild Live“ als „nicht sehr durchdacht“.

„Ich stelle bei manchen, die sich eigentlich für andere Sachen einsetzen, fest, wenn die sich dann außenpolitisch äußern, dass das meistens nicht sehr durchdacht ist“, so der Kanzlerkandidat der Union weiter. Thunberg hatte im Nachgang ihres Tweets klargestellt, dass sie sich gegen jegliche Art von Gewalt positioniere (s. Update vom 11.05.2021, 16.45 Uhr). Zudem bezeichnete sie die Entwicklung des Konflikts als „verheerend“.

+++ 16.45 Uhr: Mittlerweile hat Greta Thunberg auf die Vorwürfe reagiert. Auf Twitter schrieb sie: „Um ganz klar zu sein: Ich bin nicht ‚gegen‘ Israel oder Palästina. Unnötig zu sagen, dass ich gegen jede Form von Gewalt oder Unterdrückung von irgendjemandem oder irgendeinem Teil bin. Und wieder – es ist verheerend, die Entwicklungen in Israel und Palästina zu verfolgen.“

Zuvor war die Klimaaktivistin scharf für ihr Statement kritisiert worden (s. Erstmeldung).

Erstmeldung von Dienstag, 11.05.2021, 14.15 Uhr: Jerusalem/Stockholm – Greta Thunberg hat sich auf Twitter zum anhaltenden Konflikt zwischen Israel und der Hamas geäußert – und wird dafür nun kritisiert. Die schwedische Klimaaktivistin teilte am Montagabend (10.05.2021) einen Tweet von Naomi Klein, einer kanadischen Autorin, die Israel „ein Kriegsverbrechen nach dem anderen“ vorwirft. Dies überschrieb Thunberg mit den Worten: „Niederschmetternd, den Entwicklungen in Jerusalem und Gaza zu folgen.“

Greta Thunberg hat sich gegen die Kritik nach ihren Aussagen zum Nahost-Konflikt gewehrt. (Archivfoto)

Volker Beck, ehemaliger Politiker der Grünen, reagierte beispielsweise wie folgt darauf: „Haben Sie etwas über Raketenangriffe der Hamas und deren positiven Einfluss auf das Klima zu sagen?“, so Beck. Daniel Mack, ehemaliger Grünen-Abgeordneter im Hessischen Landtag, fragte: „Kein Wort über den Raketenterror der Hamas?“

Jerusalem und Gaza: Hamas droht mit „Inferno“ – Greta Thunberg erntet Kritik

Außer dem Aspekt, dass Thunberg Attacken der Terrororganisation Hamas unerwähnt ließ, wurde auch der ursprüngliche Tweet der Globalisierungskritikerin Naomi Klein Ziel der Kritik. Klein unterstützt die sogenannte „BDS“-Bewegung (BDS steht für Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen), die sich für einen Boykott Israels einsetzt.

Neben Greta Thunberg setzte auch Fridays for Future ein vermeintliches Statement auf Twitter ab. Eine Seite mit dem Namen der Organisation teilte einen Tweet des Zusammenschlusses „Paliroots“. Dabei handelt es sich um Aktivistinnen und Aktivisten, die für die „BDS“-Bewegung werben. Im geteilten Beitrag ist eine Israel-Karte zu sehen, die den Gazastreifen und die Westbank in palästinensischen Farben zeigt. Das Twitter-Publikum spekulierte, ob dies ein Hinweis auf die fehlende Anerkennung des israelischen Staates sei.

Klimaaktivistin Greta Thunberg. (Archivfoto)

Mittlerweile hat sich Fridays for Future vom Tweet distanziert. Auf die verfassende Seite habe man keinerlei Einfluss, hieß es auf Twitter.

Der Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas erreicht derzeit eine neue Stufe der Eskalation. Grund dafür war eine drohende Zwangsräumung, wogegen Palästinenser im Osten Jerusalems demonstriert hatten. Ein israelisches Gericht hatte Anfang des Jahres entschieden, dass diese Häuser jüdischen Familien zustehen. (tu)

Rubriklistenbild: © Jonathan Nackstrand/AFP

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