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Interview mit Harald Seiz

Einblicke in sein Lebenswerk Karatbars

Interview mit Harald Seiz | Einblicke in sein Lebenswerk Karatbars

FR.de: Seit 2011, dem Gründungsjahr von Karatbars, haben Sie einige Meilensteine gelegt. Sie gelten als Rebell des Finanzmarktes und gehören zu den wenigen Unternehmern, die den "amerikanischen Traum" in Deutschland leben und es sprichwörtlich von unten nach bis ganz oben geschafft haben. Wie fing alles an und warum pflegen Sie eine so enge Verbindung zu Gold? 

Harald Seiz: Am Anfang stand eine Vision. Schon in jungen Jahren erkannte ich im konventionellen Finanzsystem ein Problem und suchte nach Lösungen. Meine Faszination von Gold, dem ältesten Zahlungsmittel der Welt spielte dabei eine wichtige Rolle. "Jeder sollte sich Gold leisten können." Die Idee wuchs und als ich all meinen Mut zusammennahm, setzte ich sie mit der Gründung von Karatbars um. 

FR.de: Haben Sie damit gerechnet, dass Ihre Idee auf dem Finanzmarkt so großen Erfolg erzielen wird? 

Harald Seiz: Ich bin ehrlich. Von Anfang an glaubte ich an meine Idee und war mir sicher, dass sie erfolgreich sein wird. "Nur wer für seine Idee brennt, kann das Feuer bei anderen entzünden." Ich habe nie an mir gezweifelt, auch wenn ich wohl der Einzige war der an mich glaubte. Stringent bin ich meinem Weg gefolgt und habe das erreicht, was ich mir zum Zeitpunkt meiner Einschulung erträumt hatte. Ein Leben in Erfolg und Unabhängigkeit. 

FR.de: Welchen Schwierigkeiten mussten Sie sich vor und während der Gründung stellen? 

Harald Seiz: Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll. Meine Kindheit und Jugend waren schwierig. Ich war kein "Durchstarter" und niemand, dem man eine Karriere zugetraut hätte. Unterstützung aus dem Elternhaus oder von Freunden bekam ich nicht. Alles was ich erreicht habe, habe ich mir erkämpft und durch die Überwindung zahlreicher Hürden erarbeitet. 

FR.de: Sind Sie der Meinung, dass Erfolg auf Mut aufbaut und dass es jeder schaffen kann, der nur an seine Idee glaubt und der sich von Zweiflern nicht vom Weg abbringen lässt? 

Harald Seiz: Ja. Mut zum Risiko ist der Grundstein. "In die Zukunft schauen ist wie aufs Meer schauen." Niemand weiß, was sich hinter dem Horizont verbirgt. Doch wer den Schritt wagt hat gute Chancen, dass er sein Ziel erreicht. Hätte ich auf die Meinungen all der Zweifler gehört, gäbe es Karatbars heute nicht. 

FR.de: In Ihrem Werk "THINK Big" haben Sie, Harald Seiz, tiefe Einblicke in Ihre Lebensgeschichte gegeben und die Kernbotschaft "Jeder kann es schaffen" vermittelt. Ist es so? 

Harald Seiz: Meine Lebensgeschichte soll dem Leser zeigen, dass Erfolg nicht angeboren und in die Wiege gelegt wird. Es ist unwichtig, woher Sie kommen und wie Sie aufgewachsen sind. Was zählt sind Ihr Wille und die Kraft sich durchzusetzen. Der Kontext zu "Vom Tellerwäscher zum Millionär" muss kein Traum bleiben. Wer etwas wagt, Visionen für die Praxis plausibel macht und sich nicht vor dem letzten Schritt scheut, nimmt seine Karriere selbst in die Hand. 

FR.de: Wird es zukünftig weitere Produkte und Projekte von Ihnen geben? 

Harald Seiz: Erfolg ist keine Konstante, die beim Ausruhen auf den eignen Lorbeeren bestehen bleibt. Die ersten Schritte für ein zukunftsweisendes Zahlungssystem sind getan. Unser Ziel ist es, die Produkte der Karatbars noch weiter weltweit zu etablieren und jedem Menschen auf der Welt die Sicherheit durch Gold und ein währungsunabhängiges Zahlungsmittel zu ermöglichen. 

FR.de: Haben Sie noch eine letzte Botschaft, die Sie den Lesern mit auf den Weg geben möchten? 

Harald Seiz: Glauben Sie an sich und Ihre Idee. Lassen Sie sich nicht einschüchtern und gehen Ihren Weg. Stehen Sie niemals still, selbst wenn Sie Großes erreicht haben. Sorgen Sie selbst für Ihren Erfolg, kein Anderer tut es. 

FR.de: Wir bedanken uns bei Harald Seiz. Für Ihre Offenheit und die aufschlussreichen Antworten zu Ihrem Lebenswerk.

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