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„Ich wusste, das wird etwas Großes“

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Von: Jennifer Hein

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Bildnummer: 55216506  Datum: 25.11.1992  Copyright: imago/EntertainmentPictures
1992 - The Bodyguard - Movie Set PICTURED: DEVAUGHN NIXON as Fletcher Fletch Marron, and KEVIN COSTNER as Frank Farmer. RELEASE DATE: Nov 25, 1992. MOVIE TITLE: The Bodyguard. STUDIO: Kasdan Pictures. PLOT: A pop singer has been receiving threatening notes, and her manager hires a bodyguard known for his good work. The bodyguard ruffles the singer s feathers and most of her entourage by tightening security more than they feel is necessary. The bodyguard is haunted by the fact that he was on Reagan s secret service staff but wasn t there to prevent the attack by Hinckley. Eventually the bodyguard and the singer start an affair, and she begins to believe his precautions are necessary when the stalker strikes close to home. !ACHTUNG NUTZUNG NUR BEI FILMTITEL-NENNUNG! PUBLICATIONxINxGERxONLY People Entertainment Film kbdig 1992 quer 

Bildnummer 55216506 Date 25 11 1992 Copyright Imago EntertainmentPictures 1992 The Bodyguard Movie Set Pictured Devaughn Nixon As Fletcher Fletch Marron and Kevin Costner As Frank Farmer Release Date Nov 25 1992 Movie Title The Bodyguard Studio  Pictures Plot a Pop Singer has been receiving threatening Notes and her Manager hires a Bodyguard known for His Good Work The Bodyguard Ruffles The Singer S Feathers and Most of her Entourage by tightening Security More than They Feel IS Necessary The Bodyguard IS Haunted by The Fact Thatcher he what ON Reagan S Secret Service Staff but Wasn T There to Prevent The Attack by Hinckley eventually The Bodyguard and The Singer Start to Affair and She BEGINS to Believe His precautions are Necessary When The Stalker Strikes Close to Home Regard Use only at FILMTITEL ANSWER PUBLICATIONxINxGERxONLY Celebrities Entertainment Film Kbdig 1992 horizontal
Bildnummer: 55216506 Datum: 25.11.1992 Copyright: imago/EntertainmentPictures 1992 - The Bodyguard - Movie Set PICTURED: DEVAUGHN NIXON as Fletcher Fletch Marron, and KEVIN COSTNER as Frank Farmer. RELEASE DATE: Nov 25, 1992. MOVIE TITLE: The Bodyguard. STUDIO: Kasdan Pictures. PLOT: A pop singer has been receiving threatening notes, and her manager hires a bodyguard known for his good work. The bodyguard ruffles the singer s feathers and most of her entourage by tightening security more than they feel is necessary. The bodyguard is haunted by the fact that he was on Reagan s secret service staff but wasn t there to prevent the attack by Hinckley. Eventually the bodyguard and the singer start an affair, and she begins to believe his precautions are necessary when the stalker strikes close to home. !ACHTUNG NUTZUNG NUR BEI FILMTITEL-NENNUNG! PUBLICATIONxINxGERxONLY People Entertainment Film kbdig 1992 quer Bildnummer 55216506 Date 25 11 1992 Copyright Imago EntertainmentPictures 1992 The Bodyguard Movie Set Pictured Devaughn Nixon As Fletcher Fletch Marron and Kevin Costner As Frank Farmer Release Date Nov 25 1992 Movie Title The Bodyguard Studio Pictures Plot a Pop Singer has been receiving threatening Notes and her Manager hires a Bodyguard known for His Good Work The Bodyguard Ruffles The Singer S Feathers and Most of her Entourage by tightening Security More than They Feel IS Necessary The Bodyguard IS Haunted by The Fact Thatcher he what ON Reagan S Secret Service Staff but Wasn T There to Prevent The Attack by Hinckley eventually The Bodyguard and The Singer Start to Affair and She BEGINS to Believe His precautions are Necessary When The Stalker Strikes Close to Home Regard Use only at FILMTITEL ANSWER PUBLICATIONxINxGERxONLY Celebrities Entertainment Film Kbdig 1992 horizontal © imago stock&people

Der US-Schauspieler DeVaughn Nixon über seine Rolle im Blockbuster „Bodyguard“, eine Schneeballschlacht mit Whitney Houston und den Mythos vom Hollywood-Glamour.

Mit großen Schritten und strahlend weißem Lächeln im Gesicht stapft DeVaughn Nixon über den Parkplatz der Greystone Mansion in Beverly Hills. Zum Interview trägt er Jeans, Turnschuhe und Baumwollshirt. Sehr sympathisch. Man trifft sich im prächtigen Anwesen weil dort schon eine Menge Kinofilme gedreht wurden: unter anderem „There Will Be Blood“, „Ghostbusters“, „X-Men“ und Szenen für den 90er Jahre Kinohit „Bodyguard“. Und da war Nixon mit dabei. Vor 24 Jahren, da war er gerade acht Jahre alt, drehte er mit Whitney Houston und Kevin Costner in und um Los Angeles. Gerade läuft das Musical zum Film in Köln. Da dreht sich für ihn auf einmal alles wieder um den Film, der ihn berühmt machte.

Herr Nixon, nervt es Sie nicht nach 24 Jahren immer noch auf den Film „Bodyguard“ angesprochen zu werden?
Das gehört zu meiner Arbeit dazu. Der Filmdreh war Teil meiner Kindheit und die beste Zeit, die ich jemals hatte. Also, nein, das nervt überhaupt nicht. Kevin und Whitney waren auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Es war das erste Mal, dass eine schwarze Frau eine Hauptrolle in einem Kinofilm gekriegt hat. Und sie war so elektrifizierend, hatte so eine besondere Energie.

Haben Sie sie auch mal privat getroffen?
Die Hochzeit meiner Mutter fiel auf die Zeit unserer Dreharbeiten in Tahoe. Whitney kam als Trauzeugin dazu. Sie hat mich dann später zu ihrer Hochzeit eingeladen. Aber ich konnte leider nicht dabei sein, weil ich drehen musste. Diese Einladung werde ich aber für immer aufbewahren.

Erinnern sie sich an einen besonders lustigen Moment beim Dreh?
Oh ja. Als wir die Außenaufnahmen um die verschneite Hütte am Lake Tahoe gemacht haben. Ich war so aufgeregt weil ich zum ersten Mal richtigen Schnee gesehen hatte. Als wir anfangen wollten, die Szene zu drehen, in der Whitney das Lied „Jesus loves me“ singt, habe ich ihr einen Schneeball ins Gesicht geworfen. Daraus hat sich dann eine große Schneeballschlacht entwickelt. Kevin hat auch mitgemacht.

Und einen besonders schönen?
Als ich im Whirlpool lag. (lacht)

Diese Szene gibt es aber gar nicht im Film.
Genau. Als Fletcher im Film mit dem Boot auf den See hinausfahren will und Frank Farmer (Kevin Costner, Anm.d.R.) ihn rettet bevor es explodiert, war ich gar nicht am Set. Ich lag gemütlich im Jacuzzi. Der Junge im Boot war ein Weißer, dunkel angemalt. Er hatte eine Kapuze auf und man hat ihn nur von hinten gesehen. Deshalb merkte es keiner. Im Film ist eben alles Zauberei.

Klingt ja ganz entspannt.
Ja. Ich wurde ja auch für vier Monate von der Schule freigestellt. Wenn ich nicht vor der Kamera stand, habe ich den anderen beim Drehen zugesehen. Ich hing viel am Set rum. Mit dem Sohn des Hausmeisters der Greystone Mansion (wo die Küchenszene und die Schlafzimmerszenen gedreht wurden) habe ich mich angefreundet. Wir hatten viel Spaß.

Während des Filmdrehs waren Sie ja noch ein kleiner Junge. War Ihnen denn damals schon klar, dass „Bodyguard“ mal so ein Welterfolg werden könnte?
Ich wusste, wer Whitney war und wie berühmt. Ich dachte schon, das könnte eine große Sache werden. Richtig bewusst wurde es mir aber erst, als ich sah, wie begeistert meine Mutter reagierte, als sie erfuhr, dass ich die Rolle des Fletchers kriege. Das gab mir das Gefühl, Teil etwas Großen zu sein.

Was hat es eigentlich mit dem Hollywood-Glamour auf sich?
Mhm. (überlegt) Als bekannter Schauspieler hat man es schon leichter einen Tisch zu reservieren, man kriegt viele Sachen geschenkt, wird eingeladen. Wenn man den Sunset Boulevard entlang läuft kann es schon passieren, dass man ein paar Berühmtheiten trifft. Das ist Hollywood. Aber das sind auch nur normale Menschen. Schauspielerei ist eben auch nur ein Job. Der Glamour ist eher etwas für die Touristen.

Wie lief es für Sie beruflich nach „Terminator II“ und „Bodyguard“?
Ziemlich gut. Ich kann mich nicht beschweren. Ich drehe gerade. 2011 hatte ich eine Hauptrolle in dem Teeniefilm „Prom – Die Nacht Deines Lebens“. Dieses Jahr habe ich außerdem einen großen Werbespot gemacht.

Hatten Sie je überlegt einen anderen Beruf auszuüben?
Für mich gibt es keinen Plan B. Ich liebe die Schauspielerei.

Interview: Jennifer Hein

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