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„Ich mache Nachwuchs ohne Sex“

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Von: Regine Seipel

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„Erst habe ich gedacht: Was soll das?“
„Erst habe ich gedacht: Was soll das?“ © jip Film & Verleih

Erzeuger, Vater, Samenspender: Welche Rolle ein Mann in einer Familie mit zwei Müttern spielen kann, erzählt Eike Kujaw im Interview. Dokumentarfilmerin Annette Ernst hat ihn, zwei Frauen und drei Söhne zwölf Jahre lang begleitet. Ein Gespräch über Bindung, Blutsverwandschaft und äußere Widerstände.

Eike Kujaw ist ein ruhiger, zugewandter Mann, der deutlich jünger wirkt - einer der mit sich im Reinen zu sein scheint, jungenhaft und mit einem strahlenden Lachen. Zum Interview im „Café Einstein“ in Frankfurt verspätet er sich leicht, viel Verkehr. Ungewöhnlich, versichert Annette Ernst, preisgekrönte Regisseurin, er sei ein sehr zuverlässiger Mann. Sie muss es wissen, seit zwölf Jahren begleitet sie ihn und die Familie, zu der er ein kleines bisschen dazu gehört. Ein Filmprojekt, das einen langen Atem erfordert und in dem sie, wie Ernst sagt, viel darüber gelernt hat, was Menschen miteinander verbinden kann.

Herr Kujaw, Sie sind Vater von acht Kindern. Wie ist das passiert?

Eike Kujaw: Angefangen hat es damit, dass mir eine Anzeige auffiel, in der zwei lesbische Frauen einen Samenspender suchen. Erst habe ich gedacht: Was soll das? Aber dann habe ich noch mehr Annoncen gelesen und gemerkt, dass da wirklich ein Bedarf besteht. So kam mir der Gedanke, dass ich das doch mal versuchen kann.

Warum?

Kujaw: Ich dachte mir, dann habe ich schon mal was, also es ging schon um den Wunsch, sich fortzupflanzen. Aber dazu gehören ja zwei Menschen. Ich war damals Anfang 30 und hatte keine Partnerin in Aussicht, mit der das möglich gewesen wäre. Später war ich dann in einer Beziehung zu einer Frau, die auf keinen Fall Kinder wollte. Das war für mich kein Problem mehr. Ich hatte ja schon welche.

„Den Kindern sollte nichts fehlen.“
„Den Kindern sollte nichts fehlen.“ © jip Film & Verleih

Wie kam es zu der großen Anzahl?

Kujaw: Das war ja nicht geplant. Ich habe eher gedacht: Na irgendwann wird es schon mal klappen. Dass das dann gleich bei drei Paaren der Fall war, hätte ich gar nicht erwartet. Ich hatte auf mehrere Anzeigen geantwortet, ich wusste ja nicht, ob ich genommen werde. Beim ersten Paar hat es nicht geklappt, bei nächsten hat es gedauert, dann kamen gleich mehrere Zusagen, und dann wurde ich nochmal weiterempfohlen.

Wollten Sie nie Kinder, die Sie selbst großziehen?

Kujaw: Ich bin jetzt 54 und finde mich inzwischen zu alt, um selbst Kinder aufzuziehen. Es gab diesen Zeitpunkt, etwa vor fünf Jahren, da hatte ich eine Frau kennengelernt, mit der ich mir das hätte vorstellen können. Aber das hielt nur kurz, wir kamen gar nicht dazu, dieses Thema zu besprechen. Derzeit habe ich eine Freundin, für die sind Kinder auch kein Thema mehr, bei ihr hat es nicht geklappt. Sie weiß von meinen Kindern und findet das in Ordnung.

Ich habe ja de facto keine Vaterrolle, das war auch nie vorgesehen, weder von mir noch von den Müttern.

Eike Kujaw

Haben Sie auch schon mal an eine Samenbank gespendet?

Kujaw: Nein, diese Anonymität wollte ich nicht. Mir war es ja wichtig, dass ich die Kinder kennenlerne und später auch Kontakt zu ihnen habe. Das war sozusagen der Sinn der Übung, auch für die Mütter, sonst hätten sie selbst auch zu einer Samenbank gehen können. Aber die Kinder sollten von Anfang an wissen, wer ihr Vater ist, und sie sollten Kontakt aufnehmen können.

Auch um die Frage der Herkunft zu klären, die sich für die meisten Kinder, die nicht in einer traditionellen Mutter-Vater-Kind-Familie aufwachsen, irgendwann stellt?

Annette Ernst: Pedi und Anny, das Paar, das ich begleitet habe, haben sich über diese Frage viele Gedanken gemacht: Darf ich das? Habe ich in der von mir gewählten Familienkonstellation überhaupt das Recht, ein Kind zu bekommen? Deswegen haben sie großen Wert auf den Kontakt zum Vater gelegt. Den Kindern sollte nichts fehlen. Anonyme Samenspende ist in Deutschland ja inzwischen aus gutem Grund verboten.

Herr Kujaw, Sie haben keine Rechte und keine Pflichten, sondern nur den Samen gespendet, fühlen Sie sich trotzdem als Vater?

Kujaw: Im Wesentlichen eher als Erzeuger. Ich habe ja de facto keine Vaterrolle, das war auch nie vorgesehen, weder von mir noch von den Müttern: Zwei Frauen wollen eine Familie gründen, das ist ein in sich abgeschlossenes System. Der Kontakt zum Vater soll trotzdem möglich sein und hängt auch vom Wunsch der Kinder ab: Meine älteste Tochter Linn, die jetzt 17 ist, meldet sich oft bei mir, wir haben sogar schon über eine gemeinsame Reise gesprochen. Und ihre Mutter hat mich kürzlich gebeten, mich mit Linn mehr auszutauschen. Das war aber eine Ausnahme. Bei Erziehungsfragen bin ich vollkommen außen vor. Da mische ich mich nicht ein, dafür bin ich gar nicht präsent genug.

Zu Person & Film

Eike Kujaw ist Heilpraktiker und Osteopath in Darmstadt, zuvor studierte er Maschinenbau und Informatik. Er hat mit Samenspenden an fünf Frauenpaare acht Kinder gezeugt und hat mit den meisten Kontakt.

Annette Ernst ist Regisseurin in Frankfurt und Berlin. Ihr Debütfilm „Kiss and Run“ wurde mit drei Grimme-Preisen ausgezeichnet. Sie hat mehr als 15 teils prämierte Kino- und Fernsehfilme gedreht, darunter die internationale Serie „Deutsch-Les-Landes“ für den Streamingdienst MagentaTV, unter anderen mit Schauspieler Christoph Maria Herbst.

„Mutter Mutter Kind – Let’s do this differently“, ihr jüngster Film, das Langzeitporträt einer Regenbogenfamilie, ist seit Donnerstag in deutschen Kinos zu sehen, in Frankfurt läuft er im Kino „Mal’sehn“. Alle Termine unter www.jip-film.de/mutter-mutter-kind

Ernst: Ich fand gerade diesen Aspekt interessant: Du sollst Kontakt haben, aber nicht zu viel, du sollst als Papa ansprechbar sein, aber keine Entscheidungen mittreffen. Das ist eine feine Gratwanderung, zumal man das nicht vertraglich regeln kann, sondern nur im Dialog und im Vertrauen. Dass Eike beim Film dabei war, ist sehr wichtig. Und es war ja vorher nicht klar, wie die Kinder auf ihren „Vater“ reagieren und wie viel Kontakt sie einfordern werden und haben wollen.

Frau Ernst, Sie haben die Familie zwölf Jahre lang für Ihren Dokumentarfilm begleitet. Wie hat sich das denn entwickelt?

Ernst: Inspiration war eine ähnliche Konstellation in meinem Freundeskreis: Mein Ex-Freund hat mit zwei sehr guten Freundinnen von mir, einem lesbischen Paar, ähnlich wie im Film, zwei Töchter. Einen Film über Freundinnen finde ich kompliziert, deswegen habe ich mir in den einschlägigen Netzwerken die passende Familie gesucht. Mich hat interessiert, wie eine solche Regenbogenfamilie durch die Wellen einer Gesellschaft kommt, die für sie noch kaum Vorbilder kennt. Mit diesem Ansatz bin ich 2009 mit meinem Dokumentarfilm gestartet.

Warum haben Sie sich so viel Zeit genommen?

Ernst: Ich wollte die Familie so lange mit der Kamera begleiten, bis auch der jüngste Sohn, Pino, der am Anfang des Films erst geboren wurde, alt genug ist, um seine eigene Meinung zu vertreten. So wurden daraus zwölf Jahre. Pedi und Anny haben drei tolle, selbstbewusste Söhne aufgezogen. Die Jungs mussten sich zwar vielen Fragen in ihrer Kindheit stellen, gehen heute aber auch entsprechend souverän mit ihrer Familienkonstellation um.

Sie zeichnen das Bild einer sehr heilen Familie, haben Sie tatsächlich keine Risse erlebt?

Ernst: Wie vermutlich grundsätzlich in jeder Familie gibt es natürlich auch in dieser Gräben und Kritik. In diesem Fall unterschiedliche Haltungen zur Entscheidung, in dieser Form eine Familie zu gründen. Aber es ist mir in all den Jahren nie gelungen, diese Stimmen vor die Kamera zu holen. Für viele wird offenbar beim Thema „Kinder“ eine rote Linie überschritten, und es scheint ein „Unbehagen“ zu entstehen. Meistens können diese Personen das gar nicht präzise artikulieren. Ich wollte für diese diffusen Gefühle eine Form finden, wie ich sie auch bewusst als Reibungsfläche in den Film bringen kann.

Wie haben Sie das Problem gelöst?

Ernst: Ich habe mit zwei Schauspielern in den Rollen „Mutter“ und „Therapeut“ dazu improvisiert, basierend auf realen Aussagen eines praktizierenden Therapeuten und anderer echter Personen. Wie ich jetzt schon auf der Kinotour erleben durfte löst genau dieser Einschub, den ich in Schwarzweiß gedreht und damit als fiktional gekennzeichnet habe, manchmal heftige Diskussionen aus. Ich halte es für sehr wichtig, dass wir uns gerade mit diesen Stimmen und deren Vorbehalten auseinandersetzen, denn auch sie sind ein Teil unserer Gesellschaft. Sie dürfen auf keinen Fall ausgeblendet und unter den Teppich gekehrt werden. Da gären sie nur und machen alles noch schlimmer.

Wird es einfacher für Regenbogenfamilien, weil es heutzutage mehr von ihnen gibt?

Ernst: Das gilt vielleicht in unserem sehr begrenzten Umfeld. Wir bewegen uns alle viel in unseren Bubbles, doch auch bei uns leben ja noch viele Menschen, für die Familie nur als Vater, Mutter, Kind denkbar ist. 2021 hat homophobe Gewalt in Deutschland um 50 Prozent zugenommen. Man muss sich auch bewusst machen, dass es noch immer mehr als zehn Länder auf der Welt gibt, in denen auf Homosexualität die Todesstrafe steht. Ich wollte die Beobachtung der Familie mit Entwicklungen in anderen Ländern in Relation setzen und in einen zeitgeschichtlichen Kontext einbetten. Es gibt dazu Passagen mit Daten und Fakten im Film. Man vergisst ja schnell, dass die Aufhebung des Paragrafen 175, das Verbot der Homosexualität, noch keine 30 Jahre her ist.

In vielen Ländern gibt es derzeit auch Rückschritte.

Ernst: In den USA darf LGBTQ in der Schule nicht mehr diskutiert werden, Frau Meloni wirft in Italien schon ihre Schatten auf die homosexuelle Community, in der Türkei gab es im September einen Hassmarsch gegen alles Queere. Ich habe das Gefühl, die Welt funktioniert wie eine Waage: Wächst die Toleranz auf der einen Seite, wächst auch der Hass auf der anderen. Wie Pfarrer Nulf im Film sagt, sind offenbar die Ängste der Konservativen groß, alles zu verlieren.

Herr Kujaw, wie offensiv sind Sie mit dem Thema umgegangen? Haben Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie gleich erzählt, dass Sie mehrfacher Vater werden?

Kujaw: Nein, das hat ein bisschen gedauert. Obwohl die Reaktionen dann fast durchgehend positiv waren. Meine Mutter hat sich gefreut, für meinen Bruder war es auch okay. Ein Onkel von mir sagt immer: Das hast du ja richtig gut gemacht, hast viele Kinder, aber musst nix selbst machen. Das meint er aber im Spaß.

„Meine älteste Tochter Linn.“
„Meine älteste Tochter Linn.“ © jip Film & Verleih

Ernst: Das klingt jetzt alles sehr happy, aber so einfach ist es leider nicht. Homophobe Vorurteile werden von manchem noch nicht einmal sich selbst gegenüber eingestanden. Da entwickelt sich nur so „ein Gefühl“, wie ich es erst wieder von einer Zuschauerin im Preview gehört habe. Andererseits: Wenn jemand diese Konstellation – wie zum Beispiel anfangs auch die Eltern von Anny – mit Skepsis betrachtet und sich fragt, ob das für die Kinder in Ordnung ist, ist das ja nicht gleich homophob. Diese Gedanken darf man haben.

Herr Kujaw, planen Sie weitere Kinder?

Kujaw: Ich werde es bestimmt nicht mehr vorantreiben, aber wenn ich nochmal wegen einer Samenspende angesprochen werde, würde ich es mir überlegen.

Wie gestaltet sich Ihr Kontakt zu den Kindern konkret?

Kujaw: Ursprünglich war geplant, dass ich sie ein- oder zweimal im Jahr treffe, durch Corona ist das jetzt ein bisschen abgerissen. Ein Paar hatte sich schon vorher zurückgezogen, nachdem klar wurde, dass es noch weitere Kinder gibt. Aber zu allen habe ich ein schönes und gutes Verhältnis.

Fühlen Sie sich als Teil der Familien?

Kujaw: Schon, ich bin zumindest ein Teil ihres Lebens, wenn auch kein großer. Die Kinder sind mir ja auch ähnlich. Bei ihren Geburtstagen bin ich nicht dabei. Durch die Blutsverwandtschaft entstehen trotzdem Bindungen. Linn hat zum Beispiel großen Wert darauf gelegt, ihre Brüder kennenzulernen und auch den Kontakt initiiert. Sie hat der anderen Familie einen Brief geschrieben, daraufhin kam es zu Treffen. Das fand ich sehr bemerkenswert.

Ich möchte derjenige sein dürfen, der ich wirklich bin, auch wenn es für mich keine Schublade gibt.

Eike Kujaw

Lieben Sie Ihre Kinder?

Kujaw: Ja, ich denke schon, auch wenn ich sie selten sehe, ist eine Bindung da, die ich schon eine Eltern-Kind-Liebe nennen möchte.

Wie sagen Ihre Söhne und Töchter zu Ihnen?

Kujaw: Die meisten sagen Eike, manchmal sagen sie Papa, manchmal Eike-Papa. Das stelle ich ihnen frei.

Was wünschen Sie sich für sie?

Kujaw: Wahrscheinlich das gleiche wie die meisten Eltern: Dass sie alle glücklich und zufrieden sind.

Wer ergreift meistens die Initiative für die Treffen?

Kujaw: Als die Kinder klein waren, wurden Termine meistens durch die Mütter angeregt. Linn verabredet sich mittlerweile selbst mit mir. Inzwischen macht auch meine Mutter immer mal wieder einen Vorstoß. Sie freut sich sehr über die Kinder und sieht sie als ihre Enkel. Zum Nikolaus schickt sie ihnen immer kleine Päckchen.

Sie hat sie sogar schon mal zu einem Familienfest eingeladen.

Kujaw: Zu ihrem Achtzigsten hat sie alle zusammenkommen lassen: ihre Verwandten, also meine Cousins und Cousinen, deren Kinder, meinen Bruder und meine Kinder mit ihren Müttern. Da haben sich alle kennengelernt, das war sehr schön, und über die Kindererziehung gab es auch gleich Anknüpfungspunkte.

Frau Ernst, welche Beziehungen zu Ihren Protagonist:innen sind durch den sehr langen Zeitraum der Dreharbeiten entstanden?

Ernst: Ich habe die Familie einmal im Jahr ein paar Tage begleitet, in manchen Jahren gab es auch längere Drehphasen. Die engste Bindung entstand sicherlich zu Pedi und Anny, den jüngsten Sohn kenne ich, seit er im Bauch war, wir durften seine Geburt filmen. Da entsteht eine Vertrautheit, man ist sich ans Herz gewachsen, ich konnte alles fragen und habe dabei selbst viel erfahren und gelernt. Trotzdem geht es bei einem solchen Projekt nicht darum, miteinander befreundet zu sein, sondern eine gesellschaftliche Entwicklung zu dokumentieren.

Regisseurin Annette Ernst.
Regisseurin Annette Ernst. © Nina Werth

Und die Kinder haben immer mitgemacht?

Ernst: Darüber bin ich bin sehr froh, sie hätten – gerade in der Pubertät – irgendwann auch sagen können: Nee, keinen Bock. Es war einfach ein riesiges Geschenk: Wir haben uns alle auf dieses Abenteuer eingelassen und wussten nicht, was in diesen zwölf Jahren alles passieren wird. Und es zeigte sich: Die besten Geschichten schreibt das Leben eben selbst. Ich hätte selbst nicht erwartet, dass wir im Film schließlich ein ganzes Familienuniversum in einem Mikrokosmos abbilden können, besonders auch mit Eike, der eine weitere Dimension in den Film eingebracht hat.

Für ihn gibt es ja eigentlich gar keinen Begriff.

Kujaw: Stimmt. Ich habe acht Kinder von fünf Frauenpaaren, und ich mache Kinder ohne Sex, bin ich deswegen asexuell? So habe ich das im Film formuliert.

Ernst: Da schwingt zwischen den Zeilen auch ein Kampf um Individualität mit: Ich möchte derjenige sein dürfen, der ich wirklich bin, auch wenn es für mich keine Schublade gibt. Damit öffnet sich der Film nochmal zu den ganz großen Fragen: Was darf ich eigentlich? Wo ist die Grenze? Und wer darf darüber urteilen? Solange niemand Schaden nimmt, bin ich eine Verfechterin für Toleranz allen Lebens- und Familienentwürfen gegenüber.

Herr Kujaw, was bedeutet für Sie Familie?

Kujaw: Hmm, sie entsteht erstmal aus einem Blutsverwandtschaftsverhältnis, so gesehen bin ich also Teil der Familie. Aber wesentlich ist sie eben durch gemeinsames Zusammenleben bestimmt, dass man seinen Alltag teilt und zusammen älter wird.

Und für Sie, Frau Ernst?

Ernst: Anny hat das im Film wunderbar formuliert: Familie ist da, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, wo Liebe ist, wo man – egal mit welchem kulturellen Background und welcher sexuellen Orientierung – füreinander einsteht. Das kann in Wahlverwandtschaften oder eben auch in Blutsverwandtschaften passieren. Dem kann ich mich nur anschließen.

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