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Margarethe Schreinemakers liebt es, mit ihren Hunden im Wald unterwegs zu sein.

Margarethe Schreinemakers

„Ich bin durch die Hölle gegangen“

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Die ehemalige Talkshow-Größe Margarethe Schreinemakers brach beim Joggen zusammen. Für acht Minuten war sie tot. Seitdem hat sich ihr Leben verändert. "Du weißt nicht, was in deinem Leben noch kommt", sagt sie im Interview.

Margarethe Schreinemakers ist etwas müde. Sie hat die Nacht mit ihrem Mann durchgemacht und den Blutmond durch ein Fernglas beobachtet. Sie redet viel, aber durchdacht. Und viel lieber als von sich selbst, spricht sie von den Menschen, denen sie in ihrem Leben begegnet ist, deren Geschichten sie berührt haben. Mit dem „wunderschönen“ Alec Baldwin hatte sie „total viel Spaß“ und als sie für einen kranken Jungen in ihrer Sendung „Schreinemakers Live“ zu Knochenmarkspenden aufrief, bekam sie feuchte Augen. In ihrem Buch „Ich möchte das Leben küssen“ geht es aber vor allem um ihr zweites Leben. Was das für sie bedeutet, hat sie uns im Interview erzählt.

Ich muss zugeben, Margarethe Schreinemakers hatte ich gerade überhaupt nicht auf dem Schirm.
Ich auch nicht. Es kommt so vieles bei mir, seit ich mal tot war, aus dem Nichts. Ich hatte niemals vor, ein Buch zu machen. Aber das ist ja auch das Irre im Leben. Ich hätte auch morgens um zehn beim Frühstück nicht gedacht, dass ich nachher um eins tot bin. Du weißt nicht, was in deinem Leben noch kommt. Ich glaube, die Kunst des Lebens ist, jeden Tiefpunkt so zu überwinden, dass man sich nicht selbst die Butter vom Brot holt.

Warum dann jetzt ein Buch?
Ich war vor einem Jahr bei Markus Lanz eigentlich wegen der Möbel, weil der das witzig fand, dass ich Möbel mache. Als ich da saß, kamen wir irgendwie auf Panikattacken zu sprechen. Ich habe ja für mich festgestellt, es lohnt sich nicht, sich mit einer psychischen Erkrankung zu verkriechen, das macht sie nur noch größer und dich einsamer. Angst wird kleiner, wenn du sie kommunizieren kannst. Egal, was es für Traumata sind, wenn du in der Lage bist, der Sache ein Gesicht zu geben, Worte dafür findest, dann wird das Leben viel einfacher. So redeten wir da. Und als ich nach der Sendung nach Hause kam, hatte ich, ich schwöre, 5000 Mails. So viele hatte ich noch nie! Das waren Leute mit Nahtoderlebnissen, Leute, die verzweifelt waren, weil ihr Kind verstorben war, und Leute mit Todesängsten. Und da stach mir eine Mail eines Mannes heraus. 38 Jahre, verheiratet, zwei Kinder.

Er kommt auch in dem „Brief an einen unbekannten Freund“ vor.
Genau. Also, er ging morgens zu einem Fitnesscheck. Da sagte der Arzt: „Schluss mit Sport. Sie haben hier ein Aneurysma. Daran kann man sterben.“ Und schickte ihn mit den Worten: „Wir untersuchen das in drei Wochen noch mal gründlich“ nach Hause. Und der war natürlich wie in Trance, erzählte erstmal keinem was. Als seine Familie abends im Bett war, saß er alleine auf der Couch, hatte Todesangst und zappte zufällig auf die Sendung mit mir. Er hörte mich reden und dachte sich, dieser Frau schreibe ich. Ich hab‘ den dann angerufen und ihm gesagt: „Hör‘ zu, schick mir deine Unterlagen, dann holen wir uns eine zweite Diagnose.“ Er hat mir alles geschickt, ich habe es meinem Arzt gegeben, sie haben sich getroffen. Ergebnis: Ja, ein Aneurysma, aber positiv, weil erkannt. Da kann man immer schauen, wie es sich verändert. Und er lebt heute noch. Es war also eine unnötige Todesangst, die man ihm da gemacht hatte. Dann sagte er zu mir: „Weißt Du eigentlich, dass Du anderen Menschen viel zu geben hast? Schreib doch mal ein Buch“. Und ich lege auf und fange an zu schreiben. Was dann kam, brach aus mir raus.

Sätze wie „Schiebe Deine Träume nicht auf“ lesen sich eher wie ein Ratgeber fürs Leben als eine Autobiografie.
Ich hatte nicht die Absicht einen Ratgeber zu schreiben. Ich hatte gar keinen Plan. Ich bin durch die Hölle gegangen. Und das hätte ich mir nie vorstellen können, weil ich eigentlich immer ein ganz patentes Mädel war. Ich hatte nie Angst, allein in den Keller zu gehen. Ich war nie das Mädchen, von dem man glaubte, es beschützen zu müssen. Aber auf einmal kommt so ein Punkt, da hast du schon die unglaublichsten Sachen erlebt, und du stellst fest, deine Welt wird immer kleiner. Allein dieser blöde Kampf, morgens diese dusselige Zeitung aus dem Briefkasten zu holen. Das war für mich ein Barometer. Wenn ich das schaffte, war mein Tag einigermaßen in Ordnung. Wenn ich morgens bereits versagt hatte, habe ich aus diesem Vorgang für mich ein Riesending gemacht.

Haben Sie die Panikattacken heute im Griff?
Ja. Es ist nicht so, dass gar nichts mehr ist, aber ich merke, wenn ich anders ticke. Ich habe aufgrund einer großartigen Verhaltenstherapie gelernt, mit den Dingen umzugehen. Im Kapitel „Panik to go“ liste ich auf, was man tun kann. Zum Beispiel in einen Strohhalm atmen. Das hilft. Hinter allen Tipps steht eines: Du musst es machen. Nicht morgen oder irgendwann, sondern gleich. Ich glaube, wir sind alle stärker, als wir denken. Auch wenn es abgedroschen klingt: Das Glück ist doch am Ende, wie sehr du dich selbst annehmen kannst.

Sie schreiben, nach Ihrem Zusammenbruch beim Joggen im März 2009 hat Ihr zweites Leben begonnen. Was ist seitdem anders?
Ich war vorher kein undankbarer und negativer Mensch. Aber jetzt ist mir die Endlichkeit bewusst. Jetzt ist mir bewusst, wie kostbar dieser Augenblick ist. Undankbarkeit steht gar nicht mehr auf meinem Zettel. Aber das heißt auch, sich an ganz kleinen Sachen zu erfreuen. Wie an dem Blutmond letzte Nacht. Dass ich dabei so ein Rauschgefühl entwickeln kann – mein Mann ist Hobbyfotograf und hatte seine Kamera dabei, ich ein Fernrohr – in einer kalten Nacht, draußen zu stehen, angezogen wie der kleine Muck, und dabei so ein Glücksgefühl zu haben ... Tja, das sind diese Momente, die mir wichtig sind. Heute habe ich nicht mehr die Möglichkeit über eine große Sendung Geld zu sammeln, aber mit meiner kleinen Facebookseite bewege ich auch so einiges. Ich vermittle mallorquinische Hunde, die getötet werden sollten. Das macht mich einfach happy. Und meine eigenen Hunde sind meine Tabletten auf vier Beinen. Von den Tieren geht so eine Ruhe aus, die sich auf mich überträgt. Da muss ich kein Notfallmedikament nehmen.

Handyempfang am Waldrand, wo oft keiner ist, eine Krankenschwester, ein ortskundiger Spaziergänger, der dem Notarzt Ihren genauen Standort durchgeben kann, Ihr Mann, gerade erst von einer Reise zurück, war bei Ihnen – all das hat Ihnen am Tag Ihres Zusammenbruchs das Leben gerettet. Glauben Sie an Schicksal?
Ich habe zufällig überlebt, zufällig war alles zur Stelle, was man braucht. Und es war der 1. März, der Todestag meiner Cousine. Für mich ist das Fügung. Zufälle gibt es nicht. Es muss in deinem Leben passieren, und irgendwo wird die große Regie gemacht. Darauf haben wir keinen Einfluss. Die Frage ist, was machst du für die Dauer deiner Spielzeit.

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Ihr Buch zeichnet das Bild einer hart arbeitenden, ambitionierten Geschäftsfrau und liebenden Mutter, die ihren Haushalt selbst macht. Würden Sie sich als Feministin bezeichnen?
Ich habe am Sendetag noch Kinderschuhe geputzt. Das machen die wenigsten Männer. Als Feministin habe ich mich nicht empfunden. Ich brauchte nie das Etikett. Für mich war immer wichtig, und zwar aus einer Selbstverständlichkeit heraus, da zu stehen, wo ein Mann steht. Ich habe mir nichts gefallen lassen. Ich bekam schon als junge Journalistin Aufträge, weil ich die Themen lieferte. Ich bin mit offenen Augen durchs Leben gegangen. Ich war sicher auch nicht die schlechteste Verkäuferin. Da darfst du nicht schüchtern sein. Karrierefrau war ich in diesem Sinne nie. Denn diese Karriere ließ sich gar nicht planen. Ich war auch nicht gerade das Lieblingskind der Presse. Nach „Wortschätzchen“ hieß es, „diesen Namen brauchen Sie sich nicht zu merken“. Das hat mich verletzt, aber ich bin nicht der Typ, den das vernichtet hätte. Diese unbeschreibliche Höhe mit „Schreinemakers Live“ hätte man nicht planen können. Das hat mich selbst überrascht. Das war ein Angebot, so wie ich war, in dieser Zeit, auch mit der Mode und den Frisuren wie sie damals waren. Das waren die Neunziger.

Nelson Mandela, Meryl Streep, Rupert Murdoch. Welcher Ihrer Gäste hat Sie am meisten beeindruckt?
Das ist sicher nicht überraschend: Nelson Mandela. Grund ist die Art und Weise, wie unser Gespräch zustande gekommen war. Sein ehemaliger Gefängniswärter hat 25 Jahre auf diesen Mann aufgepasst. Irgendwann hat er erkannt, das Mandela ein toller Typ ist. Jetzt hat mich dieser James Gregory total interessiert. Er sagte zu. Als wir telefonierten, sagte ich aus Flapps zu ihm: „Können Sie nicht auch den Präsidenten mitbringen?“ Die Wahl stand unmittelbar bevor. Und dann sagte er: „Mitbringen ist schwierig, aber ich kann dafür sorgen, dass er in Ihrer Sendung ist. Direkt nach der Wahl, der geht danach direkt nach Kapstadt zum Fußball.“ Das kostete ein Wahnsinnsgeld mit der Schalte. Aber es hat geklappt! Ein Mann mit einer unglaublichen Ausstrahlung. Er trägt ja die Magie des Herzens in sich. Ich kam mir so klein und bedeutungslos vor. Am Ende des Interviews habe ich ihm angeboten, eine Kiste „Schreinemakers Live Sekt“ zu schicken. Er sagte: „Sehr gerne.“ Die hat er bekommen. Und er hat sich sogar dafür bedankt.

Welchen Prominenten würden Sie heute gern interviewen?
Ich habe ja nicht nur Promis interviewt. Im Leben findest du die besten Antworten und die tollsten Menschen. Menschen werden immer so schlecht gemacht. Er ist besser als sein Ruf. Das stört mich. Das Negative erdrückt das Leben. Du musst doch etwas machen, das die Menschen berührt, und dann dafür sorgen, dass es die Menschen erreicht. Warum gehen denn Youtube-Videos um die Welt? Weil sie irgendwo ein Herz berühren.

In den 90ern haben Sie in Ihrer Sendung Tabus wie Aids oder BSE angesprochen. Gibt es heute überhaupt noch Tabuthemen im TV?
Es gibt heute keine Geheimnisse mehr. Zwischen dem 19-Uhr-Brot und Kinder ins Bett bringen laufen ja schon die Hammerteile. Der Tag ist geprägt von Sex. Ich will keine neue Show mehr. Aber gute Geschichte drehen, das würde mich reizen. Es muss ja nicht immer Blut und Sperma darin vorkommen.

Sie betonen immer wieder, wie leidenschaftlich Sie seit Ihrem 14. Lebensjahr Journalistin sein wollten. Warum sind Sie keine mehr?
So eine lange Geschichte, wie ich sie gerne erzählen würde, das macht man heute nicht mehr. Man traut sich nicht mehr 30 Minuten durchzuerzählen. Die Methoden zum Erheben des Geschmacks der Zuschauer finde ich fraglich. Das sind nicht wir. Das ist nicht die Mehrzahl der Menschen. Schon bei Sat.1 ging es immer um die werberelevante Zielgruppe bis 49 Jahre. Demnach wäre mein Mann schon tot gewesen. Das finde ich menschenverachtend.

Eine Sendung wie die von Markus Lanz oder so etwas wie Stern TV – wäre das etwas für Sie?
Ich glaube mit meinen 57 Jahren falle ich in eine Gruft mit Hansi Hinterseer, der ganz wunderbare Volksmusiksendungen gemacht hat. Es schockt mich, dass er für die öffentlich-rechtlichen Sender zu alt war. Dieses verjüngte Show-Stadl ist ja eine Absage an meine Babyboomer-Generation. Ich möchte mich nicht für tot erklären lassen. Das war ich schon mal. Kann ich nicht empfehlen. Ganz ohne Verbitterung kann ich sagen, ich will keine Show mehr. Das Fernsehen macht sich selbst kaputt.

Haben Sie eine Lieblings-TV-Show?
Angesichts der Fülle bist du ja nicht mehr in der Lage zu überblicken, wo läuft eigentlich wann was. Meistens lande ich dann, ohne intellektuell wirken zu wollen, was ich auch gar nicht bin, bei Arte, 3sat, ZDF neo, ZDF info, und stelle fest, dass die – zu meinem Entsetzen – dort ganz tolle Reportagen von Claus Kleber verstecken.

Die anonyme Anzeige wegen Steuerhinterziehung bezeichnen Sie als „öffentliche Hinrichtung“. Sat.1 schaltete Ihre Live-Sendung ab, als Sie vor einem Millionenpublikum darüber sprechen wollten. Er war der Anfang vom Ende Ihrer Karriere. Sie verloren Ihre Sendung, die Produktionsfirma.
Meine Karriere ging ja damals schlagartig zu Ende. Da kommst du morgens und bist plötzlich in deinem Unternehmen nicht mehr vorgesehen. Ich glaube, dass zum damaligen Zeitpunkt ein so großer ungewöhnlicher Erfolg für eine Frau nicht so gegönnt wurde wie für einen Mann. Mit Feminismus hat das nichts zu tun. Aber es war nunmal die erste weibliche Personality Show, und die lief so, dass sie die männlichen Kollegen alle nass machte. Und dann war ich auch nicht so intellektuell. Ich wollte verstanden werden. Ich sage mal, es war damals so, dass die Zeit zum Schlachten höchst willkommen war.

Hegen Sie gegen den damaligen Erstatter der Anzeige noch Groll?
Nein. Das ist zu lange her. Mein Leben wäre zu traurig verlaufen. Manchmal ist der Journalismus ja auch sehr dumm. Der Unterschied zwischen einem Ermittlungsverfahren und einem Prozess haben viele immer noch nicht begriffen. Es ist nicht schön, wenn niemand dir glaubt. Da blieb noch lange was haften. Aber das war mir am Ende egal. Ich wollte mir zumindest noch meine juristische Ehre wiederholen. Auch was die Kündigung durch RTL damals anging. Denn so schlecht waren die Quoten trotz aller Niedermache wirklich nicht. Wir lagen zwischen 15 und 18 Prozent Marktanteil. Okay, vorher hatten wir 28. Man hätte darauf aufbauen können. Als wir vor Weihnachten die fristlose Kündigung gekriegt haben, waren wir wie ohnmächtig. Es war sehr traurig, dass manche meiner Mitarbeiter, die schon etwas älter waren, danach keinen Job mehr bekommen haben.

Es gab noch ein paar mäßig erfolgreiche TV-Jobs wie „Big Diet“ für Sie. Über die Zeit unmittelbar nach Ihrem Karriere-Aus schreiben Sie aber wenig.
Bei „Big Diet“ passte ich schon nicht mehr in die Fernsehwelt. Da wurde schon mit anderen Methoden gearbeitet. Das wurde mir dann klar. Das wollte ich mir nicht weiter antun.

Und heute designen Sie Art Déco Möbel …
Ich war sehr häufig mit meinen Vater in Brüssel, wo es maßlos schöne Häuser des Jugenstil-Architekts Victor Horta gibt. Gäbe es eine Zeitmaschine, würde ich ihn gerne kennenlernen. Handwerk ist ja etwas, das immer schneller gefertigt wird. Das Zauberwort heute ist ja Gewinn. Aber ich liebe Handwerk und Schreinerkunst. Und ich habe tolle Schreiner in Münster gefunden, die das übersetzen, von Treppenfuß, Vasenform, die Goldkugel als Symbol der Welt machen. Ich habe auch eine Art Déco inspirierte Möbellinie gemacht, also neu interpretiert und sehr bunt. Ich bin so verliebt in meine Möbel! Ich habe sogar so etwas Sinnloses gemacht wie einen Parfumschrank. Braucht die Welt nicht, ist aber toll. Hier steht auch ein altes Sideboard aus Paris von 1920, das ich kubistisch aufgearbeitet habe. Es sieht aus wie ein Bild. Vor meinem Tod hätte ich mich so etwas nie getraut. Jetzt habe ich den Mut dazu.

Sie sagen und tun anscheinend meistens, wonach Ihnen ist. Gibt es einen Wunsch, den Sie sich noch nicht erfüllt haben?
Mein Wohnmobil. Der ganz große Wunsch ist mein Haus zu verkaufen. Irgendwie brauche ich das alles nicht mehr. Dann würde ich mich erheblich kleiner setzen und dann mit dem Wohnmobil durch die Gegend fahren, Menschen besuchen und noch mehr Hunde retten. Dann würde ich Geschichten aufschreiben, die nichts mit mir zu tun haben, sondern mit dem Leben. Ich begegne Menschen, denen ich einfach begegnen muss. Da geschehen Sachen, die sind so unfassbar, dass ich denke, mein nächstes Buch soll darum gehen. Ich habe einen unbändigen Wunsch in mir, diese Geschichten aufzuschreiben. Ich würde gerne die Menschen besuchen, die ich in meinen zweiten Leben durch die Hundevermittlung kennengelernt habe. Es ist wie ein Auftrag.

Das klingt nach Loslassen.
Irdische Güter bedeuten mir nichts. Mit „Promi Shopping Queen“ kann ich nichts anfangen. Ich kaufe mir meine Schuhe nach dem Aspekt, wie viele Kilometer komme ich damit durch den Wald. Ich will Ballast abwerfen. Mein Haus zu verkaufen, würde mir eine unglaubliche Freiheit geben. Eine Hermès-Tasche brauche ich nicht. So was alles habe ich verkauft und das Geld in meine Hunde gesteckt. Jetzt trage ich lieber einen Rucksack. Da passt immer ein Napf rein.

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