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Mann kämpft gegen Schneesturm, um Hündin und deren Welpen aus Rohr zu retten

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Von: Luisa Ebbrecht

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Die Rettungsaktion der Hundewelpen erweist sich als schwierig.
Die Rettungsaktion der Hundewelpen erweist sich als schwierig. © Screenshot Youtube/ Dog Rescue Shelter Mladenovac, Serbia

Eine Hündin sucht mit ihren Welpen vor einem Schneesturm in Sibirien Schutz in einem Abflussrohr. Ein Mann trotzt dem Sturm und startet eine Rettungsaktion.

Sibirien - In Sibirien hat sich eine rührende Tier-Rettungsgeschichte ereignet. Während der Wintermonate bringt eine obdachlose Hündin namens Hera auf der Straße ihre Welpen zur Welt. Während eines tagelangen Schneesturms sucht die Hündin in einem kalten und nassen Abflussrohr am Straßenrand Schutz.

Im Laufe der Zeit werden die Welpen durch die Kälte schwächer und kränker. Hera verfällt in Panik. Jedes Mal, wenn sie ein Fahrzeug vorbeifahren hört, rennt sie aus dem Rohr - in der Hoffnung, jemand würde ihr und ihren Babys helfen.

Reisende bemerken hilflose Hunde in Abflussrohr und rufen Hilfe

Glücklicherweise gibt es laut iheartdogs einige besorgte Reisende, die den hilflosen Hund bemerken und sich an ein Mitglied des Hunde-Rettungsvereins Mladenovac wenden. Ein Mann namens Milan begibt sich bei eisigen Temperaturen auf die Straßen, um Hera und ihre Welpen zu retten. Obwohl die meisten Rohre in der Gegend wegen des anhaltenden Schneesturms mit Schnee bedeckt sind, findet Milan die Mutter und ihre Welpen anhand ihrer Pfoten-Abdrücke.

In einem herzerwärmenden YouTube-Video ist zu sehen, wie Hera aufgeregt aus dem Rohr rennt, als sie Milans Schritte hört. Der Mann ist überglücklich, die Hündin gefunden zu haben - aber auch untröstlich. Die vier Wochen alten Welpen befinden sich in einem jämmerlichen Zustand - völlig durchnässt und zitternd liegen sie in der Röhre.

Rettungsaktion der Hundewelpen erweist sich als schwierig

Die Welpen aus ihrer ungemütlichen Unterkunft herauszuholen, erweist sich nach Angaben von iherartdogs jedoch als ziemlich schwierig, da sie im Gegensatz zu ihrer Mutter nicht an Menschen gewöhnt sind. Trotz Milans Zusicherungen weigern sie sich herauszukommen.

Er schmiedet einen Plan: Zunächst lässt er Hera in die Röhre - in der Hoffnung, ihre Welpen würden ihr von allein hinaus folgen - erfolglos. Als Nächstes legt er etwas Futter aus, um sie herauszulocken - wieder reagieren die verängstigten kleinen Hunde nicht. Erst mithilfe eines Besens gelingt es ihm, die Drei vorsichtig hinauszuschieben.

Glücklich und gerührt hält er sie im Arm und haucht einem der Welpen einen liebevollen Kuss auf den Kopf. Dann bringt er sie ins Auto, wo ihre unterkühlte Mutter bereits auf sie wartet. Im Tierverein angekommen, werden sie von vielen anderen Hunden aufgeregt in Empfang genommen. (ebb)

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