Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ein schwarzer Hund kauert in der Ecke eines Fenstersimses eines Wohnblocks.
+
Der Hund musste vermutlich stundenlang auf einem viel zu schmalen Fensterbrett verharren.

Nachbar ruft Polizei

Herzlos verlassen: Mann setzt Hund auf Fensterbrett im neunten Stock aus

  • Zülal Acar
    VonZülal Acar
    schließen

Ein aufmerksamer Nachbar hat im polnischen Lubin einen Hund entdeckt, den seine Besitzer auf einem schmalen Fensterbrett im neunten Stockwerk ausgesetzt haben.

Lubin - Zitternd saß der Hund auf dem viel zu schmalen Sims - er hatte sichtliche Todesangst. Zudem war es sehr kalt. Doch seine Besitzer überließen den Vierbeiner einfach sich selbst, in dem sie ihn vor ihrem Fensterbrett im neunten Stock aussetzten und hinterher das Fenster schlossen. Zum Glück war einige Zeit später ein aufmerksamer Bewohner unterwegs und entdeckte von Außen den verängstigten Hund. Der Mann zögerte nicht und verständigte sofort die Polizei. Zum Beweis machte er noch Fotos von dem verwaisten Hund.

Wie varietyinfo.com berichtet, ereignete sich dieser traurige Vorfall vor wenigen Wochen in der polnischen Stadt Lubin in der Provinz Silesia. Nach dem Anruf des aufmerksamen Mannes meldete sich noch ein Zeuge mit einer Videoaufnahme des verlassenen Hundes bei der örtlichen Polizei.

Hund auf Fenstersims: Besitzer wegen Tierquälerei angeklagt

Viele Menschen setzen ihre Tiere aus, weil sie überfordert sind, keine Zeit haben oder sie sich vorschnell ein Haustier zugelegt haben. Laut planet-wissen.de landen pro Jahr circa 80.000 Hunde und 130.000 Katzen allein in deutschen Tierheimen. Wie aus einem Bericht von esdaw-eu.eu hervorgeht, leben in Europa 100.000.000 verlassene Haustiere, die meisten von ihnen in den europäischen Mitgliedsstaaten. Die verwaisten Tiere landen entweder auf der Straße (*FR berichtete) und vermehren sich dort unkontrolliert*, kommen ins Tierheim, oder sterben im schlimmsten Fall* an eigentlich vermeidbaren Krankheiten.

Der Hund aus Lubin ist diesem traurigen Schicksal zum Glück entkommen. Die Polizei konnte dank der von dem Zeugen beschriebenen Adresse den Besitzer des Hundes ausfindig machen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, war der Vierbeiner jedoch nicht mehr auf der Fensterbank.

Trotz mehrfachen Klingelns konnte zunächst niemand aus der beschriebenen Wohnung ausfindig gemacht werden. Jedoch konnten die Polizisten später einen 32-jährigen Mann festnehmen. Er muss sich nun wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten. *FR ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare