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Sie gehen voran: Die Tiny-House-Fans des Vereins „Einfach gemeinsam leben“ in Wolfratshausen. Ganz rechts: Vereinsvorsitzender Thorsten Thane.

Tiny Houses

Hüttenzauber mit Haken

  • vonMarkus Wanzeck
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Seit Jahrzehnten werden Wohnungen und Häuser immer größer. Dass es auch ein paar Nummern kleiner geht, davon sind die Fans der Tiny Houses überzeugt. Doch sind die winzigen Heime wirklich so viel nachhaltiger?

Etwas ab vom Schuss liegt die Firma Tiny House Diekmann. Das verrät schon der Name der nächsten Regionalzughaltestelle: Bahnhof Hamm-Bockum-Hövel. Westfälische Provinz. Was Tiny House Diekmann produziert, Tiny Houses – zu Deutsch: Minihäuser –, gibt es hierzulande im Grunde noch nicht, zumindest was eine verbindliche Definition angeht.

Denn was ein Tiny House ist, darauf weiß weder das deutsche Baurecht noch der Duden eine Antwort. Meist versteht man darunter ein voll ausgestattetes Haus mit einer Grundfläche von 15 bis 30 Quadratmetern, das auf einen Anhänger gebaut ist. Damit versucht das Tiny House, zwei Bedürfnisse zugleich zu befriedigen: das Zuhausesein und das Unterwegssein. Prädestiniert für Menschen, die sich nicht entscheiden können: Should I stay or should I go? Bis vor fünf Jahren gab es diese Wohnform in Deutschland noch nicht. Kein Wunder, dass Behörden darauf noch etwas ratlos reagieren.

Hinter Tiny House Diekmann steckt die Schreinerei Heinz Diekmann GmbH, 1949 gegründet, Familienbetrieb in dritter Generation. Die Werkhalle ist vollgestellt mit Minihäusern. Aus allen Ecken: Maschinendröhnen. „Neun Tiny Houses werden gerade parallel gebaut“, erklärt Mitarbeiterin Vera Lindenbauer beim Rundgang. „Damit sind alle Fertigungsplätze belegt.“

2015 übernahm Stefan Diekmann, damals 29, den elterlichen Betrieb. Bis dahin bestand das Kerngeschäft aus Fenstern, Türen und Wintergärten. Im selben Jahr, die Idee hatte er von einem Aufenthalt in Kanada mitgebracht, fertigte er einen Tiny-House-Prototypen. Mit Wänden aus Plastik, damit er nicht zu schwer wird für die Straße, dreieinhalb Tonnen sind das Maximum. Wurde trotzdem zu schwer. „Das gehört dazu“, sagt Diekmann. Aber: Im Jahr 2016 verkaufte er sein erstes Minihaus. Es war aus Holz – wie alle, die folgten.

Damit war er einer der ersten Anbieter in Deutschland. 2018, als in Karlsruhe die erste deutsche Tiny-House-Messe stattfand, zählten die Veranstalter schon 25 Anbieter. Im selben Jahr nahm Tchibo zu einer Sonderaktion Tiny Houses ins Angebot auf. „Das hat die Häuser deutschlandweit auf den Radar gebracht. Und unseren Namen bekannt gemacht“, sagt Lindenbauer. Denn Tchibo vermittelte nur. Hersteller der millionenfach beworbenen Häuschen war Diekmann.

Alles bio und regional: ein Minihaus im Zentrum von New York.

2019 wurde der Tiny-House-Verband gegründet. Dessen Vorsitzende, Regina Schleyer, schätzt die Zahl der gewerblichen Tiny-Häuslebauer inzwischen auf mehr als 60. Diekmann ist der größte von ihnen. 40 bis 60 Häuser bauen sie pro Jahr. „Weiter wachsen können wir eigentlich nicht“, sagt Lindenbauer. Heute steuert die Minihausproduktion rund drei Viertel des Umsatzes bei. Auch gegen die Coronakrise ist der Betrieb weitgehend immun. „Wir sind nach wie vor gut ausgelastet“, so Lindenbauer.

„Wintergärten waren 30 Jahre lang unser Kerngeschäft“, sagt Stefan Diekmann. „Und das, was wir jetzt machen, sind im Prinzip Wintergärten auf Rädern.“ Sehr artverwandt.

Wäre schön, aus Umwelt- und Naturschutzsicht, wenn der Tiny-House-Trend ein Vorbote für Wohnraumverkleinerung wäre. Weniger Flächenfraß, geringerer Energieverbrauch. Auch dem angespannten Miet- und Immobilienmarkt würde eine solche Entwicklung guttun. Zu den Ursachen dieser Anspannung zählen nicht nur die Niedrigzinspolitik der EZB, der Zuzug von Geflüchteten und die missbräuchliche Vermietung von Wohnungen über Plattformen wie Airbnb. Wir beanspruchen auch immer mehr Wohnfläche pro Kopf. 1991 waren es 35 Quadratmeter, heute sind es knapp 47 Quadratmeter.

Ein Grund ist die wachsende Zahl von Haushalten. Hierzu „tragen Singularisierung und Individualisierung wie zum Beispiel die spätere Ehe- und Familiengründung bei jungen Menschen bei“, so der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU) in seiner Stellungnahme zum Wohnungsneubau.

Für eine singularisierte, individualisierte Wohnwelt sind Tiny Houses wie gemacht. Man kann damit bequem den Wohnort wechseln. Neuer Job? Neue Liebe? Kein Problem. Diese Flexibilität ist einer der wichtigsten Beweggründe für den Kauf eines mobilen Minihauses. Ein weiterer sei der Preis, erklärt Vera Lindenbauer. „Ob ich für 500 000 Euro ein Einfamilienhaus kaufe, was selbst hier im Münsterland mittlerweile üblich ist, oder ein Tiny House für 60 000 Euro – das sind Welten.“

Statt Hotel: Dieses Tiny House in New York kann gebucht werden.

Die Vorsitzende des Tiny-House-Verbandes, Regina Schleyer, glaubt, dass das Konzept auch für sich genommen verfängt: „Der Minimalismus ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die immer mehr Menschen überzeugt.“ Tiny Houses könnten in einer Überflussgesellschaft als Erholungsbereiche dienen, so Schleyer: „Es ist einfach schön, auf so einem begrenzten Platz alles vorzufinden. Wenn Tiny Houses intelligent montiert sind, sind sie wahre Raumwunder.“

Und natürlich sprechen auch ökologische Gründe für Minihäuser. Etwa, dass für sie keine Flächen versiegelt werden. Oder, wie Schleyer es auf den Punkt bringt: „Letztendlich weniger Energieverbrauch, da weniger Fläche.“ Die US-amerikanische Umweltplanerin Maria Saxton hat in ihrer Doktorarbeit untersucht, um wie viel sich der ökologische Fußabdruck durch den Umzug in ein Tiny House verkleinert: im Durchschnitt um 45 Prozent.

Wer allerdings davon träumt, in ein Tiny House zu ziehen und ein einfacheres Leben zu beginnen, wird bald feststellen, dass das in Deutschland gar nicht so einfach ist. Anders als in den USA sorgen die Kleinhäuser bei deutschen Behörden noch für Ratlosigkeit. „Gemeinden wissen meist nicht, wie sie die beurteilen sollen“, sagt Regina Schleyer.

Klar ist: Als mobile Immobilien gilt für Kleinheime auf Rädern sowohl das Straßenverkehrs- als auch das Baurecht. Das macht es doppelt kompliziert. „Das Thema Tiny Houses ist generell mit viel Recherche verbunden“, sagt Michael Stachurski, der aus diesem Grund zusammen mit seiner Partnerin auf www.tiny-house-helden.de eine Infosammlung dazu zusammengetragen hat.

zu mieten

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten , in einem Tiny House zu übernachten – als Kurzurlaub oder zum Probewohnen.

Der Marktführer: Tiny House Diekmann, Deutschlands größter Hersteller von Minihäusern auf Rädern, vermittelt auf seiner Webseite Probewohn-Möglichkeiten an mehreren Orten. www.tiny-house-diekmann.de/probewohnen

Der Pionier: Dieter Puhane war der erste, der in Deutschland kommerziell Tiny Houses fertigte. Seine Firma Tiny House Rheinau liegt zwischen Baden-Baden und Offenburg. Probewohnen kann man übers Wochenende (ab 180 Euro) oder eine ganze Woche (300 bis 570 Euro). Tageweises Mieten ist nicht möglich. www.tiny-house-rheinau.de/probewohnen

Das Tiny-House-Dorf: Seit 2017 steht im oberfränkischen Mehlmeisel, östlich von Bayreuth, Deutschlands erstes Tiny-House-Dorf. Drei der Minihäuser kann man (für mindestens zwei Nächte) mieten. In der Nebensaison ab 190 Euro für zwei Nächte unter der Woche sowie 250 Euro für das Wochenende beziehungsweise 495 Euro für eine ganze Woche. www.tinyhousevillage.de/tiny-house-community

Was die Mobilität der Minihäuser angeht, kommt es, neben ihrem Gewicht (bei mehr als 3,5 Tonnen braucht man einen Lkw-Führerschein), auch auf die Maße an. „Um sie ohne Sondergenehmigung auf der Straße zu transportieren, dürfen sie höchstens 2,55 Meter breit, vier Meter hoch und zwölf Meter lang sein“, erklärt Stachurski.

Was Minihäuser als Immobilien angeht, kommt es darauf an, ob man darin nur ab und an übernachten oder sie als dauerhaften Wohnsitz nutzen möchte. „Letzteres ist mit deutlich mehr Hürden verbunden“, so Stachurski. Dann brauche man ein erschlossenes Baugrundstück, das ans Strom-, Wasser- und Abwassernetz angeschlossen ist. „Mit einem Tiny House verbindet man ja oft Naturnähe. Aber die Wiese eines Bauern reicht als Stellplatz nicht.“ Eine unkompliziertere Alternative sind Campingplätze. Allerdings gestatten nur wenige dauerhaftes Wohnen.

Anders sieht es auf einem Ex-Campingplatz im Fichtelgebirge aus, der 2017 zum ersten „Tiny House Village“ Deutschlands umgewidmet wurde. Dort, in Mehlmeisel, würden viele der bürokratischen Hürden entfallen, erklärt Stachurski: „Man pachtet einfach ein Grundstück und kann mit seinem Tiny House legal wohnen, es anmelden – alles total problemlos.“ Gegründet wurde das Minihaus-Dorf von Stefanie Beck und Philipp Sanders, beide Mittzwanziger und gebürtige Münchner. Das oberfränkische Mehlmeisel unterstützt das Pionierprojekt und trug dazu bei, es zum deutschen Tiny-House-Hauptstädtchen zu machen. Inzwischen stehen dort mehr als 20 Minihäuser.

Anderswo aber haben Tiny-House-Fans zu kämpfen, sowohl mit Rechtsunsicherheit als auch mit Vorurteilen. „Auch wenn die Häuser in ihrer Bauart mobil sind, haben diese nichts mit einem Campingwagen oder Gypsylager zu tun.“ Zu dieser Klarstellung sieht sich der Verein „Einfach gemeinsam leben“ mit Sitz im oberbayrischen Wolfratshausen genötigt. Der Plan des Vorsitzenden Thorsten Thane und seiner Mitstreiter: eine kleine Siedlung aus sieben Tiny Houses. „Eine generationenübergreifende, naturnahe Dorfgemeinschaft“, wie Thane es nennt. Doch im Stoiber-Stammland südlich von München gelten sie als Exoten, werden von vielen belächelt.

Nach mehr als zwei Jahren Lobbyarbeit hat der Verein zwar erreicht, dass viele der Stadträte dem Projekt gegenüber inzwischen aufgeschlossen sind – doch den Ball der Verantwortlichkeit haben diese auf die höheren Verwaltungsebenen weitergespielt. Und dort liegt er nun. Die Landesregierung, erzählt Thane, habe kürzlich argumentiert, dass Tiny Houses keine legal definierte Wohnform seien – und man deshalb dafür auch keine gesetzlichen Regelungen schaffen könne.

Neben der rechtlichen Unklarheit gibt es weitere Haken die ihren Nachhaltigkeitsvorteil ein Stück weit relativieren. Dazu gehört die Lebensdauer der Häuschen. Schwer vorstellbar, dass sie in Wind und Wetter viele Jahrzehnte überdauern. „Man muss schauen, wie das langfristig aussieht, da haben wir noch keine Erfahrungswerte“, sagt Regina Schleyer. Zwar stehe einer langen Lebensdauer prinzipiell nichts entgegen, sofern das Haus den konstruktiven und bauphysikalischen Anforderungen genüge. „Aber Holz, das wissen wir alle, muss regelmäßig gepflegt werden.“

Zudem sind Minihäuser auf Rädern in der Regel nicht sehr gut gedämmt. Das macht sie im Winter zu einer zwar räumlich reduzierten, aber auf die verbleibenden paar Quadratmeter gerechnet nicht eben energieeffizienten Wohnform. „Tiny Houses sollten schon der Wärmeschutzverordnung entsprechen“, sagt Schleyer. Sie geht davon aus, dass Baumaterialen und Dämmstoffe weiter optimiert werden. Allerdings plädiert sie auch dafür, die Richtlinien so anzupassen, dass nicht allein der Energieverbrauch pro Quadratmeter, sondern der „gesamtökologische Aspekt eines Gebäudes“ bewertet wird.

Bringt das Heim ins Rollen: Früher waren Wintergärten das Kerngeschäft, heute fertigt Stefan Diekmann pro Jahr 40 bis 60 Tiny Houses. Frank Schultze/Zeitenspiegel

„Von den verschiedenen Formen der Tiny-Häuser, die es gibt, sind diejenigen auf Rädern die unökologischsten“, ist Daria Kistner, Vorstandsmitglied von Transition Town Hannover, überzeugt. Wegen der dünnen Dämmung. Und weil sie von allen Seiten von kalter – oder im Sommer: heißer – Luft umgeben sind: „Je kleiner das Verhältnis vom Volumen zur Oberfläche, desto mehr Heiz- oder Kühlenergie muss man aufwenden.“

Generell hält Kistner freistehende Minihäuser vor allem für ländliche Gebiete geeignet. Im urbanen Kontext indes zeigt sich ein weiterer Nachteil der Raumwunder: ihr Platzbedarf. Denn obwohl für sie keine Flächen versiegelt werden, ist ihr Flächenverbrauch nicht zu verachten – im Vergleich mit mehrstöckigen Bauten. „In einer Großstadt kann man eigentlich nicht eingeschossig bauen“, sagt Kistner. Gemeinsam mit ihren Vereinskollegen von Transition Town hat sie ein Städtebauprojekt am Rand von Hannover ins Rollen gebracht, das 2019 als „größte Tiny-House-Siedlung Europas“ Schlagzeilen machte.

Als der Verein im Januar 2019 zum ersten Infoabend lud, plante er mit 30 Interessierten. Am Ende waren es rund 300. Ursprünglich war geplant, ein Schrebergarten-Areal vor einer konventionellen Bebauung zu retten und es in ein Tiny-House-Dorf umzuwandeln. Dieser Plan erübrigte sich – dank vorübergehendem Baustopp wurden die Gärten vorerst gerettet –, die Stadt Hannover bot aber später ein alternatives Baugrundstück an. Nun soll am Kronsberg auf knapp 50 000 Quadratmetern ein „Ecovillage“ für 800 Menschen entstehen. Doch auch bei der Wohnform gab es eine Änderung: Die meisten Ökodorf-Bewohner sollen in zwei- bis vierstöckigen Gebäuden unterkommen. Das ist ganz im Sinne Kistners.

Dank der Zauberformel des „Tiny Living“ wird das Ecovillage eine höhere Wohndichte haben als andere Neubauviertel – und trotzdem mehr Grün dazwischen. Der Kern des Konzepts sind Kleinstwohnungen. Im Schnitt sollen jedem Bewohner und jeder Bewohnerin 25 bis 30 Quadratmeter persönlicher Wohnraum zu Verfügung stehen. Plus Gemeinschaftsräume.

Im Oktober 2019 wurde eine Ecovillage-Genossenschaft gegründet, mehr als 280 Mitglieder sind beigetreten. Seitdem treibt die Genossenschaft das Projekt voran, Hunderte engagieren sich ehrenamtlich. Für den Baubeginn ist 2021, spätestens Anfang 2022 angepeilt.

39 Quadratmeter: ein Tiny House in Nijkerk, Niederlande.

Trotz des Schwenks von Tiny Houses zu „Tiny Living“ ist das Interesse am Ökodorf ungebrochen. Das zeigt sich bei einem „Seiteneinsteigertreffen“, das die Genossenschaft in diesem Frühjahr veranstaltet. Kurz vor 19 Uhr, gleich soll’s losgehen, werden die Sitzplätze knapp. „Da oben auf’m Schrank gibt es noch Hocker!“, ruft Elvira Hendricks, die einen kunterbunten Schal um den Hals geschwungen hat, ihre Brille hat sie hochgesteckt ins kurze Haar. Elvira Hendricks ist im Vorstand der Genossenschaft. Gemeinsam mit Ecovillage-Projektleiter Dennis Klose versucht sie an diesem Abend, das Interesse und die Fragen zu dem Stadtteil der Kleinheime zu kanalisieren. Beide sind gelernte Sozialarbeiter – qualifiziert also für ein Graswurzelprojekt wie das Ecovillage, bei dem jede Stimme gehört werden soll.

Vor allem aber scheint Hendricks bestrebt, den Versammelten den Traum vom Tiny House auszureden, der dem Projekt anfangs zu großer Aufmerksamkeit verholfen hatte. „Ich bin über die Tiny-Häuser zu dem Ganzen gekommen“, sagt sie nach ein paar Minuten. „Ein Tiny House ist das, was ich auf keinen Fall möchte, hab ich inzwischen gemerkt. Ich möchte in einer Cluster-Wohnung leben.“ Einer jener Kleinstwohnungen, die sich Gemeinschaftsbereiche mit anderen Kleinstwohnungen teilen. Das, sagt Hendricks, sei „geil“.

Tiny Houses dagegen: „Nicht so suffizient, wie sich das erstmal anhört.“ – „65 000 Euro für nicht mal 20 Quadratmeter, wie bei einer Freundin von mir: Das ist nicht günstig.“ – „Das Problem dieser Tiny-Häuser auf Rädern ist, dass sie Fahrzeuge sind.“ Was bedeute, dass sie leicht, kompakt und straßenverkehrstauglich – dabei aber für die Energieeffizienz dick gedämmt – zu sein haben. „Das alles ist kaum zu realisieren, wenn man nicht in einem sechs Meter langen Schlauch leben will.“ Und schließlich, sagt Elvira Hendricks: „Es ist ein Unterschied, ob man mal ein leeres Tiny House besichtigt oder in einem lebt.“

Trotz aller Anti-Werbung drehen sich an diesem Abend viele Fragen der potenziellen Seiteneinsteiger um Tiny Houses. Denn 50 bis 70 Minihäuser sollen auch im derzeit geplanten Ecovillage Platz finden. Damit würde es Mehlmeisel als Deutschlands Tiny-House-Hauptstädtchen ablösen.

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