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Musik-Festival in den USA
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Einsatzkräfte sammeln sich auf dem Astroworld-Musikfestival in Houston.

Astroworld-Festival

Houston: Noch zwei Festival-Opfer in kritischem Zustand

Nach dem tödlichen Unglück auf einem Musik-Festival in Houston sind zwei Opfer noch immer in kritischem Zustand. Unter den beiden Schwerverletzten ist ein Neunjähriger. Die Ermittlungen dauern an.

Houston - Fünf Tage nach dem Festival-Unglück im texanischen Houston mit acht Toten und vielen Verletzten befinden sich zwei Opfer im Krankenhaus noch im kritischen Zustand. Dies teilte Polizei-Chef Troy Finner am Mittwoch mit.

Unter den Schwerverletzten ist ein neunjähriger Junge, wie US-Medien berichteten. Der Polizei zufolge könnten sich die Ermittlungen über Monate erstrecken. Sie würden unter anderem Augenzeugen befragen und Videoclips auswerten.

Vorwürfe gegen Veranstalter und Künstler

Rund 50.000 Menschen hatten Freitagnacht (Ortszeit) das Astroworld-Festival besucht, als bei einem Auftritt des Rappers Travis Scott im dicht gedrängten Publikum Menschen zu Tode gedrückt wurden. Unter den Toten waren auch zwei Teenager. Scott und den Veranstaltern wird unter anderem vorgeworfen, dass es zu wenig Sicherheitsvorkehrungen gegeben habe und dass das Konzert zu spät abgebrochen worden sei.

Finner korrigierte am Mittwoch eine frühere Aussage der Polizei über einen angeblichen Vorfall, dass ein Sicherheitsbeamter in der Menge nach einem Stich in den Nacken ohnmächtig geworden sei. Es hätte sich nun herausgestellt, dass der Schutzmann nach einem Schlag auf den Kopf das Bewusstsein verloren habe. Laut „TMZ.com“ gab es Augenzeugenberichte, das jemand in der Menge Menschen ein Mittel eingespritzt habe.

Auf den US-Rapper Travis Scott und die Veranstalter kommt unterdessen eine Klagewelle zu. Verletzte Konzertgänger und Hinterbliebene der Opfer haben Dutzende Klagen eingereicht, wie US-Medien berichteten. dpa

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