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Nun ist sie offen: Die Flasche Macallen aus dem Jahre 1878.
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Nun ist sie offen: Die Flasche Macallen aus dem Jahre 1878.

Schweiz

Hotel-Gast gönnt sich Whisky für 9000 Euro

9999 Schweizer Franken legt ein Chinese für zwei Zentiliter Macallan aus dem Jahr 1878 auf die Theke. Das Hotel hofft nun, auch den Rest der geöffneten Flasche zu verkaufen.

Einmal Gaumenkitzel für umgerechnet fast 9000 Euro: Ein junger, reicher Gast aus China hat in einem Schweizer Hotel einen Whisky aus dem Jahr 1878 getrunken. Die zwei Zentiliter waren dem Mann 9999 Schweizer Franken (8733 Euro) wert, wie die Website 20Minuten am Mittwoch berichtete. Bestätigt wurde der Bericht von dem Besitzer der Bar in der luxuriösen Herberge „Waldhaus Hotel“ im mondänen Skiort St. Moritz.

Die „Devil‘s Place Whisky Bar“ in dem Hotel rühmt sich, eine im Guinness Buch der Rekorde geführte Sammlung von 2500 Flaschen Whisky zu haben, darunter auch den sündhaft teuren Single Malt, der es dem Gast aus Fernost angetan hatte. „Ich erklärte dem Kunden, dass der teuerste Macallan unverkäuflich sei“, sagte Barbesitzer Sandro Bernasconi der Website. Aber der junge Mann habe sich nicht abbringen lassen.

Nie zuvor hatte jemand den teuren Whisky bestellt

Bernasconi rief daraufhin seinen Vater an, der das Hotel 20 Jahre lang geleitet hatte. Nie zuvor hatte jemand den teuren Whisky bestellt, doch sein Vater habe ihm zugeredet, die Flasche zu öffnen. „Die Flasche zu öffnen, barg schon ein Risiko. Die Kunden zahlen nicht im Voraus“, zitierte 20Minuten den Barbetreiber, der um die Qualität des edlen Tropfens fürchtete. Doch alles sei glatt gelaufen.

Jetzt hofft das Hotel, auch den restlichen Inhalt an die Gäste bringen zu können - möglicherweise sei ein Preisnachlass drin. Und wer nicht so viel Bares einstecken hat: In der Bar gibt es auch schon Whisky ab sieben Franken.

Vor der Entkorkung war die Macallan-Flasche 50.000 Schweizer Franken wert - im Vergleich zu jüngsten Whisky-Auktionspreisen noch günstig. 2014 erzielte ein Macallan bei einer Versteigerung in Hongkong umgerechnet 533.000 Euro. (afp)

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