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? und schon ist er seinen Verfolgern aufs Neue entwischt.

Honigbär narrt Polizei

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Ausgebüxter Zoobewohner sorgt für Action in Mexiko-Stadt.

Der Honigbär ist ein nachtaktiver Baumbewohner mit hellbraunem, wuscheligen Fell, der sich mit Vorliebe an Früchten gütlich tut. Ein Tier dieser Gattung, die in Mittel- und dem nördlichen Südamerika beheimatet ist und wohl eher den behäbigen Lebenswandel vorzieht, hat in Mexiko-Stadt jüngst für einige Aufregung gesorgt.

Und zwar war der offenbar namenlose Wickelbär aus einem Zoo ausgebüxt und am Dienstag von einer Anwohnerin schlafend in einem Keller im Stadtteil San Juan de Aragón entdeckt worden. Doch anstatt sich mithilfe von Mangos oder Papayas ins Transportkörbchen locken zu lassen, zog es der freiheitsliebende Kleinbär vor, Polizisten, Tierpfleger und – diesen natürlich ganz dicht auf den Fersen – Medienvertreter stundenlang auf Trab zu halten.

Nicht der erste Ausbruch

Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie Polizisten verzweifelt versuchten, das etwa katzengroße Tier mit einer Decke einzufangen – der Bär konnte aber immer wieder entwischen, selbst von der Ladefläche des Polizeiwagens. Ob ihm dabei sein langer Greifschwanz nutzte? Selbst wenn es so gewesen wäre – der Ausflug des Ausbrechers endete letztendlich doch in einer Transportbox.

Lange dürfte die Ruhe im Karton jedoch nicht währen. Denn nach Angaben der Bewohner des Viertels war es nicht das erste Mal, dass ein Tier aus dem Zoo San Juan de Aragón entwischt war und sich in der Nachbarschaft rumgetrieben hatte. Nun, da geht es den Zootieren wohl wie den Menschen: Auch sie glauben, die Früchte jenseits der Mauern schmecken besser. (mit dpa)

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