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Oscar-Preisträger Robin Williams war lange trocken. Jetzt ist er wieder in einer Therapieklinik.

Hollywood Drogen

Hollywood und die Sucht

Die Schauspieler Robin Williams und Shia La-Beouf begeben sich wegen ihrer Alkoholprobleme in Therapie.

Immer wieder der Alkohol: Jahrzehntelang war Hollywood-Schauspieler Robin Williams trocken, doch dann kehrte die Sucht zurück. Jetzt hat sich der Oscar-Preisträger in eine Therapieklinik begeben. Der 62-Jährige sei „sehr stolz“ auf sein anhaltendes Bekenntnis zur Suchtbekämpfung, sagte sein Sprecher dem Promi-Portal „TMZ.com“. Er wolle sich nun lediglich einem „Feinschliff“ unterziehen. Laut „TMZ.com“ hält er sich im Hazelden-Zentrum im US-Staat Minnesota auf.

Zeitgleich überrascht auch Schauspiel-Kollege Shia La-Beouf („Transformers“) mit einer ähnlichen Ankündigung: Der 28-jährige Schauspieler unterziehe sich freiwillig einer Therapie gegen den Alkohol, sagte seine Sprecherin. Seine öffentlichen Eskapaden seien „Symptome eines größeren gesundheitlichen Problems“. Er habe nun den ersten von vielen notwendigen Schritten unternommen, um wieder gesund zu werden.

Williams und La-Beouf sind nur die jüngsten Beispiele der langen Geschichte einer häufig verhängnisvoll endenden Zweier-Beziehung: Stars und Alkohol. Die Liste von Prominenten mit mehr oder minder schweren Alkoholproblemen will schier nicht enden: Kurt Cobain-Witwe Courtney Love, Sänger Ozzy Osbourne, die Schauspielerinnen Lindsay Lohan und ihre deutsche Kollegin Jenny Elvers-Elbertzhagen sowie der Sänger und Schauspieler David Hasselhoff haben sich schon öffentlich zu ihren Problemen mit dem Trinken bekannt.

Job mit Trink-Anreizen

Wenn noch Drogen dazukommen, wird die Situation besonders gefährlich.Nicht selten endete diese Kombination bereits mit dem Tod, wie etwa bei der britischen Sängerin Amy Winehouse oder US-Sänger Jimi Hendrix. Natürlich leiden nicht nur Promis an Alkoholproblemen, aber weil sie einen Job im Scheinwerferlicht haben, wird ihre Sucht schnell öffentlich. Zudem bieten Job und Umfeld unzählige Trink-Anreize: Das unstete Arbeitsleben mit Existenzsorgen bei manchmal ausbleibenden Rollen, oder umgekehrt in beruflichen Hochphasen reichlich Geld, um viel Alkohol kaufen zu können, und die ständigen Premieren-Partys oder andere Feiern, bei denen es immer auch ein paar Drinks gibt.

Einige Entzugsklinken haben sich auf Promis spezialisiert. Die bekannteste ist die Betty-Ford-Klinik in Kalifornien, wo Elizabeth Taylor, Johnny Cash, Liza Minelli und Tony Curtis versuchten, vom Alkohol loszukommen. Gegründet wurde die Klinik von der Gattin des früheren US-Präsidenten Gerald Ford, die alkoholabhängig war und sich erfolgreich behandeln ließ.

Um gar nicht erst in die Abhängigkeit zu geraten, haben einige Stars dem Alkohol ganz und gar abgeschworen. Die Schauspielerinnen Jennifer Hudson, Blake Lively und Kristin Davis zum Beispiel. Andere sind ihre Alkoholprobleme losgeworden – und wollen trocken bleiben, wie Schauspieler Bradley Cooper, der vor zehn Jahren den Absprung schaffte. „Hätte ich damals mit dem Trinken weitergemacht“, sagte er jüngst in einem Interview, „dann wäre mein Leben komplett ruiniert gewesen.“ (dpa)

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