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Tod der Kamerafrau Hutchins

„Rust“-Tragödie - Hollywood-Star Alec Baldwin: „Ich habe nicht abgedrückt“

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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Sechs Wochen nach dem Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins an einem Filmset meldet sich Hollwood-Star Alec Baldwin erstmals in einem Interview zu Wort.

Los Angeles/Santa Fe - Hollywood-Star Alec Baldwin hat in einem emotionalen Interview mit dem Sender ABC über den tödlichen Schuss an einem Filmset gesprochen. Kamerafrau Halyna Hutchins (42) war von einer Pistolenkugel tödlich getroffen worden. Hutchins sei von allen geliebt und bewundert worden, sagte der Schauspieler und Produzent nun vor großem Publikum. Er könne immer noch nicht glauben, dass das passiert sei.

Baldwin beteuert in einem Interview-Auszug, nicht auf die Frau geschossen zu haben: „Ich habe nicht abgedrückt.“ Niemals würde er mit einer Waffe auf eine Person zielen und abdrücken. Er habe „keine Ahnung“, wie die scharfe Munition ihren Weg in die Waffe gefunden haben könnte. Die Waffe müsse von jemandem mit scharfer Munition geladen worden sein. Eine Erklärung für den Todesschuss gab es in dem knapp zweiminütigen Video nicht.

Hollywood-Star Alec Baldwin im Interview mit ABC-Journalist George Stephanopoulos.

Hollywood-Star Alec Baldwin: Schauspieler bricht in Tränen aus

Das komplette einstündige Interview mit Moderator George Stephanopoulos sollte am Donnerstagabend (Ortszeit) ausgestrahlt werden. Der Sender veröffentlichte vorab bereits am Mittwoch (01.12.2021) knapp zwei Minuten aus dem Gespräch, in dem Baldwin auch in Tränen ausbricht.

Bei dem Dreh für den Western „Rust“ auf einer Filmranch in Santa Fe (New Mexico) wurde am 21. Oktober Hutchins tödlich verletzt und Regisseur Joel Souza (48) an der Schulter getroffen. Hauptdarsteller Baldwin hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene benutzt. Die noch laufenden Ermittlungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. Die Polizei prüft derzeit, wie es dazu kommen konnte.

Todesschuss während Dreharbeiten: Alec Baldwin nach Tod von Kamerafrau am Boden zerstört

ABC-Moderator Stephanopoulos (60) sagte am Mittwoch, dies sei das „intensivste“ Interview in seinen 20 Jahren beim Sender ABC gewesen. Alec Baldwin sei völlig am Boden zerstört, aber er habe sehr offen alle Fragen beantwortet. Sie hätten ausführlich über den Drehtag gesprochen und vieles habe ihn überrascht, sagte Stephanopoulos.

Einen Tag nach dem Vorfall hatte sich Baldwin auf Twitter geäußert. „Es gibt keine Worte, um den Schock und die Trauer auszudrücken angesichts des tragischen Unfalls, der das Leben von Halyna Hutchins beendet hat - Ehefrau, Mutter und zutiefst bewunderte Kollegin von uns“, schrieb er damals bei dem Kurznachrichtendienst. (ktho/dpa)

Rubriklistenbild: © Jeffrey Neira/dpa

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