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Ein Krankenwagen bringt einen der Jungen nach seiner Rettung direkt ins Krankenhaus.

Höhlendrama in Thailand

Hoffnung und Vorbild

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Die wochenlange Rettungsaktion in Thailand zeigt, zu was hilfsbereite und solidarische Menschen in der Lage sind. Ein Kommentar von FR-Chefredakteur Arnd Festerling.

Es ist zu früh zum Jubeln, solange noch nicht alle Jungs und ihr Trainer aus der Höhle in Thailand gerettet sind. Aber es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass nach mehr als zwei Wochen die ersten Kinder die Höhle verlassen konnten.

Es ist auch ein Signal, was Optimismus, Beharrungsvermögen und Solidarität bewirken können. Es könnte ein Zeichen an die Welt sein, wie sehr die große Not weniger uns alle berühren kann, wie wir mit völlig fremden Menschen mitleiden, an sie denken, an ihrem Schicksal teilnehmen können.

Neun lange Tage ergriff uns der unverbrüchliche Optimismus der Taucher aus Thailand, Großbritannien und Australien, die die Suche nicht aufgaben, sondern freiwillig und unter Lebensgefahr jeden Winkel der überfluteten Höhle absuchten, bis sie die Jungen fanden.

Eine weitere Woche verging, in der die Retter trotz widrigster Bedingungen die Eingeschlossenen versorgten und ihre Rettung vorbereiteten.

Ein Taucher bezahlte seinen Einsatz mit seinem Leben – er riskierte es und gab es, um anderen Menschen zu helfen. Der Mann sollte uns Vorbild sein, wenn das nächste Mal kleinlicher und egoistisch motivierter Streit unsere Welt beschäftigt.

Wir sollten uns erinnern, was Hilfsbereitschaft und Solidarität bedeuten und erreichen können.

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