Frankreich

Junger nach Verschwinden gerettet

Der 21-Jährige war am Dienstag mit anderen Höhlenforschern in der Gouffre Berger im südfranzösischen Vercors-Massiv unterwegs.

Ein junger Forscher ist nach tagelanger Tortur aus einer Höhle in Frankreich befreit worden. Der 21-Jährige war am Dienstag mit anderen Höhlenforschern in der Gouffre Berger im südfranzösischen Vercors-Massiv unterwegs, wie die zuständige Präfektur mitteilte. Er verließ die Gruppe am Nachmittag und wurde fortan vermisst. Erst am Freitag konnte er leicht verletzt aus der Höhle in 650 Metern Tiefe gerettet werden. Die Gouffre Berger zählt zu den tiefsten Höhlen in Frankreich.

Bereits am Donnerstagabend hatten Einsatzkräfte den jungen Mann entdeckt, der in einem Stollen in dem verwinkelten Höhlensystem feststeckte. Er hatte sich den Knöchel verletzt und konnte nicht mehr richtig laufen. Mehr als 200 Kräfte waren im Einsatz, um ihn zu finden und aus der Tiefe wieder an die Erdoberfläche zu bringen.

Der Rettungseinsatz dauerte bis Freitagmittag an - gegen 13 Uhr erblickte der junge Mann wieder das Tageslicht. Er wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Grenoble gebracht. Während des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. (dpa)

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