USA

Heftiges Unwetter zieht weiter

Tornadowarnungen für Nordosten der USA.

Die Sturmfront mit viel Regen in den USA ist in den Nordosten des Landes vorgerückt. Der Nationale Wetterdienst warnte für den frühen Montagmorgen (Ortszeit) in dem Gebiet zwischen dem Bundesstaat New York und dem Norden South Carolinas vor Tornados.

Im Süden der USA hat das Unwetter bereits eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, auch Tote gab es. Die Bewohner von Alabama wurden von den Wetterdiensten vor Tornados inmitten von Regengüssen gewarnt. „Schwerer Regen könnte diesen Tornado verstecken, erwarten Sie daher nicht, den Tornado zu sehen oder zu hören. Gehen Sie jetzt in Deckung“, warnten die Meteorologen in Birmingham, wie der Sender CNN berichtete. In einem Vorort von Birmingham starb ein Arbeiter beim Räumen umgestürzter Bäume.

In Texas wurden am Samstag und Sonntag mehrere Menschen Opfer von Tornados. Im Angelina County starben zwei Kinder, als das Auto, in dem sie mit ihren Eltern unterwegs waren, von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Die drei und acht Jahre alten Kinder konnten nach Angaben des Sheriffs nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden. In der archäologischen Stätte Caddo Mounds wurden Dutzende Menschen von einem Tornado erfasst und verletzt, eine Frau starb später im Krankenhaus. In der Nähe von Houston starb eine Frau in den Trümmern ihres Wohnmobils. Vier weitere Personen wurden dabei verletzt.

In West Monroe im benachbarten US-Staat Louisiana ertrank ein 13-Jähriger, als er von einer Sturzflut erfasst wurde. Später entdeckte die Polizei einen weiteren Toten in einem versunkenen Auto. Auch im Staat Mississippi berichteten die Behörden von mindestens einem Toten und zahlreichen Verletzten durch das Unwetter.

Dorf fast komplett zerstört

Durch die Wirbelstürme und Überschwemmungen wurden zahlreiche Häuser zerstört, umgestürzte Bäume sperrten die Straßen oder fielen auf Überlandleitungen und sorgten vielerorts für Stromausfall. Die Ortschaft Franklin in Texas wurde nach Medienberichten beinahe vollständig durch einen Tornado zerstört. In Hamilton in Mississippi seien Dutzende Häuser dem Erdboden gleichgemacht worden, hieß es. (dpa)

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