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Wirbel um britisches Königshaus

Harry und Meghan bei Oprah: Prinz William weist Vorwürfe zurück - „Sind keine rassistische Familie“

  • Jasmin Jakob
    vonJasmin Jakob
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In einem Fernseh-Interview haben Prinz Harry und seine Frau schwere Rassismus-Vorwürfe gegen das britische Königshaus erhoben. Jetzt meldet sich Prinz William zu Wort.

  • Prinz William weist die Rassismus-Vorwürfe seiner Schwägerin Meghan und seines Bruders Harry zurück.
  • In einem Fernsehinterview mit Oprah Winfrey hatte Meghan den Royals Rassismus vorgeworfen, sie kritisierte auch die Medien.
  • Die Queen äußerte sich bereits zu den Vorwürfen, die sie privat aufarbeiten will.

London – Für Wirbel um das britische Königshaus hatten Prinz Harry (36) und seine Frau Meghan (39) am Sonntag mit einem Fernseh-Interview bei TV-Moderatorin Oprah Winfrey gesorgt. Denn die beiden erhoben schwere Rassismus-Vorwürfe gegen die Royals. Jetzt meldet sich auch Harrys Bruder, Prinz William, zu Wort. Die Vorwürfe seiner Schwägerin und seines Bruders weist er allerdings entschieden zurück.

„Wir sind keine rassistische Familie“, soll er am Donnerstag (11.03.2021) bei einem Besuch einer Londoner Schule gesagt haben. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, habe William eingeräumt, seit dem Vorfall mit seinem Bruder noch kein Wort gewechselt zu haben. Das wolle er aber bald nachholen.

Noch hat Prinz William nicht mit seinem Bruder Harry gesprochen.

Unklar auf welche Royals sich Meghans Rassismus-Vorwürfe beziehen

Die hochschwangere Meghan hatte in dem am Sonntag in den USA ausgestrahlten Fernsehinterview erzählt, dass es vor der Geburt ihres Sohnes Archie im Königshaus mit Blick auf ihr ungeborenes Kind „Sorgen und Gespräche“ darüber gegeben habe, wie dunkel seine Hautfarbe sein wird. Dass sie selbst die Tochter einer Afroamerikanerin ist, habe diese Spekulationen befeuert. Sie beklagte sich zudem über mangelnde Unterstützung seitens der royalen Familie. Zudem kritisierte sie die britische Presse, die mit negativen Schlagzeilen für Rummel um ihre Person gesorgt hatte. Das habe die 39-Jährige so stark belastet, dass ein möglicher Suizid sich als „sehr klarer Gedanke“ aufgedrängt habe.

Im Vereinigten Königreich zogen die Vorwürfe gegen das britische Königshaus weite Kreise und sorgten für Empörung. Spekuliert wurde insbesondere darüber, auf welchen der Royals sich das Paar bezog. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP betonte Moderatorin Oprah Winfrey später unter Berufung auf Harry, dass an den fraglichen Gesprächen weder die Queen noch deren Ehemann Prinz Philip beteiligt gewesen sein sollen.

Prinz Harry und Herzogin Meghan sprachen am Sonntag mit Oprah Winfrey über das Leben am britischen Königshaus.

Queen zeigt sich erschüttert über Meghans und Harrys Rassismus-Vorwürfe

Königin Elizabeth II. hatte am Dienstag erklärt, dass das Königshaus die Vorwürfe ihres Enkels und seiner Frau sehr ernst nehmen wolle. Die ganze Familie sei „traurig“ über Meghans und Harrys Kummer und die aufgeworfenen Fragen, hieß es in einer Mitteilung des Buckingham Palasts. „Insbesondere die, die sich auf Rassismus beziehen“, seien „besorgniserregend“. Die Erinnerungen darüber, was passiert sei, gingen jedoch teilweise auseinander, erklärte sie ohne konkret zu werden. Dabei betonte sie auch, dass die Problematik innerhalb der Familie privat aufgearbeitet werden müsse.

Britische Medien werteten die Stellungnahme der Queen trotz teils verschiedener Sichtweisen als Versöhnungsgeste. Harrys und Williams Vater, Thronfolger Charles, hat sich bisher noch nicht zu dem Interview geäußert. (Jasmin Jakob)

Rubriklistenbild: © Justin Tallis

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